Formaldehyd Desinfektionsmittel

Desinfektionsmittel für Formaldehyd

Desinfektionsmittel, die Formaldehyd enthalten, enthalten in der Regel nicht nur Formaldehyd oder formaldehydabgebende Substanzen, sondern auch Glutaraldehyd und oft Glyoxal. Formaldehyd ist nach wie vor eine der wirksamsten Komponenten in Flächendesinfektionsmitteln. Verschiedene Arten von Desinfektionsmitteln werden angeboten. Formaldehyd, Glutaraldehyd und Glyoxal gehören zur Gruppe der Aldehyde.

Desinfektionsmittelarten

Formaldehyd, Gluutaraldehyd und Glyoxal gehören zur Reihe der Aldehyde. In der Landwirtschaft ist Formaldehyd das am weitesten verbreitete Desinfektionsmittel. Sie wird als Formelin in 37 %iger Konzentrierung vermarktet. Das Arbeitsmittel beträgt 2 v. H. oder es wird in gasförmiger Form (Formalinbegasung) verwendet. Bei handelsüblichen Zubereitungen werden oft Kombinationen aus Formaldehyd und Glukalaldehyd verwendet.

Fluor Die Wirkungsweise zeigt sich entweder als gebundenes Fluor (elementares Chlor) oder in Gestalt von Chlorverteilern (Chlorverbindungen). Sowohl elementare Chlorgruppen als auch Chlorgruppen bilden in einer wässrigen Gesamtlösung hypochlorige Säuren (HOCL), die für die Wirkungsweise zuständig sind, da die hypochlorige Säuren in die Zellwand der Kleinstlebewesen eindringen und ihre Wirkungsweise innerhalb der Zelle als kräftiges Oxidationsmittel entfalten.

Jodophore Jod hat eine Desinfektionswirkung, die seit etwa 150 Jahren bekannt ist. Jod ist bei Raumtemperatur fest und wird in Flüssigform mit Desinfektionsmitteln eingesetzt. Der Nachteil ist, dass sie organischen Dreck gerinnen, so dass die darunterliegende Schicht mit ihren Krankheitserregern durch das Desinfektionsmittel nicht mehr erlangt wird.

Leaches werden heute in der landwirtschaftlichen Tierhaltung nur noch in verhältnismäßig geringem Maße zur Entkeimung als Desinfektionsmittel verwendet. Sie werden als Desinfektionsmittel in 1-2 %iger Dosierung verwendet. Quartäre ammoniumhaltige Stoffe (Ouats); myhotere Stoffe; Guanide Diese Komponente zählt zu den oberflächenaktiven Stoffen. Quartäre Amoniumverbindungen ( "kationische Tenside") haben in dieser Kategorie die größte Stellung und sind für die landwirtschaftliche Entkeimung von größter Wichtigkeit.

Aufgrund ihrer niedrigen Toxizität werden sie in vielen Kombinationspräparaten (Händedesinfektion, Trinkwegdesinfektion und automatische Futterautomaten) eingesetzt. Allerdings spielt diese Vorbereitung eine deutlich kleinere Bedeutung als die "Quats". Andere Sauerstoffspalter in dieser Kategorie sind Benzoylperoxid, Natriumperborat, Kaliumpermanganat, Benzoesäure und andere. Allerdings sind diese von untergeordneter Bedeutung, da sie oft nur sehr begrenzte Anwendungsbereiche haben.

Gleiches trifft auf das chlorhaltige Material zu, das den Beton nicht anstößt.

als krebserregend klassifiziert!

Als weitere für den Innenbereich wichtige Formaldehyd-Quellen sind Harnstoff-Formaldehyd-Harz-Lokalschaumstoffe, Beschichtungen (insbesondere sauren Versiegelungslacke für Parkett und Möbel), Veneers, Gewebe, Teppiche, binderhaltige Faserstoffmatten, etc. relevant. Formaldehyd ist darüber hinaus in wäßrigen Präparaten als Desinfektions- und Konservierungsstoff und kann auch in Körperpflegeprodukten, Reinigungs- und Wischprodukten nachgewiesen werden. Die immer beliebter werdenden E-Zigaretten können bei der Verwendung auch Formaldehyd abgeben.

Vor allem die Humantoxizität und die reizenden, korrosiven und hautsensibilisierenden Wirkungen sind die negativen Auswirkungen von Formaldehyd. Bereits damals haben Tierexperimente aus den 70er Jahren gezeigt, dass Formaldehyd eine kanzerogene Substanzen ist. Die Kommission für gefährliche Stoffe des Bundesarbeitsministeriums hat im Jahr 2014 einen Arbeitsgrenzwert (AGW) für Formaldehyd beschlossen.

Diese Grenzwerte müssen am Arbeitsplatz beachtet werden. Zusätzlich wurde Formaldehyd durch die sechste Adaptation an den technologischen Fortschritt der CLP-Verordnung als krebserzeugend / Kategorie 1B und keimzelliges Mutagen / Kategorie 2 klassifiziert. Der Umgliederungsplan wird am 1. Januar 2016 in Kraft treten. Risikobewertung: Aufgrund der Umklassifizierung von Formaldehyd müssen künftig im Zuge der Risikobewertung Schutzmassnahmen für Aktivitäten mit krebserregenden Substanzen berücksichtigt werden.

Dabei ist es von Bedeutung, ob der Grenzwert (OEL) für Formaldehyd am Arbeitsplatz einhalten wird. Die AGW für Formaldehyd liegt bei 0,3 ml/m³ oder < 0,37 mg/m³. Die kurzfristige Größe liegt bei 0,74 mg/m³. Bei Einhaltung der vorgegebenen Grenzwerte sind keine weiteren Schutzvorkehrungen notwendig. Die Umgliederung schafft auch Dokumentations- und Informationspflichten für den Arbeitgeber. H350: Kann krebserregend sein (zeigen Sie den Weg der Exposition an, wenn es eindeutige Beweise dafür gibt, dass diese Gefährdung für einen anderen Weg der Exposition nicht besteht).

Verdacht auf Verursachung von Gendefekten (Angabe des Expositionsweges, wenn es eindeutige Beweise dafür gibt, dass diese Gefährdung für einen anderen Expositionsweg nicht vorliegt). Signalkontakt: "Gefahr" Weitere Informationen:

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