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Düfte sind nicht nur im Parfüm enthalten, sondern auch in Seife, Cremes, Shampoo, Weichspüler und Waschmittel. In vielen herkömmlichen Waschmitteln sind potenzielle Allergene enthalten. Dabei kann es sich um Tenside, Enzyme, Bleichmittel, Farb- und Duftstoffe handeln. In den meisten Fällen sind die enthaltenen Duftstoffe für die Reaktion verantwortlich. Weshalb leiden so viele Patienten an einer Allergie gegen Duftstoffe?

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Aber Düfte haben nicht nur schöne Seiten: Vor allem Allergiker können mit ihrem zunehmenden Gebrauch große Schwierigkeiten haben. Düfte sind aus dem täglichen Leben nicht mehr wegzudenken: Sie werden in Kosmetika, Wasch- und Reinigungsmitteln, Reinigungsmitteln und Arzneimitteln verwendet. Etwa 3000 unterschiedliche Düfte sind bekannt. Es werden keine Raumbeduftungsprodukte angemeldet; weder der Nutzer noch der Erwerber erfahren, welche Zutaten verwendet werden.

Bei Menschen mit einer Allergie gegen Duftstoffe ist die weit verbreitete Verteilung angeblicher Duftstoffe ein großes Nachteil. Rund 11,5 Prozentpunkte aller Bundesbürger sind gegen einen Duft geimpft. Typische Beschwerden sind Juckreiz auf der Haut, weinende Blasen, Nesselsucht, Schuppenbildung, Juckreiz und sogar chronische Entzündung in den Bereichen, die in direktem Zusammenhang mit der allergieauslösenden Substanz standen.

Jeder, der denkt, dass er gegen Kosmetik oder Inhaltsstoffe in Waschmitteln allergisch ist, sollte einen Dermatologen aufsuchen. Bei Parfümverdacht wird in der Praxis meist durch einen epikutanen Test der Trigger identifiziert. Die suspekten Allergieauslöser werden als Test auf die Hautstelle aufgetragen und eventuelle Begleitreaktionen beobachte. Weil eine Hautallergie nicht geheilt werden kann, sollten die Betroffenen das Allergieauslöser vermeiden.

Allerdings kann ein gewisser Duft nur vermieden werden, wenn man erkennt, in was er ist. In den letzten Jahren mussten 26 Duftstoffe mit besonders großem Allergiepotential mit ihrem INCI-Namen ( "International Nomenclature for Cosmetic Ingredients") auf der Verpackung des Produkts benannt werden. Für wieder abgewaschene Präparate wie Duschgels und Haarshampoos sieht die Kosmetikverordnung eine Erklärung vor, wenn die Konzentrationen der fraglichen Duftstoffe mehr als 0,01% betragen.

Im Falle von Hautlotionen, Make-ups, Sonnencremes und Deodorants, die auf der Schale bleiben, muss der Duft ab einer Gesamtkonzentration von mehr als 0,001% angezeigt werden. Diese Meldepflicht bietet jedoch keine völlige Unbedenklichkeit für einen Duftspender. Schließlich ist es nach wie vor möglich, dass die besorgniserregenden Komponenten im Erzeugnis in Mengen unterhalb der Meldepflicht verwendet werden können.

Nach der Waschmittelverordnung müssen allergieauslösende Duftstoffe auch in Wasch- und Reinigungsmitteln, Weichspülmitteln und Reinigungsmitteln deklariert werden, wenn sie in einer Gesamtkonzentration von mehr als 0,01 Prozentpunkten im Erzeugnis auftauchen. Inzwischen ist bekannt, dass Duftstoffe in der Atemluft auch bei Allergien, Asthmatikerinnen und -patienten oder MCS (Multiple Chemical Sensitivity) zu Problemen führen können. Obwohl Geruchsallergien in der Regel bei direktem Hautkontakt zwischen dem Allergen und der Außenhaut auftreten, ist das Allergen kein häufiges Allergen.

Jüngste Untersuchungen haben jedoch gezeigt, dass auch allergisierende Substanzen in der Atemluft zu unerwünschten Wirkungen kommen können. Das Allergen wird entweder mit der Atemluft inhaliert oder die allergiehaltige Atemluft greift unmittelbar auf die Oberhaut ein. Der Informationsverbund Deutsche Hautkliniken kam 2006 in einer Untersuchung zu dem Ergebnis, dass beide Übertragungspfade bei bereits empfindlichen Menschen zu Allergien fÃ?hren können.

Dies geschah jedoch nur, wenn die Atmosphäre einen hohen Anteil an Riechstoffallergenen aufwies. Ungeklärt ist, wie sich niederdosierte Duftstoffe auf die Atemluft bei längerer Einatmung oder auf die Körperhaut auswirkt. Darüber hinaus können Düfte in der Atemluft auch bei sensiblen Menschen wie z. B. Akupressuren Kopfschmerzen oder sogar einen Asthmaanfall verursachen.

Riechstoffallergiker und Konsumenten mit empfindlicher und empfindlicher Körperhaut können auf parfümfreie Kosmetik-, Wasch- und Putzmittel umsteigen. Diejenigen, die auf Duftprodukte verzichtet haben, können beim DAAB (Deutscher Allergie- und Asthmabund) eine aktualisierte Aufstellung nachfragen. Erschwerend kommt hinzu, dass es schwierig ist, sich vor Gerüchen in der Umgebungsluft zu erholen. Sogar hochparfümierte Menschen und Raumdüfte leisten einen Beitrag zur Luftverschmutzung.

Eine Vermeidung ist hier kaum möglich, zumal eine Markierung der Gerüche für die Zimmerbeduftung zur Zeit nicht gebräuchlich ist. Vorsichtshalber verlangt der DAAB, dass keine Raumbeduftungen im öffentlich zugänglichen Bereich oder hochwirksame, allergene Duftstoffe wie Isougenol oder Zimtaldehyd für die Innenraumbeduftung verwendet werden und dass für gewisse Duftstoffe in der Raumluft Höchstwerte festgelegt werden.

Diejenigen, die Duftstoffe vertragen, sollten vor und nach der Verwendung der Zimmerbeduftung gut durchlüften. Weil sie besonders sensibel auf Luftdüfte reagiert, sollten sie diesen nicht ausgeliefert werden. Regelmäßige Belüftung und schadstoffarme Ausstattung gewährleisten eine verbesserte Luftqualität. Ein geringerer Geruch in der Atemluft könnte das Alltagsleben für Allergiker erheblich erleichtern.

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