Chemische Desinfektion

Desinfektion mit Chemikalien

Chemische Desinfektion bietet viele Vorteile gegenüber thermischer Desinfektion. Zur chemischen Desinfektion von Trinkwasser werden heute verschiedene Desinfektionsmittel eingesetzt. P. Thalmann (Küng-Biotech + Umwelt) zu Händen der Kontrollstelle für Chemie und Biosicherheit (KCB). Chemische Desinfektion mit Chlor, Chlorbleiche oder Chlorkalk.

Eine Desinfektion der Anlage darf nur von Fachfirmen durchgeführt werden.

Chemische Desinfektion zur Wasserdesinfektion

Chemische Desinfektion ist eine Möglichkeit, die Qualität des Trinkwassers zu gewährleisten. Im Gegensatz zur Thermodesinfektion werden dem Gewässer Stoffe zugeführt, die Krankheitserreger und Krankheitserreger im Gewässer auslösen. Weil es viele verschiedene Arten der Chemiedesinfektion auf dem Weltmarkt gibt, ist eine Übersichtsdarstellung sinnvoll. Mit welchen Stoffen/ oder Verfahren wird gearbeitet?

Der Prozess hat den Vorzug, dass der Gaswirkstoff vor-Ort erzeugt werden kann. WirkungDie Wirksamkeit von Chlordioxid gegenüber Bakterium, Keim und Virus kann ebenfalls als gut beschrieben werden. Die bei der Verwendung von Chlordioxid anfallenden Reststoffe gehören zu den Sonderabfällen und müssen entsprechend gereinigt und beseitigt werden. Abhängig von der Orientierung des Systems kann diese Form der Chemikaliendesinfektion einen hohen Aufwand an Fachpersonal erfordern.

Als fragwürdig sind die Chlordioxidrückstände wie Chlorit und Bromit zu bezeichnen. ProduktionDer Gaswirkstoff kann auch hier vorort produziert werden. EffectOzone hat eine hohe Effizienz bei der Beseitigung von Vitaminen, Spurenelementen, Bakterien, Krankheitserregern und Schimmel. Entsorgungs- und ArbeitskostenDer Gebrauch eines Reduktionsmittels führt nicht zur Beseitigung. Die Verwendung eines solchen Systems ist jedoch mit erheblichen Sicherheitsaufwendungen, ausgebildetem Fachpersonal und erheblichen Investitionen behaftet.

GesundheitDer Gebrauch von Ozon führt auch zu bedenklichen Rückständen wie Bromat, Chlorit und THM.

Chemikalien-Desinfektionsmittel

Ziel der Desinfektion ist die Abtötung von pathogenen Erregern. Dies kann auf physikalischem und chemischem Wege geschehen. Zu erwähnen sind physische Desinfektionsmittel: Leicht, kalt, heiß (Brennen, Glühen, Trockenhitze, Heißwasserdampf als fließender Heißwasserdampf von 100 und als verspannter Heißwasserdampf von mehr als 100°). Bei der kontinuierlichen und abschließenden Desinfektion werden vor allem folgende chemische Mittel eingesetzt: die altbewährten Kresolzubereitungen aus Steinkohleteer, von denen sich die in der Naturseife aufgelösten Kobolde, die Kresolseife, besonders eignen.

Dazu gehört der Likör Cresoli saponatus (Fabrikname Lysol), der meist in 2%iger Auflösung eingesetzt wird. Der einfachste Kresolseifenansatz wird durch Mischen von Kresin und Softseife zu je einem Drittel gewonnen; er wird als Kreslwasser eingesetzt, aus dem 50 ccm Kresolseife auf 11 Wässer aufkonzentriert werden. Alkalisch ist ein hochalkalisches Kröselpräparat, das in 2%iger Losung zur Desinfektion von Waschsalons usw. bei 12-Stunden-Exposition und in 5%iger Losung zur Desinfektion von Tuberkuloseschwamm bei 4-Stunden-Exposition eingesetzt wird.

Durchagrotan ist eines der besten Produkte in dieser Produktgruppe, ist nahezu unbedenklich, geruchlich, löst sich sehr gut in wässrigem Zustand und wird in 1 bis 2%iger Auflösung zu Desinfektionzwecken eingesetzt. Bei der Desinfektion spielte die eingesetzte Phenol- und Carbolsäure eine wichtige Funktion; es handelt sich um eine zähflüssige Braunsubstanz mit niedriger wasserlöslicher und eingeschränkter Verwertbarkeit, z.B. für Toiletten, Urinale, wurde durch andere Antiseptika ersetzt und wird heute kaum noch eingesetzt.

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