Desinfektionsmittel für Medizinische Geräte

Medizinproduktdesinfektionsmittel für Medizinprodukte

Reinigungs- und Desinfektionsmittel für medizinische Instrumente. Bestellen Sie die Instrumentendesinfektion online im Shop. Bei der Erfindung handelt es sich um ein Reinigungs- und/oder Desinfektionsmittel für medizinische und/oder chirurgische Elemente und Geräte, die als Pulver formuliert sind. Umfassende Reinigungsdesinfektion für nicht-invasive Medizinprodukte. Erfahren Sie hier mehr über die Vorbereitung von Medizinprodukten, Materialverträglichkeit und Kompatibilität.

Desinfektionsmittel für medizinische Geräte und Geräte

Es handelt sich um ein Reinigungs- und/oder Desinfektionsmittel für medizinische und/oder operative Teile und Geräte, die als pulverförmiges Mittel hergestellt sind. Sie enthalten mindestens ein Superoxid, mindestens ein acylierendes Mittel zur Freigabe von Superessigsäure aus dem Superoxid in wäßriger Form und mindestens ein nichtionogenes Oberflächenaktivs. In der praktischen Anwendung sind Desinfektionsmittel für medizinische und/oder operative Geräte und Geräte weit verbreitet. Der Einsatz von Desinfektionsmitteln ist in der Regel nicht möglich.

Der Desinfektionseffekt beruht oft auf Algen, quaternären Armiumverbindungen, Phenolen, Spiritus oder anderen aktiven Substanzen. Auch Reinigungs- und Desinfektionsmittel auf Peroxidbasis, vor allem PES, sind bekannt. Ein Waschmittel nach dem Gattungsbegriff des Patentanspruchs 1 weist bereits das Vorhandensein eines Mittels auf, im Vergleich zu diesem Stand von Wissenschaft und Technik beruht die Entwicklung auf der Aufgabenstellung, ein Reinigungs- oder Desinfektionsmittel der anfangs erwähnten Bauart herzustellen, das eine gute Haltbarkeit aufweist und in wässriger Lösung sein ganzes Wirkungsspektrum rasch entfaltet. r.

Gemäß der Diensterfindung wird diese Aufgabenstellung dadurch erfüllt, dass sie Mittel zum Einstellen eines pH-Wertes einer 2%igen wäßrigen Flüssigkeit (alle Daten im Anwendungsbereich der Diensterfindung sind Gew.-%) auf 7,5 bis 9 Pixel auf 7,5 bis 9 Pixel und in Granulatform ist. Dabei sind die Peroxid- und/oder Acyliermittel mit einem nichtionischen grenzflächenaktiven Mittel beschichtet. Wasch- und/oder Desinfektionsmittel für medizinische und/oder operative Teile und Geräte sind solche, die bei der Wiederaufbereitung solcher Geräte die Kontamination mit Schmutz und vor allem Keimen mindestens reduzieren.

Besonders gut eignet sich die Innovation zur Säuberung und Entkeimung von endoskopischen Geräten. Acetylierungsmittel sind Substanzen, die in einer wässrigen Flüssigkeit PES aus dem Perseroxid abgeben können. Das in der Diensterfindung vorgesehene Verfahren zur Anpassung des pH-Wertes auf einen Wert zwischen 7,5 und 9 kann im Besonderen geeignete SÃ??uren und/oder Pufferungssysteme enthalten. Bei der üblichen Anwendungskonzentration, bei der der pH-Wert eingestellt werden soll, handelt es sich um eine 2 Gew.-%ige Pulverlösung in wässrigem Zustand.

Gemäß der Erfaindung kann es beabsichtigt und gewünscht sein, dass dieser pH-Wert auch mit einer 1 %igen Losung und den dazwischen befindlichen Konzentrationswerten erreicht wird. Im Zusammenhang mit der Entwicklung bezieht sich der Ausdruck granuliert auf einen frei fließenden festen Stoff, bei dem Superoxid, acylierende Mittel und andere Komponenten, wie z.B. pH-Einstellmittel, mit dem nichtionogenen oberflächenaktiven Mittel beschichtet werden.

