Hautdesinfektion Einwirkzeit

Hautentkeimung Reaktionszeit

Das Produkt muss während der Einwirkzeit ständig mit dem Produkt benetzt sein. Vor Beginn des invasiven Eingriffs am Patienten nach der Hautdesinfektion muss immer eine bestimmte Einwirkzeit eingehalten werden. Wiederholen Sie den Vorgang mit einem neuen Tupfer, wenn die Anwendungszeit länger ist. In Hautantiseptika sind differenzierte Expositionszeiten zu beachten. Dies muss bei der Belichtungszeit berücksichtigt werden.

Hygiene-Tipp, Oktober 2008

Die Injektion von Injektionsspritzen für dürfen wird erst kurz vor der Applikation durchgeführt. Bevor die Präparation und Durchführung von Einspritzungen und Einstichen durchgeführt wird, ist eine Hygienevorschrift Händedesinfektion (30 Sek. Einwirkzeit) notwendig. Nur Sterilspritzen, ausschlieÃlich und andere Produkte sollten verwendet werden (Kanüle sollte im Falle einer Fehlfunktion entsorgt werden). Durchführung: Die Schale wird mit einem Händedesinfektionsmittel eingesprüht befeuchtet, danach mit einem abgewischten Abstrich, danach wieder satt befeuchtet.

Warten Sie, bis die Reaktionszeit abgelaufen ist. Die sterilisierten Abstriche werden für intrakutane, subkutane, intramuskulären und intravenöse Spritzen sowie für die Einstichsetzung von peripherem Gefäà (z.B. Blutproben) eingesetzt. Bei der Platzierung von peripherem Verweilkanülen, zentralem Venenkatheter, anderen ¤ngen sowie bei der Einstichstelle von Körperhöhlen, Gelenke und dem Liquorraum müssen werden Steriltupfer eingesetzt. Beim Punktieren von Verbindungen ist darüber auch ein chirurgisches Händedesinfektion darüber.

Hautdesinfektion mit Aseptoderm

Anwendungsfertiges, alkoholhaltiges Desinfektionsmittel für die Kosmetik. Zum Sprühen oder Tupfen der Kosmetik. Besonders gut verträgt sich Aseptoderm auf der Außenseite, da es keine kumulativen Langzeit-Wirkstoffe beinhaltet, die auf der Außenseite der Außenseite verbleiben. Wirkspektrum: eingeschränkt virusabtötend (Ergebnisse aus In-vitro-Tests erlauben nach heutigem Erkenntnisstand Rückschlüsse auf die Wirkung gegen andere umhüllte Erreger, z.B. Hepatitis-B-Virus, HI-Virus, Influenza-/Grippevirus).

Kontaktzeit: begrenzte Viruzidität nach RKI Empfehlung 30 s, BVDV 30 s, Vaccinia Viren 30 s.

Entkeimung: A und O der Hygiene Maßnahmen

Im Rahmen der Konsensempfehlung zur Antiseptik gaben Expertinnen und Experten aus verschiedenen Ländern und Fachgebieten beweisorientierte Stellungnahmen zum zielgerichteten Umgang mit antiseptischen Wirkstoffen bei schweren und schwerwiegenden Verletzungen ab (10). Gemäß dieser Konsensempfehlung ist die Verwendung von Antiseptika mit Povidon-Jod und Octenidin bei stark entzündeten und besiedelten Verletzungen gleichbedeutend. Bei einer Reaktionszeit zwischen 30 und 90 s. Die Reaktionszeit beträgt zwischen 30 und 90 s.

Gemäß der Konsensempfehlung sind sowohl bei akuten als auch bei chronischen Erkrankungen Silber enthaltende Wandverbände überflüssig. Bei chronischen, schlecht heilenden Verletzungen, wie z.B. Unterschenkelgeschwüren oder Dekubitusgeschwüren, ist Polyhexanid das Mittel der Wahl. Für die Therapie ist Polyhexanid das Mittel der Wahl. die Wirkung der Formel. In Deutschland werden im Zuge der Behandlungsfreiheit noch diverse nicht genehmigte Medikamente zur Therapie von chronischen Erkrankungen eingesetzt. In ähnlicher Weise haben Nahrungsmittel wie Kaffee, Milch, Honig, Milchpulver, Obst und Gemüse sowie essentielle Fettsäuren wie Lavendel und Teeöl keine zugelassenen therapeutischen Indikationen für die Therapie von chronischen Verletzungen (10).

In geeigneten Produkten mit einer kurzen Reaktionszeit von max. drei min. ist oft Iso-Propylen vorhanden. Die VAH-Liste listet alle Oberflächendesinfektionsmittel mit den dazugehörigen Expositionszeiten und Prinzipien auf (7). Der Untergrund kann wieder verwendet werden, wenn er sichtbare Trockenheit aufweist und die vorgegebene Einwirkzeit beachtet wurde. Im Rahmen der keimfreien Produktion von Medikamenten, z.B. für den Einsatz in der Parenteralia oder im Augenbereich, müssen auch alle Ausrüstungen, Apparate und Behälter entkeimt werden.

