Desinfektionsmittel Bakterien

Reinigungsmittel Bakterien

Pflegespray, Desinfektionsgel, antibakterielles Reinigungsmittel: Wir fühlen uns damit sauber. Erfahren Sie, was Bakterizide sind und welche Wirkstoffe in Ihrem Desinfektionsmittel enthalten sein sollten, um Bakterien effektiv zu bekämpfen. Die Desinfektionsmittel werden gegen Bakterien, Pilze oder Viren eingesetzt.

Antikörper - oder gewerblich?

Um uns herum gibt es immer wieder " Kleinstlebewesen " - Kleinlebewesen wie Bakterien, Schimmelpilze oder Vögel sind in der ganzen Welt zu finden. Desinfektionsmittel können verwendet werden, um die Anzahl der Keime in der Natur oder auf der Hand und im Bereich der Außenhaut zu reduzieren. Dabei ist zu berücksichtigen, wann dies überhaupt erforderlich ist, welche Desinfektionsmittel zu verwenden sind und wie man sie richtig anwendet.

Desinfektionsmittel sind in der Praxis in der Praxis meist nicht erforderlich. Eine keimfreie Wohnung ist nicht erforderlich und kann auch mit einem Desinfektionsmittel nicht realisiert werden. Die Entkeimung ist in ärztlichen Anlagen wie z. B. Krankenhäusern, Polikliniken, Pflegeeinrichtungen oder in der Lebensmittelproduktion und Großküche zweckmäßig. Die Desinfektionsmittel beinhalten Bestandteile, die nicht nur der Mikro-Organisation, sondern auch dem Organismus und der Umgebung abträglich sind.

Einerseits können sie Allergie, Neurodermitis oder Vergiftung hervorrufen - vor allem, wenn sie in der richtigen Dosierung eingesetzt werden. Es muss daher immer berücksichtigt werden, ob der Gebrauch von Disinfektionsmitteln wirklich notwendig ist und ob ihre Vorzüge ihre Vorzüge aufwiegen. Der " Bakterienblocker " bietet keine besonderen Vorzüge. Im Einzelfall kann der Gebrauch von Disinfektionsmitteln, die im ärztlichen Umfeld eingesetzt werden, auch in Privathaushalten Sinn machen.

Disinfektionsstoffe tragen dazu bei, die Infektions-Kette zu durchbrechen. Bei unsachgemäßer Anwendung können Desinfektionsmittel dazu beitragen, dass Erreger gegenüber den aktiven Inhaltsstoffen indifferent werden. Als Expositionszeit gilt die Zeit, die erforderlich ist, um mind. 99,999% der Bakterien, 99,99% der Schimmelpilze und 99,9% der Erreger zu töten oder zu desaktivieren. So sind beispielsweise Sporosen, d.h. gewisse dauerhafte Formen eines Keims, schwieriger anzugreifen als ein Keim, der sich in der Spaltung aufhält.

Zur Vermeidung von Unterdosierungen und der Verbrennungsgefahr beim Lösen von Disinfektionsmitteln sollten Präparate gewählt werden, die unmittelbar verwendbar (gebrauchsfertig) sind. Desinfektionsmittel haben nur eine eingeschränkte Lagerfähigkeit, daher sollte das Mindesthaltbarkeitsdatum berücksichtigt werden. Doch nicht jedes Desinfektionsmittel ist gegen jeden Erreger gerichtet. So gibt es beispielsweise Medikamente, die gegen Bakterien wirken, aber bestimmte Virenarten nicht schädigen können.

"Viruzide " Desinfektionsmittel können z. B. die meisten Krankheitserreger unbedenklich machen (z. B. Norovirusinfektionen), "begrenzte viruzide" Produkte decken nur die sensibleren, umhüllten Krankheitserreger ab. Am besten ist es, wenn es wirklich nötig ist, zugelassene Desinfektionsmittel aus der Pharmazie zu benutzen und sich vor der Verwendung von einem Facharzt oder Pharmazeuten konsultieren zu lassen! Im Zweifelsfall ist es ratsam!

Als wesentliches Gütemerkmal für wirkungsvolle Desinfektionsmittel gilt das Label "VAH-zertifiziert" oder "VAH-gelistet". Bei der Verwendung von Flächendesinfektionsmitteln ist es in der Regel besser, Einmaltücher zu benutzen. Die Verwendung unterschiedlicher Wischtücher für die jeweiligen Räume (WC, Küche) ist unerlässlich, um eine weitere Verbreitung der Krankheitserreger über die Oberflächen zu verhindern. Anmerkung: Wichtig für die Oberflächendesinfektion bei Magen-Darm-Infektionen sind vor allem solche Orte, die nach dem Toilettengang von mehreren Personen berührt werden, z.B. Toilettenspülknöpfe, Armaturen, Türgriffe, evtl. Lichtschalter. Die Oberflächendesinfektion erfolgt über einen separaten Schalter.

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