Händedesinfektion

Handdesinfektion

Handdesinfektion ist eine Form der Hautdesinfektion, die dazu dient, die Anzahl der Mikroorganismen an den Händen zu reduzieren. Für eine hygienische Händedesinfektion legen Sie das Händedesinfektionsmittel in die hohlen, trockenen Hände und übertragen Sie es. Mit den fünf Indikationen der Händedesinfektion können Sie den Inhalt erweitern.

mw-headline" id="Bestandteile">Bestandteile[Bearbeiten | < Quelltext bearbeiten]

Wanddispenser für alkoholische Händedesinfektion. Handdesinfektionsmittel werden zur Händedesinfektion eingesetzt. Dabei handelt es sich um Flüssigdesinfektionsmittel, die Keime, Schimmel und andere Keime töten oder deaktivieren, ohne die Händehaut zu beschädigen. In Praxen, Krankenhäusern und Privathaushalten sind sie das bedeutendste Mittel, um die Keimübertragung von einem Menschen über das Bedienpersonal auf einen anderen Menschen zu verhindern.

Die modernen Handdesinfektionsmittel basieren in der Regel auf Spiritus (Ethanol oder 2-Propanol). Auch chlorhaltige Zubereitungen sind erhältlich, werden aber aufgrund ihrer geringen verträglichen Eigenschaften kaum verwendet. In einer besonderen Stellung stehen Zubereitungen auf Peressigsäurebasis, die ein breites Wirkspektrum gegenüber verschiedenen Krankheitserregern aufweisen. Als erster hat der Arzt Ignaz Semmelweis das Mittel des Desinfektionsmittels Chlorkalk mit Erfolg eingesetzt:

Der von ihm geführte Arzt musste sich die Handflächen in einer Art Waschlösung abwaschen, was zunächst gar zum Gespött wurde. Chlorkalk befällt aber nicht nur Keime und Erreger, sondern auch die Oberhaut. Moderne alkoholische Zubereitungen, deren Entstehung auf Peter Kalmár in den 1960er Jahren zurÃ? Mit einer hygienischen Händedesinfektion vor und nach jedem Kontakt mit dem Patienten ließen sich viele neokomiale Entzündungen verhindern.

Für Praxen und Krankenhäuser sind in Deutschland nur getestete und aufgelistete Handdesinfektionsmittel erlaubt. Bei den in Kliniken und Praxen üblichen Präparaten gibt es Lücken in der Wirksamkeit bestimmter Krankheitserreger. Die Krankheitserreger, die für viele Entzündungen mit Durchfall durch Erbrechen mitverantwortlich sind ( "gastrointestinale Influenza oder Gastroenteritis"), werden mit einem besonderen Handdesinfektionsmittel behandelt. Dr. Udo Eickmann, Jochen Türk, Renate Knauff-Eickmann, Kerstin Kefenbaum, Monika Seitz: Disinfectants in the health service.

Gefahrenstoffe - Reinighaltung der Raum 67(1/2), S. 17-25, 2007, ISSN 0949-8036 Günter Kampf: Hand hygiene in health care.

mw-headline" id="Definition">1 Definition Definition Definition Definition

Handdesinfektion ist eine Art der Händedesinfektion, die dazu beiträgt, die Zahl der Keime an den Handgelenken zu reduzieren. Diese erfolgt mit händedesinfektionsmittel und soll die übertragung von krankheitskeimen, insbesondere Hospitalkeimen, vereiteln. Verwechsel nicht die Händedesinfektion mit dem Händewaschen. Die Händedesinfektion hat zum Zweck, die Verschleppung von Krankheitserregern auf den Betroffenen durch Handkontakt oder Operation durch den Chirurgen zu unterdrücken.

Die Entkeimung reduziert bei richtiger Anwendung die Keimzahl auf ein so niedriges Niveau, dass sie in der Regelfall keine Infektionen mehr auslösen kann. Mit handelsüblichen Mitteln können die meisten Kleinstlebewesen gefahrlos und verlässlich abgetötet oder inaktiviert werden, wovon die Wirkung des Mittel abhängig ist von Typ, Menge und Expositionszeit und natürlich der Keimzahl eine wichtige Funktion hat.

Weil die Hand eines der wichtigsten "Instrumente" des behandelnden Arztes ist und gerade in Krankenhäusern ein konstanter Umgang mit unterschiedlichen Patientinnen und Patientinnen besteht, ist die Handhygiene sehr aufwendig. Bei der Händewaschung werden die oberen Epithelzellen abgelöst, was zur Beseitigung von grobem Dreck beiträgt, aber die vorübergehende und ansässige Hautflora nicht besonders beeinträchtigt.

Im Gegensatz zur vorübergehenden Hautflora gibt es in der Hautflora Keime, die nur in den obersten Schichten vorübergehend und immer wieder in wechselndem Betrieb vorkommen, während die ansässige Hautflora Keime beinhaltet, die in der Regelfall integraler Teil der dortigen Physiologieflora sind, aber vor allem bei Einsätzen ein hohes Verseuchungsrisiko aufweisen. Mit der hygienischen Händedesinfektion soll eine vorübergehende Hautflora beseitigt und damit eine Verunreinigung des Betroffenen durch den Transfer von Keimen von einem Betroffenen zum anderen verhindert werden.

Es ist zu beachten, dass das Handwäsche keine ausreichende Händedesinfektion ist, da sie groben Dreck beseitigt, aber die potenziell ansteckenden Keime nicht abtötet. Im Bereich der Händedesinfektion werden nach dem Waschen der Hände 3-5 ml eines passenden alkalischen Reinigungsmittels aufgetragen und für mind. 30 Sek. auf der Oberfläche gerieben.

Die chirurgische Händedesinfektion sollte nicht nur die vorübergehende, sondern auch die ansässige Hautflora zerstören, um eine Keimübertragung zu vermeiden. Nachdem die HÃ?nde gewaschen wurden, sollte auf die mit SterilhandtÃ?chern trocknenden HÃ?nde desinfiziert werden, mehrere Wochen lang einmassiert (3-5) und immer wieder frisches....

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