Desinfektion mit Chlor

Chlor-Desinfektion mit Chlor

Am häufigsten Chlor, gelegentlich Brom zur Badewasseraufbereitung, Jod für kleine Anlagen. Desinfektion von Trinkwasser mit Chlor und Chlordioxid. Das Chlor im Wasser wird zur Desinfektion verwendet, wenn Bakterien in unser Wasser gelangen.

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Für die Behandlung von Schwimmbadwasser passiert das Abwasser mehrere Reinigungsschritte, um Verschmutzungen und Keime zu beseitigen. Es gibt neben diesen Verfahren auch Naturbehandlungen in Schwimmbädern, die jedoch nicht den Anforderungen der Dn 19643 (Behandlung von Schwimm- und Badebeckenwasser) entsprechen. Gemäß der Norm 19643 Teil 1 Abs. 1 Nr. 1 gilt nur das Einfamilienbad als vertraulich.

Das Chlor als desinfizierendes Mittel im Badezimmer ist geruchsneutral. Nur durch die Zugabe von Urea, das über Harn und Schale freigesetzt wird, entstehen Chloramin und damit der charakteristische Chlorgasgeruch. Bei 40 Badegästen wird etwa so viel Urea über die Hautstelle freigesetzt wie bei einer Wasserlassen. 1 In einer im Jahr 2013 durchgefÃ?hrten Befragung fanden 47 von 50 Menschen den Geruch von Chlor oder dessen Grund so ekelhaft, dass sie behaupten, sie wollten nicht mehr in das Freibad gehen.

Sofern keine weiteren gesetzlichen Bestimmungen bestehen, wird die Norm 19643 als untergeordnete Regelung angewendet. Zuerst strömt das mit dem Überlaufkanal aus dem Waschbecken und strömt in einen Rohwasserspeichertank, aus dem es mit einer Zirkulationspumpe als so genanntes Seewasser wieder ausgepumpt wird. Die Desinfektion des Wassers, heute Filter genannt, erfolgt nun durch Chlorierung mit Chlor, Chlorbleichlauge oder Kalziumhypochlorit, um eine Depoteffekt im Schwimmbad zu erzielen.

Unter Zugabe von Chlor wird das Filtermedium als reines Wasser bezeichnet. Daraus entsteht ein reines Wasser. Weitere Prozessschritte sind notwendig, um das gebundene Chlor und Trihalomethane zu reduzieren. Gefesseltes Chlor kann über einen Aktivierungskohlefilter, UV-Lampen oder eine Pulverkohlendosierung zersetzt werden. Nach DIN 19643 sollte dieser mind. 6,5 ppm erreichen; der Oberwert hängt davon ab, ob und welche Flockungshilfsmittel verwendet werden und ob es sich um Meerwasser oder Frischwasser handele.

Vor der Chlorierung passiert ein Teildurchfluss des Trinkwassers den Wärmeaustauscher, wo es erhitzt wird. Der nun erhitzte Wasserstrom gelangt über einen Retourenstrom zurück in den Wasserzyklus und mischt sich mit dem dort abfließen. Da es nun reines Trinkwasser ist, gelangt es über Einlaufdüsen in das Schwimmbad. Dies sind der Anteil an freiem Chlor, gebundenem Chlor, das Redoxpotenzial und der pH-Wert.

Das Wasser aus dem Becken wird über eine Messleitung aufgenommen und durchströmt eine automatische Mess- und Steuereinheit. Dabei wird der Chlorkanal je nach Anforderung selbstständig vergrößert oder verkleinert. Das Chlorgas wird in Graustahlflaschen (Kapazität 65 kg) oder in Chlortrommeln (Kapazität 500 kg oder 1000 kg) geliefert. Die Dosiersteuerung steuert die erforderliche Menge an Chlorgas. Andere gängige Arten der Chlorierung sind die Eindosierung von Chlorhypochlorit, auch bekannt als Chlorbleichflotte, aus kommerziell erhältlichen Behältern oder vor Ort hergestellt mit einer Elektrolyseanlage aus Natriumchlorid.

Die Chlorgehalte in der Schweiz bewegen sich zwischen 0,2 und 0,8?mg/l (Warmbad 0,7-1,5?mg/l) gemäss SIA 385/9.

