Hände Desinfizieren Sinnvoll

Handdesinfektion ist sinnvoll

Das Niesen und Husten sowie das Waschen der Hände nach einem Schnupfen ist sinnvoll. Durch die Händedesinfektion werden Keime an den Händen gezielt abgetötet oder inaktiviert. Eine Desinfektion z.B. des WC-Sitzes kann sinnvoll sein.

Ab wann ist eine Desinfektion sinnvoll und ab wann nicht? Der Dermatologe Dr. Peter Mohr erklärt per Video, wann eine Händedesinfektion sinnvoll ist und ob eine häufige Desinfektion schädlich für die Haut ist.

Weshalb ist die Hand- und Oberflächendesinfektion von Bedeutung?

Mit Desinfektionsmitteln soll die Exposition gegenüber Erregern und damit das Infektionsrisiko reduziert werden. Die meisten Entzündungen erfolgen durch mit Keimen verunreinigte Hände, leblose Flächen und Gegenständer. Etwa 80% der Entzündungen werden über die Hände weitergeleitet. Durch die Handdesinfektion werden Keime an den Handgelenken selektiv abgetötet oder desaktiviert. Es ist etwa 100 mal wirksamer als die Händereibe.

Da ca. 80% aller Entzündungen über die Hände erfolgen, spielt insbesondere die Handhygiene eine besonders wichtige Rolle in der Infektionsprävention. Durch eine hygienische Handdesinfektion wird eine Störung der Infektionskette erzielt. Die Hände sind im täglichen Einsatz und kommen immer wieder mit potenziell schädlichen Keimen in Berührung, die in der Lage sind, an jedem Ort zu sein.

Auch die Gefahr der Übertragung der Infektion von Mensch zu Mensch sollte nicht außer Acht gelassen werden. Die Desinfektion der Hände ist eine rechtliche Verpflichtung, sie ist dem Eigenschutz dienend und reduziert externe Gefahren. Unter Oberflächendesinfektion versteht man die Abtötung von Keimen auf leblosen Oberflächen und Objekten. Da Erreger auf Oberflächen bis zu mehreren Monate leben und sich z.B. durch Hände oder Staubteilchen ausbreiten, ist die Oberflächendesinfektion eine wichtige Vorsichtsmaßnahme.

Auf Oberflächen, die von vielen Menschen genutzt werden, wie z.B. WCs, Bädern, Bädern, Türgriffen, Handläufen, Arbeitsplatten, Fußböden, etc. sind besonders viele Keime zu sehen. Durch Keime verunreinigte Oberflächen und Objekte werden Keime indirekt auf Hände, Mukosa und andere Menschen übertragen. Mit entkeimten Handflächen fühlt sich viele Menschen schlichtweg reiner und unbedenklicher.

Allerdings ist laut Robert-Koch-Institut eine Hygienedesinfektion der Hände im täglichen Leben nicht erforderlich. Für Menschen mit einem geschwächten Immunsystem kann die Handdesinfektion auch nach Anweisung eines Arztes durchgeführt werden. Die Bundesanstalt für Risikobewertung empfiehlt generell von der Verwendung von Desinfektionsmitteln in Haushalten. So kann beispielsweise im Krankheitsfall eine Entkeimung des Toilettensitzes sinnvoll sein.

Welche Bedeutung haben Händedesinfektionsmittel? - LZG-GESCHÄFT (DE)

Seit kurzem werden auch in den Toiletten von Gaststätten, Servicebereichen und Bürogebäuden desinfiziert. Bei Damenhandtaschen gibt es immer öfter eine praktische Flasche mit einem Deinfektionsmittel. Der Umsatz mit Desinfektionsmitteln ist in den vergangenen zwei Jahren um 71,2 Prozentpunkte angestiegen, wie eine Untersuchung des Marktforschungsunternehmens Nielsen mitteilt. Aber wie gesünder ist die permanente Desinfektion unserer Hände?

Die Epidermis ist das wichtigste Organ des Körpers und grenzt an die Umgebung. Dabei ist nicht nur die mit dem bloßen Blick wahrnehmbare Gesichtshaut von Bedeutung, die aus dem Gewebe des Bindegewebes, den Drüsen des Talgs, den Blutgefäßen u.ä. zusammengesetzt ist, sondern auch die Fellflora. Das sind die Krankheitserreger, die auf unserer Körperhaut haften, sie sind ein natürlicher Teil einer gesunden Körpers.

