Desinfektionsmittel Sporizid

Disinfizierungsmittel Sportizid

Disinfektionsmittel Qualitäten und Anwendungen Disinfektionsstoffe - wo werden sie eingesetzt und worin bestehen die Abgrenzungen? In allen Unternehmensbereichen der Pharmaproduktion, der Hotellerie, der Gastronomie und der Medizin sind die Oberflächenreinigung und anschliessende Oberflächendesinfektion ein wichtiger Schritt zur Erhaltung der Reinheit. Strenge Hygienevorschriften erfordern in diesen Gebieten eine hohe Zuverlässigkeit der Desinfektionsmittel. Zur mikrobiellen Bekämpfung in einem Reinraum ist z. B.

der Einsatz definierter Reinigungsverfahren für Wand, Decke, Boden und Oberfläche in der Höhe sowie der Einsatz geeigneter Reinigungs- und Desinfektionsmittel eine sinnvolle Maßnahmen.

Für den Nutzer ist die Wahl der Desinfektionsmittel eine der schwierigsten Aufgabenstellungen, vor allem die Eignung der gewählten Desinfektionsmittel und die regelmäßige Sicherung der Wirkung der Desinfektionsmittel durch unabhängige Prüfstellen. So können z. B. Lieferanten von Reinigungsmitteln mit pharmazeutischen Unternehmen zusammen arbeiten, um optimale Resultate zu erzielen und ihnen bei der Wahl der am besten geeigneten Desinfektionsmittel behilflich zu sein.

Das Gleiche trifft auf Restaurantbetriebe oder Pflegeheime zu. Bei der Wahl des geeigneten Reinigungsmittels ist eine gründliche Untersuchung des Leistungsspektrums und der jeweiligen Anforderungen an das Präparat von entscheidender Bedeutung. Ein Desinfektionsmittel ist eine Vielzahl von chemischen Stoffen, die die Zahl der anwesenden Keime wie Schimmelpilze, Grippeviren oder Keime reduzieren.

Der Desinfektionsprozess und die Desinfektionsmittel sind sehr unterschiedlich definiert; die einfachste Definition kommt aus der ISO-Norm für die aseptische Aufbereitung, ISO 13408-1, die ein Desinfektionsmittel als "ein chemisches oder physikalisches Mittel, das pflanzliche Mikroorganismen, aber nicht notwendigerweise hochbeständige Spornen inaktiviert" bezeichnet. Im Gegensatz zu dem gängigen Irrglauben, dass ein Desinfektionsmittel eine reinigungswirksame Eigenschaft hat, ist hier zu erwähnen, dass es sich bei dem Reinigungs- und Desinfektionsverfahren um zwei ganz andere Verfahren handelt, die getrennt von einander ablaufen (sollten).

Die Desinfektionsmittel zeichnen sich durch ein sehr unterschiedliches Wirkungsspektrum, Wirkungsweise und Effektivität aus. Dabei kann das Desinfektionsmittel durch Wechselwirkung mit Nucleinsäuren, Enzymhemmung oder Eindringen in die Zellenwand selektiv und reversibel verändern. Ist das Desinfektionsmittel nicht mehr mit den Keimzellen in Berührung, kann die lebende Keimpopulation mitwachsen. Weitere Desinfektionsmittel sind bakterizide Mittel, indem sie antibakterielle Bakterien durch unterschiedliche Wirkungsmechanismen vernichten, einschließlich der Verursachung von strukturellen Schädigungen der Haut oder der selbstauflösenden Wirkung.

Bei diesen Wirkungsgruppen variiert das Wirkungsspektrum: Einige Desinfektionsmittel wirken nur gegen bestimmte pflanzliche Keime, während andere gegen Schimmelpilze vorgehen. Manche Desinfektionsmittel sind sporizid, so dass sie die Vernichtung endosporaler Keime bewirken können (die schwierigste Form von Keimen, die von Reinraumoberflächen zu entfernen ist).

Allerdings muss ein chemischer aktiver Stoff nicht unbedingt sporizid sein, um als "Desinfektionsmittel" oder "Biozid" klassifiziert zu werden. Das antibakterielle, bakterizide und sporizide Verhalten von Hygienemitteln hängt von einer Reihe von Einflussfaktoren ab, nicht zuletzt von deren Wirkgruppen. Für unterschiedliche Anwendungsbereiche gibt es viele unterschiedliche Typen von Disinfektionsmitteln mit unterschiedlichen Wirkungsgraden und -modellen.