Die gemäß der Erfindung verwendeten nichtionischen oberflächenaktiven Mittel sind bei Zimmertemperatur oder nach leichter Erhitzung auf z.B. 30 bis 40°C ausreichend liquide oder fliessfähig, um gesprüht zu werden. Nach der Erfindung kann die Körnung des Granulates möglichst im Größenbereich von 0,1 bis 2 Millimetern, weiter bevorzugt 0,2 bis 1,6 Millimeter, weiter vorzugsweise 0,4 bis 1,2 Millimeter liegen.

Bevorzugt mind. 80 Gew.-%, bevorzugter mind. 90 Gew.-% des Granulates liegen dann im jeweils angegebenen Format. Wahlweise oder ergänzend wird die Handdesinfektion oft im Immersionsbad durchgeführt. Dabei ist es in beiden FÃ?llen wichtig, dass nach der Herstellung einer korrespondierenden wÃ?ssrigen Lösung aus dem Rigidbildner schnell eine antibakterielle Auswirkung auf das RÃ?ckstandsverhalten und somit eine effektive Wirkstoffkonzentration der freien PeressigsÃ?ure in der wÃ?ssrigen Lösung auftritt.

Durch die Anpassung des pH-Wertes an den belasteten Messbereich 7,5 bis 9 in der gebrauchsfertigen wässerigen Verdünnungslösung wird sichergestellt, dass das acylierende Mittel rasch ausreichende Peressigsäuremengen aus dem Perseroxid abgibt und dass in der wässerigen Verdünnungslösung eine für die Anwendung ausreichende und damit wirkungsvolle Persessigsäurekonzentration vorliegt.

Die Anpassung des pH-Wertes auf den Wertebereich 7,5 bis 8,5 wird insbesondere erfinderisch und 7,6 bis 7,9 bevorzugter vorgezogen. Die Beschichtung des Granulates mit dem grenzflächenaktiven Mittel leistet auch einen Beitrag zur Minimierung der Abbaureaktion bei der Einlagerung eines Gemischs aus acylierenden Mitteln und Peroxiden und verlängert damit die Haltbarkeit der Erfindung.

Damit bietet die Versuchsanordnung ein Mittel, das bei Zimmertemperatur, bevorzugt auch bei 40°C, mindestens ein Jahr, bevorzugt mindestens zwei Jahre unter normalen Lagerbedingungen bei Zimmertemperatur gelagert werden kann und das eine effektive Konzentrierung von freiem Peressig rasch (innerhalb von 15 min) nach der Auflösung in Brauchwasser liefert. Die typischen Einsatzkonzentrationen eines erfundenen Wirkstoffs in wäßriger Form betragen 1 oder 2 Gew.-%.

Im Falle einer 1-%-igen Losung tritt eine freie Peressigsäurekonzentration von mind. 900 ppm, typisch ca. 1.500 ppm, in der Regel nach 15 Minuten ein. Für eine 2%ige Losung beträgt das Minimum 2.600 ppm, typisch 3000 ppm. Nach der Erfindung werden vorzugsweise mineralische peroxidische Stoffe wie z. B. perborierte Stoffe oder vor allem percarbonierte Stoffe als Peroxid verwendet.

Es werden vorzugsweise Natrium-Salze verwendet. Insbesondere Natriumperkarbonat wird besonders geschätzt. Nach der Erfindung ist es möglich und erwünscht, dass das verwendete Superoxid vor dem Mischen auch mit einer Beschichtung überzogen wird, um ungewollte Abbaureaktionen während der Einlagerung zusammen mit dem acylierenden Mittel zu vermeiden. So kann das Superoxid z. B. mit einer Oleat-Natriumsulfatschicht beschichtet werden. Der Acylierstoff kann erfinderisch gewählt werden aus der Reihe TAED (Tetraacetylethylendiamin), TAED, TPG lykoluril und Diacetylhexahydrotriazindion. In diesem Fall wird der Wirkstoff als Acetylierungsmittel verwendet.