Die ÖNORM 6215 legt in Österreich folgende Grenzwerte von pH 6,5 bis 7,4 min. 0,3 mg/l freiem Chlor, von pH 7,4 bis 7,8 mg/l min. 0,5 mg/l, mit einer maximalen Konzentration von 1,2 mg/l für Hallenschwimmbäder und 2,0 m/l für Freischwimmbäder fest. Als k-Wert für die Ultraschallfiltration wird ein Wert von 1,0 - /m m3 vorgegeben. Bei einem seit Jahrzehnten bewährten, aber mit höheren Investitionen verbundenen Badewasserbehandlungsverfahren handelt es sich um ein Ozonstufenverfahren.

Neben der Ultraschallfiltration ist es das bundesweit einzigartige Prozess, das für die Wasseraufbereitung von Therapiebädern als tauglich gilt. Das Ozon beseitigt Vorläufer (Vorläufer), die Nebenprodukte der Desinfektion (DNP) wie z. B. Chlormethane und Trihalomethane ausbilden. In Schwimmbädern mit Ozongehalt gibt es keinen "Hallenbadgeruch" durch Chlormine. Die Geruchsstörung tritt ein, sobald die hypochlorige Acid des Entkeimungsmittels mit der Substanz anspricht.

Für den Stickstoffgehalt im Schwimmbadwasser gibt es bei einem Behandlungsprozess mit eingebauter Oxidstufe keinen Schwellenwert, da das Oxidationsmittel durch Umsetzung mit Luftstickstoff entsteht, der seinerseits Nitrat im Schwimmbadwasser ausbildet und die Erfüllung des Stickstoffgrenzwertes im Schwimmbad daher nicht möglich ist. Nicht verbrauchtes Oxid zersetzt sich verhältnismäßig rasch, ohne Rückstände und ohne die Entstehung von störenden Abbauprodukten.

Für die Beckenwasserbehandlung mit Ozon legt die Norm 19643 Teil 3 die Grenzwerte fest. Das zu behandelnde Abwasser wird nach der Norm 19643 Teil 3 nach dem Vorfiltern des Abwassers durch einen Sand- oder Vielschichtfilter mit Ozon durchmischt. Anschließend wird das Leitungswasser durch einen Aktive-Kohle-Filter geleitet und das Restozon austreten.

Im Prozess nach DIN 19643 Teil 3 Variante C und D ist die Funktionsweise des Prefilters mit der Absorptionsfiltration durch eine weitere Bimsschicht auf der Aktivekohleschicht verknüpf. Beim Behandeln von Schwimmbadwasser bei Normaltemperatur sollte ein Chlorgehalt zwischen 0,3 und 0,6 mg/l freiem Chlor im Schwimmbadwasser festgelegt werden. 7 ] Wenn das Wasser mit Ozon behandelt wird, kann der Messwert zwischen 0,2 und 0,5 ?mg /l sein.

Im Schwimmbadwasser darf Ozon nur bis max. 0,05 mg/l enthalten sein. Die Behandlung von Badezimmerwasser mit Ozon in einer weiteren Oxydierungsstufe wird besonders dort angeraten, wo viele Menschen mit verschiedenen Abwehrmechanismen auftauchen. Für Therapiebäder ist nach der Norm 19643 ein Ozonverfahren vorgeschrieben, für Bewegungsbäder wird ein solches Vorgehen durchgesetzt. Im Swimmingpool wird trockene Atemluft zur Erzeugung von Ozon verwendet.

In Ozonerzeugungselementen mit drei coaxialen Rohren findet die Ozonbildung statt. Bei einer hohen Spannung von bis zu 15 kW werden die Sauerstoffatome durch schleichende Funkenentladung zu Sauerstoff-Atomen zerlegt, von denen sich einige dann zu Ozon zusammenschließen. Dazu wird ca. 20 ?Wh/g Ozon inklusive der Lufttrocknung verbraucht. Das Ozon-Luftgemisch wird in einem Vakuum zum Einspritzventil transportiert, so dass ein Ausbruch von Ozon unmöglich ist.

Ozon wird durch eine Flüssigkeitsstrahlpumpe in das Gewässer eingeleitet. Zum Betreiben des Einspritzventils wird dem Filtratstrom Leitungswasser entzogen und über eine Druckerhöhungsanlage auf ca. 2?bar gelenkt. Das Ozon-Luftgemisch wird durch den entstehenden negativen Druck vom Einspritzventil angesaugt und mit dem Trinkwasser durchmischt. In Privatschwimmbädern kann auf andere chemische Stoffe vollständig verzichtet werden, vor allem wenn die Kreislauffähigkeit und der pH-Wert erhalten bleiben.

