Descensus Genitalis

Genitalabsturz bei Genitalien

Der Genitaldecensus (lat. Descensus genitalis) ist der Oberbegriff für: Geschlechtsteile - Das stille Leiden. Demenz Genitalis: Mehr Komplikationen nach Netzimplantation. Die operative Therapie des Descensus genitalis -. Abklärung und Therapie des Genitalabstiegs.

Übersicht

Begriffsbestimmung: Der Descensus genitalis ist die tiefe Stufe der Vagina und/oder der Gebärmutter in der Nähe des Vaginaleingangs, verursacht durch Veränderung des Bindegewebes und muskuläre Fixierung im Bereich des Beckens. Descensus bezieht sich auf das Zurücktreten in den hymenalen Saum, während der Vorfall das Zurücktreten über den hymenalen Saum hinaus beschrieben wird. Die moderaten Prolapsen sind weitgehend symptomfrei.

Im Falle von starken VerÃ?nderungen können Vaginaldruckempfindungen, Prolapsempfindungen bis hin zu tastbaren Prolapsen, Unterleibsbeschwerden, Harndrangstörungen, wiederkehrende Zystitis mit Restharnsymptomen, Stuhlgangstörungen, Gehschmerzen, Beckenschmerzen, Geschlechtsstörungen, Funktionsstörungen, Dyspareunie  sowie Druck- oder Darmschmerzempfindungen aufkommen. Therapie: Die konservativen Therapiemöglichkeiten sollten während der Therapie immer ausreichen.

Operation zur Behebung des Genitalabstiegs

Nach wie vor gehören chirurgische Eingriffen zur Behebung des Genitalabstiegs zu den häufigsten frauenärztlichen Eingriffen. Die Beziehung zwischen Lebens- und Abstiegsqualität hat in den vergangenen Jahren an Wichtigkeit gewonnen, ebenso wie das Umgang mit einem Absturz oder Vorfall. Der Fokus liegt auf den Bedürfnissen der Frau, ungeachtet des realen, versachlichten Umfangs des Descensus.

Die Behandlungsmöglichkeiten bei Rückfällen sind trotz vieler verschiedener operativer Eingriffe bei Deszensus genitalis oft unbefriedigend. Vorder- oder Vorderkammer mit Vorderwand, Harnröhre und Blase, mittlere oder mittlere Kammer mit Gebärmutter, Gebärmutterhals, Vaginalstumpf und Douglasraum und hintere oder hintere Kammer mit Hinterwand und Enddarm. Welche Form des Absinkens vorliegt, hängt von dem tieferen Körper ab, wodurch mehrere Organe zur gleichen Zeit sinken können:

Entzensus der Gebärmutter: Vertiefung der Gebärmutter; resultiert aus einer Übersteigerung der Bänder, an denen die Gebärmutter im kleinen Hüftebereich hängt (Kardinalband, Vesico-Uterinumband, Sacro-Uterinband). Entzirkulation des vaginalen Blindbeutels (Apex) oder der Enterozele: Niedergeschlagenheit des äußersten Teils der Vagina nach der Gebärmutterexstirpation aufgrund fehlender Fixierung der Vagina an den Bändern, an denen die Gebärmutter hängte.

In der Regel wird die medizinische Klassifikation mit den Graden Descensus I, III und III durchgeführt. Als Führungsebene dient die Schamlippenebene oder die Fläche durch den introitalen Vaginalbereich (Jungfernhäutchenrand). So lange ein Descensus nicht das Intros des Introits erreichen kann, wird von einem Descensus des ersten Ranges gesprochen. Wenn sich die Vorder- oder Hinterwand, die Portiographie oder das Sackende bis zum Introstich oder darüber hinaus erstrecken, dann ist es ein Abstieg des zweiten oder dritten Grad.

Im Falle eines Totalprolapses entfaltet sich die Gebärmutter oder Vagina komplett. Obwohl dieser Prozess etwas komplexer ist, wird er immer wichtiger. Descensus wird durch drei Ursachen verursacht: Schwäche des Bindegewebes, erhöhter intraabdominaler Blutdruck und Muskeldefekte im Beckenboden. Sie werden von den beteiligten Müttern sehr verschieden aufgenommen und sind nicht notwendigerweise mit dem Grad des Descensus korreliert.

Die Beurteilung des Absenkgrades erfolgt nach einer detaillierten Analyse vor allem durch frauenärztliche Spiegeluntersuchungen und Palpationsuntersuchungen. Um die Ausdehnung einer Mastdarm- oder Enterozellerkrankung zu bestimmen, ist eine Rektaluntersuchung erforderlich. Bildverarbeitende Eingriffe wie z. B. Ultraschallbild, Röntgenbild oder MRT sind für die Diagnose von geringer Bedeutung, da sie nur wenig mehr Information bieten als die gynäkologischen Spiegelund Palpationsuntersuchungen.

Die konservative Behandlung umfasst vor allem die örtliche Oestrogenisierung, das Training des Beckenbodens und die Pessarbehandlung. Pessaren hindern die Blasen- oder Portioabsenkung, sind aber keine ursächliche Absturztherapie. Fremdkörper werden immer häufiger bei der Operation von Absenkung oder Inkontinenz eingesetzt.

Dabei wird das Material gestrafft und befestigt. Das neue Prolift Mesh-Verfahren kann bei Wiederholungen, hochgradiger Absenkung und wenn der Anschein erweckt wird, dass sehr wenig oder schwächliches Kondom vorliegt, eingesetzt werden. Gleiches trifft zu, wenn der Patient die Gebärmutter und die Fähigkeit zum Zusammenleben ausdrücklich erhalten möchte.

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