Desinfektion Flächen

Oberflächendesinfektion von Oberflächen

Entkeimung von Oberflächen und Medizinprodukten. Erreger können auf Oberflächen bis zu mehreren Monaten überleben und weiter verbreitet werden, z.B. durch Hände oder Staubpartikel. Säuberung und Desinfektion von Oberflächen.

Auch kleine Oberflächen können durch Aufsprühen eines geeigneten Desinfektionsmittels (meist auf alkoholischer Basis) desinfiziert werden. Bei der Reinigung und Desinfektion geeignete Handschuhe tragen -.

Schonende und effektive Oberflächendesinfektion

Nach jeder Verunreinigung ist die Schnellentdesinfektion der Behandlungseinrichtung und der Patientennähe nach den Richtlinien des RKI durchführbar. Bei vielen dt. Arztpraxen wird diese Schnellentdesinfektion zwischen zwei Patientinnen mit einer Spraydesinfektion durchlaufen. In der Regel basierten solche Disinfektionsmittel mit kurzer Einwirkzeit auf einer Alkoholemischung und haben zusätzlich aktive Inhaltsstoffe, um eine Remanenzwirkung zu erreichen.

>> Der Gefahrenfaktor der Sprühdesinfektion ist seit Jahren bekannt. Sie beziehen sich auf eine eventuelle Explosionsgefahr durch die Bildung von Aerosolen und raten zu Abwischverfahren anstelle von Spritzverfahren zur Desinfektion. Im schlimmsten Fall kann dieses scheinbar harmlose Sympton aufgrund der mit dem Spritznebel inhalativen Mittel der Anfang von Erkrankungen der Atemwege sein.

Das Besprühen von Alkohollösungen wird nicht empfohlen. Andere Behörden raten auch zur Verwendung von Alternativprodukten zur Spraydesinfektion, da sowohl die Wirksamkeit als auch das Gesundheitsrisiko zu bemängeln sind: Das Robert-Koch-Institut (RKI) formuliert in seiner Stellungnahme "Anforderungen an die Sauberkeit bei der Abreinigung und Desinfektion von Oberflächen" (2004): "Die Spraydesinfektion ist eine Gefährdung der ausführenden Personen und erzielt nur eine unzureichende Wirksamkeit.

Durch das Besprühen werden " Insellösungen " von Desinfektionsmittel auf der zu reinigenden Oberfläche erzeugt. Für die Verteilung des Reinigungsmittels und damit für die Oberflächenreinigung ist nach wie vor eine automatische Abwischbewegung unverzichtbar. Dieses unter dem Gesichtspunkt des Arbeits- und Gesundheitsschutzes vernünftige Verfahren hat sich scheinbar etabliert, geht aber zu Lasten der wirtschaftlichen Effizienz. Oft wird die Alkoholzubereitung auf ein Einweghandtuch oder ein Küchenpapier aufgetragen und dann wird die Oberfläche mit diesem Wischtuch derinfiziert.

Man kann sich leicht vorstellen, dass bei diesem Verfahren ein großer Teil des Reinigungsmittels unbenutzt im Papierkorb liegt. Ein echter Ersatz für dieses Problem ist der Desinfektionsschaum. Nicht nur die Mitarbeitergesundheit, sondern auch die Praxisinventur wird durch den Schaumstoff geschützt: Da der Desinfektionsschaum in der Regel nicht alkoholhaltig ist, kann er auch mit gutem Gewissen auf den Kissen der Behandlungsstationen eingesetzt werden.

Die zu desinfizierende Oberfläche formt einen geschlossenen Filmbildungsprozess ohne Insellage. Eine wirtschaftlichere, effektivere und vor allem gesündere und damit eine wirkliche Alternativlösung zur Sprüheinheit.

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