Beim Einsatz von Disinfektionsmitteln ist ein Höchstmaß an Sachkenntnis erforderlich, da sie bei unsachgemäßer Verwendung wirkungslos sein können. Schließlich werden die Entkeimungsmaßnahmen am Beispiel von Bakterien- und Virusinfektionen im Spital erörtert. Die Infektion durch multi-resistente Krankheitserreger wie MRSA (Methicillin-resistente Staphylokokken) und VRE (Vancomycin-resistente Enterokokken) ist ein weltweit immer häufiger auftretendes Infektionsproblem in Spitälern, Pflege- und Seniorenheimen und immer häufiger auch in der Ambulanzbetreuung zu Hause.

Sie werden von besiedelten oder ansteckenden Menschen in Spitäler und andere Anlagen transportiert oder durch Antibiotika-Therapien ausgewählt. Die Verunreinigung und/oder Ansteckung mit diesen Krankheitserregern erfordert besondere hygienische Maßnahmen und die Isolation der Patientinnen und Patientinnen im Spital, was einen erhöhten Medizin- und Pflegeaufwand impliziert. Besondere Hygiene- und Desinfektionsmassnahmen müssen auch bei der Versorgung von Patientinnen und Patientinnen mit MRSA-Kontaminationen in stationären Gesundheitseinrichtungen ergriffen werden (siehe Titelartikel Problemkeime: Vernetzte Bekämpfung von MRSA).

Zur Dekontaminierung empfiehlt sich: Im Falle einer Nasenkolonisation Polyhexanid oder octenidinhaltige Nasenmaske oder Gel (nach RKI, mupirocinhaltige Nasenmaske drei Mal täglich) drei- bis fünffach auf beide Nasenattrien auftragen und mit kreisförmigen Bewegungen ausbreiten. Bei Verunreinigungen im Rachen wird der Rachen zwei- bis dreimal am Tag mit einer Antiseptikalösung gespült.

Wenn die Schale kolonisiert ist, sollte der ganze Körper ein- bis zwei Mal am Tag mit einer antimikrobiellen Reinigungslotion nachgewaschen werden. Auch hier ist es von Bedeutung, dass die Belichtungszeit eingehalten wird. Bettbezüge, Bekleidung und Körperpflegeutensilien sollten jeden Tag ausgewechselt, gereinigt oder Desinfektionsmittel sein. Kranke müssen im Spital in Zimmern mit eigener Toilettenanlage unterkommen.

Zur Vermeidung einer Übertragbarkeit von Mensch zu Mensch müssen Mediziner, Krankenschwestern und Verwandte Handschuhe anziehen und ihre Finger regelmässig mit einem passenden (viruziden) Handdesinfektionsmittel mit einem Ethanolanteil von mind. 98% destillieren. Dabei sind die Belichtungszeiten, in der Regel ein bis zwei min je nach Herstellerangabe, einhalten. Verunreinigte Flächen in patientennahen Bereichen, wie Nachttische, Toilettensitze, Türklinken, medizinisches Equipment, Böden und Bestände, müssen mind. zwei Min. lang mit einem alkoholhaltigen Reinigungsmittel abgewischt werden.

Der Körper des Betroffenen sowie die Wäsche und das Geschirr sollten bei einer Temperatur von mind. 60°C gespült werden. Wenn Isolations- und Hygienemaßnahmen das A und O bei der Bekämpfung von Noro-Virusausbrüchen sind, genügen oft konsequente Hygiene- und Desinfektionsmassnahmen, um neokomiale Infektionskrankheiten zu vermeiden. Die Kappsteiner, ich, die neokomialen Seuchen. H. Hoffmann Verlagshaus Berlin 1995. KAYSSER, F. H., et al., Medizintechnik mikrobiolog.

Georgs Thinkme Verlags Stuttgart 1997, u. a. Vermieter, C., u. a., Nasokomiale Seuchen. Ausgabe 8 of the series "Gesundheitsberichterstattung des Bundes"; Robert-Koch-Institut Berlin 2002. RKI, Informations-Blatt zur Disinfektionsmittel-Liste des Robert Koch-Institutes nach §18 IfSG. Mit Wirkung zum Stichtag 31. Dezember 2006. lager, B., Lauterbach, S., Hygienefragen und neokomiale Infektion. Die PZ Prinzessin 15, Nr. 2 (2008) 111-119 Die Problematik der Nasokomialinfektionen und Antibiotikaresistenz aus zentraleuropäischer Sichten.

Annett Pfeiffer arbeitete in diesem Bereich bis 1990, nach der Berufsausbildung zur Kindergärtnerin in Görlitz. Bereits seit 2002 leitete sie die Arbeitsgruppe Wundbehandlung im Spital.

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