Auf der Oberfläche unserer Körperhaut befinden sich rund 10 Mrd. Keime, mehr als jeder Mensch auf der erdene. Wenn sich ein Fremdpathogen auf unserer Körperhaut ansiedeln will, gilt er als Fremdeindringling in einem anderen Gebiet und wird attackiert. Die Desinfektionsmittel, die 99,9 Prozentpunkte der Keime abtöten, fallen so der natürlichen Hautflora zum Opfer zu und die Schale wird empfindlicher gegen das Einschleusen von Fremdkeimen.

Darüber hinaus kann die Schale durch Austrocknung und Rissbildung unter den Desinfektionsmitteln gelitten haben - die besten Bedingungen für die Entwicklung von Ekzemen. Hier werden auch Eintrittsöffnungen für Erreger gebildet. Kleinstlebewesen sind Teil des Menschenlebens und viele sind für den gesunden Menschen in der heimischen Umwelt unbedenklich. Dabei kommen wir tagtäglich mit Keimen, Algen, Viren und anderen Schadstoffen in Kontakt.

Es handelt sich um Flächen, Objekte und vor allem um unsere Hände. Erreger werden entweder über Objekte auf die Hände des Menschen oder über die Hände oder die Luftwege von Mensch zu Mensch übertragbar, d.h. durch Geniesen, Husteln oder Aussprechen. Für den täglichen Gebrauch genügt es, sich die Hände regelmässig zu reinigen.

Die Hände sollten immer im Spital einesinfiziert werden. Reinigen Sie Ihre Hände daher regelmässig mit reichlich frischem Trinkwasser und einer hautfreundlichen Spülung oder Pflege. Wenn Ihre Hände trocken oder rissig sind, sollten Sie auch danach eine Pflegecreme verwenden, damit die normale Funktion der Körperhaut erhalten bleibt. Achte darauf, dass du deine Hände wäschst, wenn du nach Haus kommst und bevor du andere Sachen in deinem eigenen Haus berührst.

Selbstverständlich sollten Sie sich auch nach jedem Toilettengang und nach der Benutzung der öffentlichen Transportmittel die Hände waschen. Die Hände sollten nicht zu heiß sein. Achte darauf, dass du deine Hände gründlich reinigst, einschließlich der Zwischenräume zwischen deinen Fingern, und trockne sie dann gründlich ab. Davon sollten Sie besser Abstand nehmen, da Keime hier besser in den Körper eindringen können als auf nackter Körper.

Bei Bussen und Bahnen können Sie sich mit Schutzhandschuhen vor der Übermittlung von Informationen und Daten aus dem Internet vergewissern. Darüber hinaus ist es sinnvoll, nicht alle Menschen bei Kälteperioden mit einem Handschlag zu begr??en. Ab wann ist eine Desinfektion sinnvoll und ab wann nicht? Es ist sinnvoll, dort zu desinfizieren, wo es viele Erreger gibt und Menschen geschwächt sind.

Das trifft besonders auf Krankenhäuser zu. Bei einem Besuch im Spital desinfizieren Sie Ihre Hände, während Sie die Station betreten und aufgeben. Bei mehreren Krankenhausbesuchen sollten Sie besonders die Hände zwischen den Besichtigungen desinfizieren, um einen Transfer von einem Patient zum anderen zu ersparen. Das ist nicht nur zu Ihrem eigenen Schutze von Bedeutung, sondern auch zum Schutze der Patientinnen und Patientinnen und dürfen keine Krankheitserreger in andere Räumlichkeiten oder ins Freie befördern.

In Zeiten einer Influenza-Welle oder bei grassierendem Durchfall kann die Händedesinfektion im Allgemeinen auch sinnvoll sein. Es sollte jedoch nach Möglichkeit geprüft werden, ob die Krankheitserreger viral oder bakteriell sind und ob das Mittel gegen Keime oder Virusinfektionen wirksam ist. Bei der Händedesinfektion sollten Sie folgende Punkte beachten:

Man muss wissen, dass Keime, die mit einem Desinfektionsmittel in Kontakt kommen, Beständigkeiten aufweisen können. Eine unsachgemäße Händedesinfektion stützt somit die generelle Neigung zur Resistenzentwicklung und es ist möglich, dass sich Keimsorten ausbilden, die gegenüber der Desinfektion desinfiziert sind. Bei empfindlichen und zu Allergie neigenden Menschen gibt es einen weiteren Anlass, nicht dauerhaft zu desinfizieren.

Im Grunde genommen macht es keinen Sinn, gesunde Menschen von Keimen fernzuhalten. Wenn wir in einer zu reinen Umwelt wohnen, wird das lmmunsystem unbrauchbar und wendet sich gegen unbedenkliche oder gar endogene Substanzen.

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