Desinfektionsmittel Haushalt

Haushalts-Desinfektionsmittel

Desinfektionsmittel sind in der Regel in privaten Haushalten überflüssig. In den Regalen des Ladens befinden sich Desinfektionsmittel, Tücher und Sprays. Welche Voraussetzungen müssen im Haushalt erfüllt sein? Der Innenarchitekt Holger Gries hat dem Reinigungs- und Hygienefieber vieler Deutscher entgegengewirkt: Die Desinfektionsmittel im Haushalt sind verboten, es sei denn, es wohnt eine erkrankte, ansteckende Begleitperson im Haushalt. "Die eigene Gastfamilie kann ohne es zu wissen auch Erkältungs- und Erkältungsviren ins Innere des Hauses bringen", sagt die Stimme einer Frau im Fernsehen.

Kurz vor dem Sandmann stieg die Kasseler Strube in den Betrieb eines Reinigungsunternehmens ein.

Wieder ertönt die Stimme: "Auf dem anscheinend reinen Kindersitz können sich mehr Bakterium ansammeln als auf dem Boden. "Dazu kommt ein Berg ekelhafter und gefährlicher Krankheitserreger auf einem überdimensionalen Drecksfilm voller blitzender Bakterie, die sich auf dem erwähnten Kindersitz ausbreiten. Aber auch die Gruppe Strube fühlte sich durch pathogene Krankheitserreger mitgenommen.

Glücklicherweise gibt es spezielle Reiniger, die diese Keime abtöten. Aber schädigen sie wirklich nur die Bakterie? Daran hat Holger Gries seine Zweifeln. Die Expertin für Raumluftschadstoffe, Baubiologin und Umweltberaterin besuchte die Patentfamilie Kassel, um zu erfahren, welche Reinigungsmittel sie verwendet. In der Wohnküche startet Holger Gries seinen Reinigungsmittel-Check. Da trifft er auf einen anti-bakteriellen Haushaltsreiniger.

Das ist das Reinigungsmittel aus der Werbekampagne, das die Kollegin Strube einige Tage später mitgebracht hat. Dazu Holger Gries: "Das Präparat hat eine Desinfektionswirkung, die ich für diesen Anwendungsbereich für vollkommen erübrigen kann. Für seinen Direktor, Prof. Thomas Eikmann, ist der zunehmende Einsatz von speziellen Reinigungsmitteln gegen Keime überflüssig: "Es gibt viele Keime, vor allem auf der Schale, die absolut harmlos sind und die weitaus meisten Keime haben überhaupt kein krankheitserregendes Potenzial.

Aber deshalb ist es Unsinn, mit der Reinigung aufzuhören, sagt der Dozent, denn Reinlichkeit ist immer noch der optimale Schutzschild gegen pathogene Erreger. Selbst mit einem sehr preiswerten konventionellen Reinigungsmittel können Sie eine ausreichende keimtötende Wirkkraft für die erforderliche Haushalthygiene erzielen. Zurueck zu Familie Strube. Die Mülltonnen unter der Waschbeckenspüle werden von Holger Gries untersucht und es werden Müllsäcke mit Antibiotikabeschichtung entdeckt: "Solche Antibiotikabeutel haben keine Effektivität in Bezug auf den dort hineingeleiteten Müll und wenn sie eine Effektivität haben, dann sind sie vermutlich immer noch umweltbelastend.

"Als besonders umweltfreundliche Variante nimmt man eine ältere Tageszeitung vom vergangenen Tag und wirft sie aus dem Mülleimer." Die Expertin für Raumschadstoffe hat einen Hinweis für sie. Laut Label sollen 99,99 Prozentpunkte der Keime mit dem Universalreiniger beseitigt werden, mit dem Moritz Strube den Erdboden abwischt.

Doch Holger Gries ist von dem Antibiotikareiniger alles andere als begeistert: "Dies ist ein Reinigungsadditiv mit Desinfektionszusatz. Die Frage an Prof. Eikmann ist, welche Zusatzstoffe in den speziellen Reinigungsmitteln für die antiseptische Wirksamkeit sorgen. "Prof. Eikmann empfiehlt daher, im Haushalt nur leichte konventionelle Reinigungsmittel zu benutzen. Was ist mit den Keimen in der Wäscherei - für viele ist das ein Schrecken!

Die Hygienespülmaschinen sind komplett unnötig, die modernen Reinigungsmittel funktionieren aufgrund der proteinspaltenden Fermente bereits bei tiefen Temperaturen", sagt Holger Gries. Der PH-Wert trÃ?gt auch dazu bei, dass eine zusÃ?tzliche Desinfektionslösung Ã?berhaupt nicht erforderlich ist. Schließlich schaut Holger Gries ins Bad. Hier trifft er auf Desinfektionsmittel-Sprays und Pumpsprüher. Dazu Holger Gries: "Generell muss man feststellen, dass Bad und WC klassisch zu den reinsten Flächen des Gebäudes sind.

"Sprays sind besonders nicht zur Desinfektion geeignet. Die Moritz Strube ist erstaunt. Aber die Expertin erklärt: "Desinfektionsmittel enthalten oft Chlorgas, das die Luftwege beschädigen könnte. "Desinfektionsmittel, wie wir sie in Krankenhäusern oder Arztpraxen verwenden, können im Haushalt nur in Ausnahmesituationen vernünftig eingesetzt werden, zum Beispiel wenn ich einen Verwandten habe, der an einer Infektionskrankheit leidet." In der Regel ist es nicht so.

"Wenn aber Desinfektionsmittel verwendet werden sollen, sollte dies auch korrekt erfolgen. Sprays sind nicht ratsam, sagt Eikmann. Im Allgemeinen sollten nur Flüssigdesinfektionsmittel verwendet werden und immer Schutzhandschuhe getragen werden. Wie man richtig desinfizieren kann, beweist Holger Gries: "Und dann, sehr wesentlich, wird die Oberfläche immer von der Außenseite nach der Innenseite (kreisförmig) abgewischt, um etwaige Verunreinigungen, die hier in der Mittleren liegen, nicht noch weiter zu verbreiten.

Das Desinfektionsmittel sollte daher immer von der Außenseite nach der Innenseite verteilt werden. "â??Das Ergebnis der Experten ist klar: Wer seine Gesundung nicht unnötig gefÃ?hrden will, sollte auf den regulÃ?ren und dauerhaften Ã-ffnen von Antibakteriellen Spezialreinigern verzichtet werden. Sie werden von der Gastfamilie Strube in Zukunft vollständig aus dem Haushalt ausgrenzt.

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