Clostridien Desinfektion

Desinfektion mit der Clostridie

Desinfektionsmittel (z.B. Alkohole, quaternäre Ammoniumverbindungen) nicht abtöten. Die Seife und die anschließende Desinfektion der Hände ist der beste Weg, um eine weitere Ausbreitung der Darmbakterien zu verhindern. Die Bakterien von Clostridium difficile gehören zur Gruppe der bakteriellen Sporen bildenden Bakterien.

Oberflächenreinigung und -desinfektion: Alle Oberflächen und Gegenstände sind nicht ausreichend wirksam gegen Clostridiensporen.

Handhygiene bei Patientinnen und Patienten mit Clostridium difficile Infektion

Bei beiden Methoden besteht die grösste Wahrscheinlichkeit, Clostridium difficile sowohl vegetativ als auch sporenförmig aus den Hand zu töten oder zu beseitigen. Alkoholikerische Händedesinfektionsmittel wirken nur gegen vegetative Zellen, nicht aber gegen Keimsporen. Aus diesem Grund rät das Robert-Koch-Institut in seinem RKI-Ratgeber für Mediziner zum Themenbereich Clostridium difficile nach einer hygienischen Handdesinfektion zur Abtötung der transienten Hautflora (einschließlich der pflanzlichen C. difficile-Form) und einer gründlichen Handwäsche zur mechanischen Entfernung der Hautsporen.

Das Gesundheitsministerium des Staates Clostridium difficile.

Der Erreger ist ein streng sauerwachsendes, sporebildendes Gram-positives Stabbakterium. Durch die Bildung von aerotoleranten Spornen, die gegen Wärme, Wasserentzug und viele Desinfektionsmittel beständig sind, wird eine dauerhafte Umweltverträglichkeit erreicht. Bei pathogenen Stämmen ist die virulente Wirkung auf die Beschädigung der Darmschleimhaut durch zwei synergistische Giftstoffe (Enterotoxin = Toxin A, Cytotoxin = Toxin B) zurückzuführen.

Beide Giftstoffe werden normalerweise produziert, aber einige Sorten (2-5 %) erzeugen nur Gift B. C. difficult ist der am weitesten verbreitete Bakterienpathogen der nosokomialen Diarrhöe bei Adulten. Die Epidemiologie des Difficilelostridium wurde erstmals 1935 von Hall und O'Toole inszeniert. Die Keimung von oralen eingesaugten Spornen kann im Zusammenhang mit der Antibiotika-Therapie durch eine Beeinträchtigung der Darmflora erfolgen.

Bei der Entstehung und Vervielfältigung von vegetativen Lebensformen der pathogenen Varianten von Carlostridium difficile kommt es zur Freisetzung von Toxinen, die je nach Immunsystem des Betroffenen zu Durchfall von unterschiedlichem Schweregrad auftritt. Ein weiterer wichtiger Gefährdungsfaktor ist daher eine reduzierte Immunantwort gegen die Giftstoffe - vor allem bei Älteren -. Das Auftreten von Infektionen mit dem Wirkstoff Cestridium difficile (CDI) hat in den vergangenen Jahren in der ganzen Welt deutlich zugenommen.

Der Infektionsprozess findet durch resorbierende Wirkung des Krankheitserregers oder seiner Samen statt. Bei symptomatischen Patientinnen und Probanden werden besonders große Mengen an Krankheitserregern ausgeschieden. Deshalb ist ihre Umwelt öfter und stärkerer mit Keimen belastet als die Umwelt von asymptomatischen Trägern. Risikofaktoren Das Hauptrisiko liegt in der Gabe von zahlreichen antibiotischen Mitteln, vor allem in der Behandlung mit Kopfschmerzen der zweiten und dritten Genration, Kinolonen, Amoxicillin Clavulansäure oder Clindamycin ("4C").