Im Rahmen eines Auswahlverfahrens sollten verschiedene Aspekte berücksichtigt werden, darunter Wirkungsweisen, Effektivität, Verträglichkeit, Erträglichkeit, Ausgaben und die aktuellen Sicherheits- und Gesundheitsschutznormen. Wenn Sie die oben aufgeführten Auswahlkriterien einzeln prüfen, sollten Sie bei der Wahl eines Reinigungsmittels die folgenden Punkte beachten: Eine Desinfektionslösung muss ein weites Wirkspektrum haben.

Das Hauptmerkmal des Reinigungsmittels ist seine Fähigkeit, unterschiedliche Typen von Mikro-Organismen in unterschiedlichen psychologischen ZustÃ? Außerdem ist zu überprüfen, ob das Desinfektionsmittel sporizid sein sollte. Dies betrifft die Wahl des eingekauften Deinfektionsmittels. Sportliche Desinfektionsmittel sind in der Regel kritischer in Sachen Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz.

Insbesondere chlorhaltige Desinfektionsmittel haben eine aggressivere Wirkung, attackieren gewisse Oberflächen und führen bei Materialinkompatibilität gar zu Farbveränderungen und Abrieb. Die Desinfektionslösung muss rasch wirksam sein und bietet idealerweise eine komplette Entkeimungswirkung in einer Einwirkzeit von weniger als zehn Jahren. Die Einwirkzeit ist die Zeit, die das Desinfektionsmittel benötigt, um sich an den Keim zu bindet, die Zellenwand und Membran zu überqueren und sein spezifisches Ziel zu finden.

Bei einem Desinfektionsmittel muss umso mehr abgewartet werden, je größer die vorgegebene Einwirkzeit ist, bevor die Fläche oder das zu desinfizierende Objekt wieder verwendet wird. Für die gewählten Desinfektionsmittel müssen unterschiedliche Wirkprinzipien gelten. Nachfolgend werden einige unterschiedliche Typen von Disinfektionsmitteln und ihre unterschiedlichen Wirkweisen erörtert. Auch die exakte Klassifizierung der einzelnen Desinfektionsmethoden ist mit der offiziellen Annahme verbunden, dass die Desinfektionsmittel gewechselt werden.

Manche Desinfektionsmittel benötigen für einen zuverlässigen Betrieb eine gewisse Temperatur- und pH-Werte. So kann es z. B. sein, dass eine Art von Desinfektionsmittel in einem Kühlhaus aufgrund niedrigerer Temperaturwerte nicht effektiv ist. Dies ist darauf zurückzuführen, dass die Validierungsnormen für Desinfektionsmittel die keimtötende Wirkung bei 20°C erfassen und daher das Desinfektionsmittel bei hohen oder niedrigen Außentemperaturen unter Umständen nicht so effektiv ist.

Bevor Sie Desinfektionsmittel verwenden, ist es erforderlich, den Schmutz von der zu reinigenden Fläche oder dem zu reinigenden Objekt komplett zu beseitigen. Allerdings sind einige Desinfektionsmittel mit bestimmten Waschmitteln nicht verträglich. In diesem Fall können Waschmittelrückstände den aktiven Bestandteil des Desinfektionsmittels unschädlich machen und so die Entkeimung beeinträchtigen. Daher sollte vor dem Erwerb überprüft werden, ob das Desinfektionsmittel mit dem verwendeten Reiniger verträglich ist.

Weitere Desinfektionsmittel lassen Reste auf Objekten und Flächen zurück. Dies kann zwar eine Fortführung der antibakteriellen Wirkung zur Folge haben, aber auch zu klebrigen Flächen oder zur Deaktivierung anderer Desinfektionsmittel bei Rückständen beizutragen. Unterschiedliche Desinfektionsmittel können nicht für alle Untergründe und Materialien eingesetzt werden. Das Desinfektionsmittel darf das zu entkeimende Produkt nicht schädigen (wobei erkannt wird, dass eine mehrfache Desinfektion über mehrere Jahre hinweg eine gewisse Korrosivität hervorrufen kann, auch wenn die Materialkompatibilität ausreichend geprüft wurde).

