Desinfektionsmittel Trinken Folgen

Konsequenzen für das Desinfektionsmittel Trinken

Weitere Apotheken gaben an, diesem Beispiel folgen zu wollen: Zu viele Alkoholgetränke, die langfristige gesundheitliche Folgen haben können. Dies blieb nicht ohne Folgen. Ein Desinfektionsmittel in der Sodaflasche ist keine gute Idee. Es kommt immer wieder vor, dass verwirrte Menschen aus den gefährlichen Flüssigkeiten trinken.

Junge Menschen trinken Desinfektionsmittel

In einem Haus in der Suedwestpfalz haben sechs Heranwachsende bewusst desinfizierende Reinigungsmittel konsumiert und wurden deshalb in ein Spital eingelassen. Nach Angaben der Bundespolizei gab es am Sonntag Morgen keine akuten Gefahren. Das zwischen 14 und 16 Jahre alte Jugendhaus in Rhodalben hatte das ebenfalls giftige Desinfektionsmittel mit einem Energy-Drink und Limo gemischt und am Samstag Abend betrunken, meldete die Autobahnpolizei weiter.

Wenn einer von ihnen nach dem Trinken krank wurde, informierten sie ihre Pfleger. Vorsichtshalber wurden die jungen Menschen in das Spital in Pirmasens und das Westfälische Klinikum mitgenommen.

Verwässert mit Soda: Teenager trinken bewusst Desinfektionsmittel und landet im Krankenhaus.

In einem Haus in der Suedwestpfalz haben sechs junge Menschen bewusst desinfizierende Reinigungsmittel konsumiert und sind deshalb ins Spital aufgenommen worden. Nach Angaben der Bundespolizei gab es am Sonntag Morgen keine akuten Gefahren. Das zwischen 14 und 16 Jahre alte Jugendhaus in Rhodalben hatte das ebenfalls giftige Desinfektionsmittel mit einem Energy-Drink und Limo gemischt und am Samstag Abend betrunken, meldete die Autobahnpolizei weiter.

Wenn einer von ihnen nach dem Trinken krank wurde, informierten sie ihre Pfleger. Vorsichtshalber wurden die jungen Menschen in das Spital in Pirmasens und das Westfälische Klinikum mitgenommen. Weshalb die jungen Leute den Cleaner getrunken haben, war zunächst ungeklärt.

Die Art und Weise des Alkoholkonsums im Organismus

Denn: Spiritus ist ein Zellengift und wird daher oft als Desinfektionsmittel zur Abtötung unerwünschter Krankheitserreger eingesetzt. Der verdünnte Spiritus, wie in Mischgetränken, aber auch in Weinen, Bieren und Sekten, ist nicht mehr so heiß, aber seine toxische Auswirkung ist die gleiche geblieben. Eine gesunde erwachsene Person kann kleine Menge des Cytotoxinalkohols auf relativ harmlose Weise zersetzen.

Doch wer zu viel konsumiert, vergiften sich immer wieder selbst und riskieren so seine eigene gesundheitliche Situation. Dass wir kleine Alkoholmengen überhaupt tolerieren, ist einem mehrstufigen Abbau im Organismus zu danken. Der Abbau von Tabak erfolgt zunächst in geringerem Umfang unmittelbar in den Schleimhäuten von Magen und Dünndarm. Der mit Abstand größte Teil des Ethylalkohols wird von der Haut abgebaut: Er zerfällt zunächst mit einem Enzym ("Alkoholdehydrogenase") in Azetaldehyd (ADH).

Ähnlich wie der Alkoholika ist auch der Azetaldehyd körperschädlich. In einem weiteren Prozessschritt des Alkoholeinbaus wird der Azetaldehyd durch das Enzym Aldehyddehydrogenase (ALDH) in essigsaure Bestandteile zersetzt. Schon jetzt ist essigsaure Säure für den Organismus viel weniger problematisch: Sie wird durch weitere Fermente in Kohlenstoffdioxid und Eisenwasser gespalten. Beide werden dann aussortiert. Und der Organismus kommt nach dem Zerfall nicht mehr, was sich in der Regel in Gestalt eines "Kater" auswirkt.

Aber ein " Familienkater " wird nicht durch den Konsum von Kaffee ausgelöst. Für Brechreiz, Kopfschmerzen und Beschwerden ist eher das Spaltprodukt Azetaldehyd zuständig, das vom Organismus rasch in essigsaure Stoffe umgesetzt werden soll. Folgt jedoch das Protein ALDH nicht der Umsetzung, verbleibt der Azetaldehyd längere Zeit im Organismus und führt dann zum "Kater".

Übrigens, der Organismus bricht ständig etwa 0,1 bis 0,15 pro Millimeter pro Zeiteinheit. Das erklärt auch, warum einige Menschen weniger gut in der Lage sind, alkoholische Getränke zu konsumieren und mehr unter einem "Kater" zu litten als andere. Der " Familienkater " ist gewissermaßen die unmittelbare Bestätigung für eine Vergiftung mit Spiritus. Aber wer oft zu viel alkoholisiert, läuft Gefahr, langfristige Gesundheitsschäden zu erleiden.

Spiritus wird über die Durchblutung des ganzen Körpers verbreitet und kann daher den ganzen Menschen beschädigen. Für den Zelltoxinalkohol sind das Bewusstsein und das Nervenkostüm besonders sensibel. Schon kleine Summen können bei Jugendlichen langfristige Schäden verursachen, da die Gehirnentwicklung bis ins hohe Erwachsenenalter andauert. Bereits in der Entwicklung ist das menschliche Auge sehr sensibel für Erkrankungen durch den Zelltoxinalkohol: Schon kleine Menge können die Vernetzungen der Gehirnregionen stark durchbrechen.

Schlussfolgerung: Bei dem Begriff des Alkohols handelt es sich um ein Zytotoxin, das im ganzen Organismus Schaden nehmen kann. Und wer einen freien Schädel benötigt und gesund sein will, hält sich mit Spiritus immer an die Grenzen!

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