Allerdings werden auch ambulante CDI bei jüngeren gesunderwachsenen Menschen ohne identifizierbare Gefahrenfaktoren erforscht. Vorhersagen für einen starken Kurs sind hohes Temperaturniveau >38,5°C, Leukozytose > 15 x103/µl mit Linksverlagerung, Hyperbiämie, Kreatinininanstieg, Laktatanstieg, Lebensalter >65 Jahre und erhebliche Begleiterkrankungen. Bei ca. 20% der Erkrankungen, insbesondere bei Patientinnen und Probanden mit erhöhtem Risiko, ist mit einem Rückfall zu rechnen (in der Regel innerhalb von zwei bis sechs Schwangerschaftswochen nach Beendigung der Erstbehandlung).

DiagnoseEine Mikrobiologiediagnostik von C. difficile ist in der Regel nur bei Symptomatikpatienten mit ungeformtem Hocker nützlich. Gemäß einem derzeit empfehlenswerten Mehrstufenalgorithmus sollte für die Erstdiagnose eines CDI ein empfindlicher Such-Test für C. difficile in Form eines Glutamat-Dehydrogenase- oder GDH-Tests verwendet werden. Weil letztere jedoch nicht in der Lage ist, zwischen toxogenen und apathogenen Stämmen zu unterscheiden, muss ein gutes Untersuchungsergebnis durch den nachgewiesenen Toxinspiegel der beiden Substanzen in Gegenwart eines Toxins nachweisen werden.

Im Rahmen der routinemäßigen Diagnostik werden handelsübliche Enzym-Immunoassays (EIAs) hauptsächlich für den Nachweis von Toxinen verwendet, die in der Regel innerhalb von etwa drei Arbeitsstunden ein Resultat zeitigen. Wegen der begrenzten Empfindlichkeit dieser Untersuchungen und unter Beachtung der Unsicherheit der Toxine bei Zimmertemperatur sollten bei fortdauerndem klinischem CDI-Verdacht immer Negativbefunde hinterfragt werden und im Zweifelsfalle ist es empfehlenswert, weitere Stuhlproben zu verschicken.

Andererseits kann der genomische Toxinnachweis (Nukleinsäureamplifikationstest, NAAT) zur Diagnose oder zum Ausschluss eines CDI beizutragen. Kultur (anaerobe) Kultivierung auf selektiven Medien ist die sensibelste Nachweismethode für den C. difficile Nachweisen. Für die Unterscheidung von apathogenen Stämmen ist der Hinweis auf die Bildung von Toxinen (mittels EIA aus Kulturüberständen oder molekularen Methoden) bei einem positiven Kultivierungsergebnis verpflichtend.

Die Therapieentscheidung wird in der Regel direkt in der Klinik getroffen. Ein alleiniger Nachweis von Krankheitserregern oder Toxinen ohne klinisches Symptom ist kein Hinweis auf eine spezifische antibiotische Behandlung mit dem Antibiotikum Lostridium difficile. Andererseits sollte ein für eine Infektion mit Cestridium difficile charakteristisches klinisches Bild, wie z.B. Pseudomembrankolitis o.ä., dementsprechend behandelt werden, auch wenn der Erreger (noch) nicht nachgewiesen wurde.

In Verbindung mit der Ersetzung des Flüssigkeits- und Elektrolythaushalts ergibt sich in etwa 20% der FÃ?lle eine klinische Verbesserung. Eine gegen C. difficile ausgerichtete Antibiotika-Therapie sollte risikoangepasst sein und umfasst je nach Symptomen vor allem die orale Verabreichung von Metronidazol oder Vancomycin. Metronidazol (3 x 400 - 500 Milligramm pro Tag p. o.) ist die erste Adresse für milde bis moderate CDI ohne Risikoeinschränkungen.