Je nach Nutzungshäufigkeit, Umweltverschmutzung und Beleuchtungsverhältnissen können weitere desinfizierende Mittel benötigt werden. 8 ] Wird kein Chlor verwendet, kann auch mit einem Quarzsand-Filter eine Biofilterwirkung erreicht werden, da sich dann auf den Sandkörnern eine mikrobielle Ablagerung ausbildet. Aufgrund der häufigen Verwendung von Badegasen muss in öffentlich zugänglichen Bereichen für eine Depoteffektivität eine Zugabe von mind. 0,3 mg/l Chlor erfolgen, auch wenn eine Oxidationsstufe in Betrieb ist.

Aufgrund der Toxizität von Ozon darf es in Trink- und Badebeckenwässern nur eine maximale Menge von 0,05?mg/l aufweisen. Der Ozon hat eine starke oxidierende Wirkung und vernichtet damit alle im Trinkwasser enthaltenen biologisch aktiven Substanzen, entschärft das Virus und oxidierende im Trinkwasser befindliche Metall. Das Ultrafiltrieren in Schwimmbädern ist ein verhältnismäßig junges Unterfangen. Im Jahr 2012 wurde die revidierte Norm 19643 herausgegeben und die Ultraschallfiltration in Teil 4 integriert.

Der zersetzte Wasserstrom aus dem Kanal strömt in den Rohwasserbehälter. Durch die Zirkulationspumpe wird das Seewasser aus dem Vorratsbehälter angesaugt und durch den Vor- und Ultrafilter zurück in den Tank geschoben. Die aus der Ultraschallfiltration austretende Flüssigkeit ist völlig steril. Geöffnete Substanzen wie z. B. Salz verbleiben im Filtermedium.

Im Swimmingpool wird die Ultraschallfiltration in der Totraumfiltration durchgeführt. Zum Spülen kann das Filtergut von einer oder mehreren Strassen zum Spülen einer anderen Strasse verwendet werden, oder es werden eine Absalzpumpe und ein externer Spülwassertank verwendet. Das Spülen geschieht in regelmässigen Abständen von ca. 2 bis 4 Std. voll automatisch.

Anstelle der üblichen Wasserspritzung wird in regelmäßigen Abständen eine Chemikalienreinigung und Desinfektion mit Chlor vorgenommen. Der Filtratstrom der Ultraschallfiltration wird in einem partiellen Strom über einen Aktivkohlefilter geführt, um ungewünschte gelösten Substanzen wie gebundenes Chlor und Trihalomethane zu beseitigen. Eine weitere Möglichkeit ist die Hinzufügung von pulverförmiger A-Kohle vor der Ultraschallfiltration oder ein UV-System nach der Ultraschallfiltration. Der Prozess der Anschwemmfiltration ist in der Norm EN 19624 festgelegt.

Der Wassertransport durch eine wenige Zentimeter starke Lage aus Diatomeenerde, Perlit oder Cellulose, die an Land auf eine Filterpatrone oder eine gewebebeschichtete Platten gewaschen wurde, wird durch den Wasserstrom zu ?B geleitet. Pulver-Aktivkohle wird hinzugefügt, um gebundenes Chlor und Trihalomethane abzubauen. Dabei wird die pulverförmige Aktivkohle je nach Wasserwert ausschliesslich nach den Bedürfnissen des Beckens zugegeben.

Der Zusatz von Flockungshilfsmitteln ist in diesem Prozess nicht notwendig, aber möglich. Beim Druckverfahren wird das Leitungswasser in verschlossenen Stahltanks durch die Filterschicht gepresst. Beim Absaugen wird das gesaugte Luft in geöffneten oder verschlossenen Behälter aus Edelstahl oder aufbereitet. Vakuum-Anschwemmfilter werden mit einem Rohr oder einer Abreinigungsvorrichtung gereinigt.

Im Anschluss an die Säuberung wird ein neuer Vorstrich mit Diatomeenerde, Perlit oder Cellulose aufgetragen. Wie der Chlorgeruch im Außenbecken Ekliges aussieht (Video 1,1'). Neue Deutsche Norm 19643 (Erinnerung an das Original vom 11. Mai 2013 im Internetarchiv) Info: Der Archivverweis wurde automatisiert eingefügt und noch nicht überprüft. High-Springen Excerpt from Germany to Germany Excerpt from Germany to DIN 19643. High-Spring ? Pond Construction Professional en:

Das Pool-Magazin im Internet - Hintergrundinformationen und Fachbeiträge zur Trinkwasseraufbereitung in Bädern, erschienen im Auftrag des Bundesverbandes Schwimmen & Wellness e. V. (Bäder & Wellness).

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