Desinfektion haut

Hautdesinfektion Haut

Die Haut spielt eine entscheidende Rolle für ein effektives Hygienemanagement. mw-headline" id="Definition">1 Definition Definition Definition Definition Die Desinfektion der Haut oder der Hautantiseptika ist die Desinfektion von Hautbereichen, um die Ausbreitung von auf der Haut befindlichen Keimen zu vermeiden. Durch die unvermeidliche Zerstörung der eigenen Schutzmechanismen gegen Mikro-Organismen (Bakterien, Schädlinge, Vögel, etc.), insbesondere bei aggressiven Interventionen, haben Mikro-Organismen eine gute Durchdringungswirkung.

Weil sich Eingriffe nicht immer verhindern lassen, ist es daher wichtig, auf sorgfältige Hautantiseptika zu achten, deren Zweck es ist, alle Keime zu abtöten, um eine Verlagerung in das Innere des Körpers zu verhindern. Bei Nichtbeachtung können Keime in tiefer gelegene Hautpartien, Hautöffnungen, Muskeln oder sogar Blutgefäße eingeschleust werden, deren Folge Geschwüre, Thrombophlebitis oder sogar generalisierte Blutvergiftung sein können.

Weil sich die Hautbereiche des Menschen in quantitativer und qualitativer Hinsicht hinsichtlich der Besiedlung durch Keime stark voneinander abheben, sind für die Desinfektion der Haut unterschiedliche Normen zu beachten, um eine unbedenkliche Desinfektion zu ermöglichen. Es gibt zwei Hauptbereiche: Vor der Aufnahme der Haardesinfektion muss die Desinfektionsperson zunächst selbst eine Hygienedesinfektion der Hände durchlaufen.

Erst dann darf die Haut des Betroffenen desinfiziert werden. Für die Desinfektion von Hautarealen gibt es zwei unterschiedliche Verfahren, die sich in ihrer Verwendung unterscheiden: Im Spritzverfahren wird das Mittel über einen Sprühkopf aufgebracht, bis eine vollständige Befeuchtung gewährleistet ist. Im Einreibungsverfahren wird das Mittel z.B. mit einem Tupfer appliziert und die Hautbereiche damit eingerieben.

Der Zeitpunkt der Exposition hängt von den oben beschriebenen Bedingungen der zu entkeimenden Hautbereiche ab. Wenn der zu entkeimende Hautbereich reich an Talgdrüsen ist, wird eine wesentlich längere Expositionszeit verordnet als in Bereichen, die arm an Talgdrüsen sind, da sich immer mehr Kleinstlebewesen in der ansässigen Hautflora wiederfinden. Bei talgdrüsenreicher Haut (Gesicht, Genitalien, etc.) ist für alle Verfahren eine Expositionszeit des Mittel für die Desinfektion von mind. 10 min geplant, bei talgdrüsenarmer Haut werden noch einmal zwei Expositionszeiten unterschieden. Bei der Behandlung von Haut mit Talgdrüsen sind zwei Expositionszeiten zu beachten.

Aufgrund der großen Anzahl von Disinfektionsmitteln auf dem Produktmarkt gibt es eine große Auswahl. Dabei ist die Desinfektionsliste der Vereinigung für Gebrauchte Hygienefragen (VAH) oder des Robert-Koch-Instituts zu beachten.

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