Arbeitsschutzgesetz

Gesetz über die Arbeitsbedingungen

Der Arbeitsschutzgesetz verpflichtet Sie zum Schutz der Gesundheit und Sicherheit. die Sicherheit und den Gesundheitsschutz der Arbeitnehmer am Arbeitsplatz. Aber welche Regeln müssen Arbeitgeber hier beachten? Zahlreiche übersetzte Beispielsätze mit "Occupational Health and Safety Act" - Englisch-Deutsches Wörterbuch und Suchmaschine für Millionen von englischen Übersetzungen. Die heutigen Rechtsvorschriften zum Arbeitsschutz haben einen sehr starken europäischen Charakter.

Risikobewertung

Mit dem Arbeitsschutzgesetz wurde vor 20 Jahren der Grundstock für ein präventives Arbeitsschutzgesetz gelegt. Vorbei sind die Zeiträume, in denen Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz in erster Linie mit Regelwut und Kontrollrausch verbunden waren. Diese Mentalitätsänderung ist auch auf ein vor zwanzig Jahren, am 22. September 1996, in Kraft getretenes Recht zurückzuführen: das Arbeitsschutzgesetz (Occupational Health and Safety Act).

Erstmalig wurde ein gemeinsames Arbeitsschutzgesetz geschaffen, das für fast alle Tätigkeitsfelder und Mitarbeiter in Deutschland gültig ist. Grund für das Recht war die in Deutschland umzusetzende Richtlinie 89/391 EWG (Europäische Sicherheitsrahmenrichtlinie). Aus der EU-Richtlinie nimmt das Arbeitsschutzgesetz den Begriff des ganzheitlich präventiven Arbeits- und Gesundheitsschutzes auf: Der Arbeits- und Gesundheitsschutz der Mitarbeiter soll durch "Arbeits- und Gesundheitsschutzmaßnahmen" gewährleistet und verbessert werden, so Absatz 1 (§1 ArbSchGes).

Das Recht geht damit über den Bereich der Gesundheit und Sicherheit nach der Beschäftigung hinaus, der in erster Linie fachlich orientiert ist. Im Vordergrund steht eher eine "humane Gestaltung" der Arbeiten. Arbeitssicherheit wird als kontinuierlicher Prozeß begriffen, der auf technische und organisatorische Änderungen in der Berufswelt mitwirkt. Zentrales Element des Arbeitsschutzgesetzes ist die "Risikobewertung" (§5 ArbSchG).

Es gibt den Unternehmern mehr Handlungsspielraum im Bereich Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz, aber zugleich auch mehr Mitverantwortung. Dabei ist jeder Unternehmer dazu angehalten, die mit den Arbeitsprozessen in seinem Unternehmen verbundenen Gefahren zu erörtern. Werden die Gefahren erfasst, können dann die Massnahmen erfasst werden, die die Mitarbeiter vor diesen Beanspruchungen bewahren oder die Beanspruchung mindestens reduzieren.

Als weitere gesetzliche Innovation wurde eine "Gemeinsame Deutsche Arbeitssicherheitsstrategie" (GDA) eingeführt. Es wurde erst im Anschluss im Oktober 2008 im Arbeitsschutzgesetz und im SGB VII festgeschrieben. Damit fordert der Versicherer Bundesregierung, Bundesländer und Unfallversicherer auf, die Kooperation im Arbeits- und Gesundheitsschutz zu intensivieren. Rückblickend ist das Arbeitsschutzgesetz ein wichtiger Schritt auf dem Weg zu einem fortschrittlichen, präventiven Arbeitsschutzgesetz.

Sie hat nicht nur den Handlungsspielraum der Unternehmer vergrößert und die Kooperation zwischen den einzelstaatlichen Arbeitsschutzorganisationen vorangetrieben. Darüber hinaus hat sie die Mitbestimmung der Arbeitnehmer mitbestimmt. Du kannst eigene Verbesserungsvorschläge zum Thema Arbeitssicherheit machen, ärztliche Vorsichtsmaßnahmen verlangen oder in den Prozess der Risikobewertung einbezogen werden. Allerdings stößt das Arbeitsschutzgesetz in Arbeitszeiten 4. 0 mit anderen Arbeitsformen, mehr Freelancern und selbständigen Selbständigen an seine Schranken.

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