Besonders beliebt ist vor allem das Einsatzgebiet von BAD. Das nichtionische Tensid kann erfinderisch gewählt werden aus der Reihe der Fettalkoholethylate, Fettalkoholpropoxylate, EO-PO-Blockcopolymere, Alkylglucoside, Alkylpolyglucoside, Octylphenolethoxylate und Nonylphenolethoxylate. Besonders beliebt sind die von Fachleuten häufig verwendeten ethoxylierten Fettalkohole. Für die Herstellung von Fettalkoholen werden sie verwendet. Für die pH-Wert-Anpassung werden vorzugsweise Säure und/oder ein Buffersystem eingesetzt. Zitronensäure (wasserfreies Säureanhydrid wird bevorzugt), Zitratpuffer, Phosphat- oder Karbonatpuffer werden besonders empfohlen.

Nach der Erfindung kann zum Beispiel Zitronensäure mit einem Phospat, bevorzugt Natriumtripolyphosphat, verbunden werden. Es ist im Prinzip frei von Wasser, um die Abbaureaktionen des Superoxids zu reduzieren und die Lagerfähigkeit zu verbessern. Bei den Massenanteilen von Superoxid, Acylatierungsmittel und pH-Einstellmittel beträgt die Gesamtmenge der Erfindung mindestens 60 Gew.-%, bevorzugter mindestens 70 Gew.-%, bevorzugter mindestens 80 Gew.-%, bevorzugter mindestens 90 Gew.-% der Gesamtmenge.

Dieser Betrag kann z. B. 95 Gewichtsprozent der gesamten Masse des Produkts betragen. In Bezug auf die Gesamtmasse des als Festkörper ausgeführten Wirkstoffs werden im Sinne der Invention folgende Gewichtsprozente der Bestandteile bevorzugt: Superoxid 40 - 70, vorzugsweise 50 - 60 Gewichtsprozent; acylierendes Mittel 15 - 40, bevorzugt 20 - 30 Gewichtsprozent; pH-Einstellmittel 5 - 25 Gewichtsprozent, bevorzugt 10 - 20 Gewichtsprozent; nicht-ionisches grenzflächenaktives Mittel 1 - 5 Gewichtsprozent, vorzugsweise 2 - 4 Gewichtsprozent.

Ziel der erfinderischen Tätigkeit ist auch ein Prozess zur Fertigung eines der erfinderischen Tätigkeit entsprechenden Produkts. Dabei werden zunächst Superoxid, Acylat und pH-Einstellmittel (und eventuell weitere optionale Inhaltsstoffe) durchmischt. Die Beschichtung kann z.B. mit einem Rotationssprühgerät erfolgen. Zu den typischen Sprühparametern, die der Technik entsprechend verwendet werden können, gehören ein Spritzdruck von 4 Bar und eine Spritzleistung von 175 g/s.

Mit diesen Inhaltsstoffen kann die Reinigungskraft der Innovation verbessert werden. Ziel der Entwicklung ist weiterhin ein Reinigungs- und Desinfektionsverfahren für medizinische und/oder chirurgische Geräte und/oder Geräte (insbesondere Endoskope), das die folgenden Verfahrensschritte umfasst: a) Herstellung einer 0,5 bis 3 %, bevorzugt 1 bis 2 %igen wäßrigen Reinigungslösung eines Reinigungs- und/oder Desinfektionsmittels nach einem der Patentansprüche 1 bis 9, b) Säuberung und/oder Disinfizierung der ärztlichen und/oder-chirurgischen Instrumente und Geräte.

Möchte man nur eine Grundreinigung zur Reduzierung der keimbelasteten Luft vornehmen, kann eine Entkeimung in einer 1 %igen Flüssigkeit über einen Zeitabschnitt von 5 Minuten genügen. Wenn eine komplette Reinigungs- und Desinfektionstätigkeit (vorzugsweise manuell) durchgeführt werden soll, wird z. B. ein 2 %iges Immersionsbad über einen Zeitrahmen von 15 Minuten vorgezogen.

Gemäß der Entwicklung geschieht dies am besten im Tauchsauer. Im manuellen Betrieb beträgt die Lösungstemperatur bevorzugt etwa 20° C (Raumtemperatur) bis 40° C bei Verwendung. Der Reinigungs- oder Desinfektionsvorgang dauert am besten 5 bis 30 Minuten, weiter 10 bis 20 Minuten. Beispiele für die Entwicklung werden im Folgenden erläutert.