Bei aggressiveren Desinfektionsmitteln muss gelegentlich mit klarem oder weniger aggressivem Desinfektionsmittel wie z. B. Spiritus abgewischt werden, um die Reste zu beseitigen. Einige Desinfektionsmittel wirken auch korrosiv und können andere Stoffe, wie z. B. Gummibänder, etc. aufnehmen. Diese Umstände können auch die keimtötenden Wirkungen des Desinfektionsmittels beeinträchtigen. Grundsätzlich ist jedes Desinfektionsmittel nur wirkungsvoll, wenn es in der korrekten Dosierung und auf verhältnismäßig saubere Flächen mit geeignetem Reinraummop oder -tuch aufgetragen wird und die richtige Zeit für den Kontakt beachtet wird.

Die Desinfektionsmittel müssen den Anforderungen der Validierungsnormen für die Messung der keimtötenden, pilztötenden und ggf. sporentötenden und keimtötenden Aktivität entsprechen. Es gibt ausführliche Normen, die festlegen, wie ein Desinfektionsmittel zu validieren ist. Teilweise werden diese Prüfungen vom Verarbeiter und teilweise vom pharmazeutischen Unternehmen vorgenommen, das die Desinfektionsmittel zur Entkeimung der einzelnen Flächen einkauft.

Beim Design von Desinfektionsmitteln ist es entscheidend, ob ein vorverdünntes Mittel in einer Pumpspritze, als anwendungsfertiges Produktkonzentrat oder als getränktes Tuch erwünscht ist. Die Desinfektionsmittel müssen eine verhältnismäßig unbedenkliche Verwendung im Hinblick auf die Arbeits- und Gesundheitsschutzvorschriften sicherstellen. Auch die möglichen Umweltauswirkungen des Desinfektionsmittels sind ein wichtiger Teil.

Auch die Kosten des Desinfektionsmittels sind zu berücksichtigen, insbesondere wenn es großflächig und damit in großen Stückzahlen eingesetzt wird. Wird ein Desinfektionsmittel für den Gebrauch in einem keimfreien Abfüllbereich benötigt, muss es keimfrei filtriert oder in einem geeignet verpackten Behälter keimfrei abgegeben werden.

Deshalb werden von vielen Herstellern Desinfektionsmittel angeboten, die keimfrei filtriert wurden (durch einen 0,2 µm Filter) und in gamma-bestrahlten Behältern mit Außenverpackung geliefert werden. Im Rahmen eines umfangreichen Entkeimungsprogramms werden neben Flächendesinfektionsmitteln auch Händedesinfektionsmittel (z.B. für Arztpraxen, WC's, Pflegestätten oder für Reinraummitarbeiter entweder zur Applikation auf der Hautstelle oder mit Handschuhen) benötigt.

Aufgrund ihrer unterschiedlichen stofflichen Beschaffenheit haben Desinfektionsmittel gegen mikrobielle Keime unterschiedlichste Einwirkungsmechanismen. Die verschiedenen Desinfektionsmittel richten sich an verschiedenen Bereichen in der mikrobiellen Zellkultur. Weitere Desinfektionsmittel beeinflussen die intrazellulären Bestandteile nach dem Eintritt in die Kammer entweder durch Membranunterbrechung oder durch Ausbreitung. Für die Klassifizierung und Klassifizierung von Disinfektionsmitteln gibt es mehrere Ansätze, darunter die Klassifizierung nach Art der Chemie, Art der Einwirkung oder der bakteriostatischen und bakteriziden Einwirkung auf Mikroorganismen.

Es gibt verschiedene Arten von Desinfektionsmitteln: Ein großer Teil dieser Desinfektionsmittel hat eine bestimmte Wirkung gegen Keime, hat aber im Allgemeinen ein engeres Wirkspektrum als oxidierende Desinfektionsmittel. Phänomene (einige Phenole beschädigen die bakterielle Zelle, indem sie den Protonenmotor zerstören, während andere die Zellenwand befallen und das Entweichen von Zellkomponenten und die Denaturierung von Proteinen bewirken) und quartäre Amoniumverbindungen, die zu den am weitesten verbreiteten desinfizierenden Mitteln in der pharmazeutischen Industrie zählen.

Die Desinfektionsmittel haben in der Praxis meist unspezifische Wirkmechanismen gegen Erreger. Diese haben ein größeres Wirkspektrum als nicht oxidierende Desinfektionsmittel, da die meisten Arten in der Lage sind, Ondosporen zu zerstören, aber ein größeres Risiko für die menschliche Gesundung bergen können und daher einer größeren Einflussnahme ausgesetzt sind.

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