Vancomycin (4 x 125 (- 250) Milligramm pro Tag p. o.) sollte bei Patientinnen und Patientinnen mit schwerem Progressionsverlauf oder Patientinnen und Patientinnen mit Vorhersagen für ein schweres Progressionsverhalten bevorzugt werden. Gefährdungsfaktoren für Rückfälle sind das Lebensalter > 65 Jahre, eine fortgesetzte oder erneuerte antibiotische Behandlung sowie ein früherer Rückfall. Der erste Rückfall sollte entsprechend den Vorgaben für die erste Erkrankung therapiert werden, alternativ kommt die Einnahme von Feindaxomycin (2 x 200 Milligramm pro Tag p.o. für 10 Tage) in Frage.

Im Falle von Mehrfachrezidiven kann die Behandlung auch durch fäkale mikrobielle Übertragung (FMT) durchgeführt werden. Der Patient sollte in einem einzigen Raum mit eigener Dusche und WC unterkommen. Eine Kohortenisolation bei Patientinnen und Patienten mit dem gleichen Krankheitserregertyp ist möglich. Verlängerter Abstand wird nur für Patientinnen und Patienten zu empfehlen, die an Blasenschwäche und mangelnder Handhygiene leiden. Handhygiene Da die herkömmlichen alkoholhaltigen Handdesinfektionsmittel nicht gegen die Spermien wirken, wird neben der Anwendung eines alkoholhaltigen Handdesinfektionsmittels auch das Händewaschen mit Wasser bzw. Flüssigseife in der Regel in der Regel mit einem alkoholhaltigen Handdesinfektionsmittel durchgeführt.

Es wird erwartet, dass der Spülungseffekt die Anzahl der Keime reduziert. Für die Versorgung von Patientinnen und Patienten mit CDI wird prinzipiell das Anziehen von Einweghandschuhen empfehlen. Selbst nach dem Ausziehen der Schutzhandschuhe sollten Sie mit einem alkoholhaltigen Handdesinfektionsmittel desinfizieren (vegetative Krankheitserreger abtöten, Expositionszeit beachten!) sowie mit Savon waschen. Der Patient sollte aufgefordert werden, sich nach dem Toilettengang die Hände sorgfältig zu waschen.

Bei Clostridium difficile sollten vorzugsweise Oxidationsmittel, z.B. Peressigsäure, verwendet werden, da die Sporne nicht durch die gängigen Oberflächendesinfektionsmittel desaktiviert werden. Im Falle der gezielten Desinfektion von grobkörnigen Oberflächen müssen zunächst die sichtbaren Verunreinigungen aufgenommen und unter Beachtung der Wirksamkeitsgrenzen der eingesetzten Disinfektionsmittel (z.B. aufgrund organischer Verunreinigungen) entsorgt werden.

Auch die Enddesinfektion für alle Oberflächen im Patientenraum wird mit einem sauerstoffabtragenden Mittel gemäß den Anweisungen zur Tagesdesinfektion durchgeführt. Medizinische Geräte und GebrauchsgegenständeMedizinische Geräte, die in direkten Kontakt mit Patienten kommen (Blutdruckmessgeräte, Stethoskope, etc.), sollten patientenspezifisch verwendet und nach der Anwendung fachgerecht aufbereitet werden. Kleidung und Kleidung sollte im Raum aufgefangen und einem Desinfektionswaschverfahren unterzogen werden.

Kontakte zu anderen Patientinnen und Patientinnen und Besuchern sollten vermieden werden. Vor der erneuten Verwendung müssen alle Berührungsflächen und das Verkehrsmittel desinfiziert werden. Besucher Besucher sollten vom Krankenpflegepersonal über die Erfordernisse und die Umsetzung der Handhygiene (Desinfektion und gründliche Reinigung mit Seife) aufgeklärt werden. Gemäß 1 Abs. 2 Wenn Sie die Meldestelle für Clostridium difficile Infektionen mit einem schweren Krankheitsverlauf haben, sind Sie gemäß § 1 Abs. 2 der Meldestelle für An- und Abreise zu informieren.

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