Die folgenden Ausgangsstoffe werden in den vorgegebenen Gewichtsverhältnissen zur Erzeugung eines Reinigungs- und Reinigungsmittels und einer Desinfektionslösung gemäß der Erfindung verwendet: Danach ca. 12 Minuten weiterrühren. Im vorliegenden Beispiel wird eine Vorausreinigung oder Prädesinfektion (Teildesinfektion zur Minimierung des Kontaminationsrisikos für Menschen, die später mit den Endoskopen arbeiten) vorgenommen. Bereits nach 15 Minuten ist eine Gesamtkonzentration von ca. 1500 ppm freier PES erreicht.

Nach der Erfindung sollte diese Menge vorzugsweise 900 ppm oder mehr betragen. Anschließend wird das endoskopische Gerät in die Flüssigkeit eingetaucht und alle KanÃ?le werden wiederholt gespÃ?lt oder durchsaugt. Im vorliegenden Beispiel wird eine manueller Reinigungs- und Desinfektionsvorgang der Endoskope durchlaufen. Zur effektiven Entkeimung ist es wichtig, dass nach der Herstellung der Erfindungslösung rasch eine ausreichende Menge an freiem PES erreicht wird und über einen langen Zeitraum in der Lösungslösung verbleibt.

Aus dem Mittelwert von Beispiel 1 wird eine 2 Gew.-%ige Auflösung in Citybadewasser zubereitet ( "15 min unter Umrühren bei 25°C"). Bestimmen Sie die Konzentrationen der kostenlosen Essigsäure in der wässrigen Reinigungslösung und wiederholen Sie die Messung in den in Tabelle 2 genannten Abständen. Es ist zu erkennen, dass eine effektive Gesamtkonzentration sofort nach der Herstellung der wässrigen Lösungen erreicht wird und über einen normalen Verarbeitungszeitraum von 8 Stunden beibehalten wird.

Um die Haltbarkeit der Erfindung zu überprüfen, werden 2 kg des Pulvers von beispielsweise 1 in einen 3-Liter-Eimer (Polypropylen) abgefüllt und der Behälter mit einem Verschluss versehen. Nach 4, 8 und 12-wöchiger Aufbewahrungszeit wurde jede Probe auf das Auftreten von Pulvern oder Granulaten und die resultierende 2%ige wässrige Desinfektionslösung, den pH-Wert der wässrigen Dispersion und die Konzentrationen der freien Pessigsäure in der wässrigen Dispersion geprüft.

Das Wasser war sauber und ungefärbt. Die Konzentration an freiem Peressig in der wäßrigen Flüssigkeit nach 15 min langem Umrühren liegt zwischen 2600 und 3000 ppm. Diese Lagertests lassen den Schluss zu, dass ein Produkt nach der Erfindung bei Zimmertemperatur mindestens zwei Jahre gelagert werden kann.

Im vorliegenden Beispiel wird die reinigende Wirkung einer Invention überprüft. Das Hauptziel der Entwicklung ist die Desinfektion durch Freisetzung von freiem Peressig in der wäßrigen Flüssigkeit. In der Praxis ist die umfangreiche und gute Entkeimungswirkung der PES seit jeher bekannt. Die Prüfung ist so konzipiert (bloßes Tauchen in die Prüflösung ohne direkte mechanischer Beeinflussung der kontaminierten Oberflächen), dass eine völlige Beseitigung der Prüfverschmutzung nicht möglich ist und daher nicht zu erwarten ist.

Im 600 ml Becherglas 500 gr. wurden 2%ige wäßrige Lösungen von Beispiel 1 hergestellt. Während des Experiments wurde die Prüflösung bei Zimmertemperatur mit einem Magnetrührwerk (Stufe 8 ) angerührt. Nach 15 Minuten Tauchzeit wurden die Testplatten in die Flüssigkeit getaucht und dann kurzzeitig durch Tauchen in deionisiertes Wasser abgespült. Im Falle von marktüblichen Sterilisationsmitteln für Endoskope, die zum Vergleichen getestet wurden, war die verbleibende Menge signifikant höher (bis zu 96,9 Gew.-%).

Daraus ergibt sich, dass die Erfindung nicht nur ein gutes Desinfektionsmittel ist, sondern auch einen wesentlichen Beitrag zur Säuberung leistet.

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