Hygiene Hände

Gesundheitsfördernde Hände

In Deutschland werden die Regeln für die Handhygiene oft nicht eingehalten. In der Schweiz reinigen sich die meisten Menschen die Hände so oberflächlich, dass sie es genauso gut in Ruhe lassen können. Auf dieser Seite finden Sie Informationen über hygienische Händedesinfektion, chirurgische Händedesinfektion, Haut- und Handpflege, Handschuhe sowie FAQ's. Müssen die Mitarbeiter der Lebensmittelindustrie ihre Hände waschen, ihre Hände desinfizieren oder sogar beides?

Stets nach.....

Egal ob Nasenreinigung, Toilettenbesuch, Streicheleinheiten oder Rohfleischzubereitung: Die Hände kommen oft mit Krankheitserregern in Berührung und können sie auf alles überführen, was danach berührt wird. Wenn man sich die Hände schüttelt oder über gemeinsame Objekte schüttelt, können Erreger auch leicht von einer Person zur anderen durchdringen.

Wenn Sie dann mit den Fingern das Gesichtsfeld erreichen, können die Krankheitserreger über die Schleimhaut von Munde, Schnauze oder Auge in den Organismus gelangen und eine Entzündung verursachen. Das Waschen der Hände stört diesen Übertragungspfad. Wenn auf dem Weg keine Waschgelegenheiten zur Auswahl stehen, sollten Sie wenigstens darauf achten, dass Sie Ihren Munde, meine Hände oder meine Hände nicht mit der Mundhöhle, den Zähnen oder der Schnauze anfassen oder Lebensmittel mit Ihrer Handfläche einnehmen.

Über die Hände werden bis zu 80 Prozentpunkte aller Infektionskrankheiten übermittelt. Darunter fallen zum Beispiel Erkältungskrankheiten wie Erkältung, Erkältungskrankheiten oder infektiöse Magen-Darm-Infektionen. Hände wäscht ist eine simple und effektive Massnahme, die vor Infektionen schütz. Wer seine Hände regelmässig intensiv wäscht, schützt sich und andere vor vielen Erregern.

Durch eine gründliche Handwäsche wird die Keimzahl an den Handgelenken auf bis zu ein Promille reduziert. Dadurch wird das Krankheitserregerrisiko reduziert, durch Lebensmittel, z.B. in den Maul- oder durch die Schleimhaut von Maul, Schnauze oder Auge, in den Organismus zu gelangen oder an Familienangehörige, Freundinnen und Bekannte oder Kolleginnen und Kollegen weitergegeben zu werden.

Die Tatsache, dass Handwäsche die Frequenz von Infektionserkrankungen reduziert, wurde in vielen klinischen Arbeiten getestet und nachgewiesen. Anhand diverser Analysen wird zum Beispiel abgeschätzt, dass ein gründliches Waschen mit Seife und Wässern das Durchfallrisiko nahezu um die Hälfte reduziert. Hände sollten nicht nur bei sichtbarer Verschmutzung gereinigt werden.

Deshalb sollten Sie sich im täglichen Leben die Hände regelmässig reinigen, besonders bei folgendem Anlass: Verschmutzungen und Keime abspülen - das hört sich ganz simpel an. Korrektes Handwäschen setzt jedoch eine sorgfältige Vorgehensweise voraus. Oftmals werden z. B. die Hände nicht lange genug geseift und die Handwurzel, das Daumenpaar und die Fingerkuppen ausgelassen. Zuerst die Hände unter fließendem Leitungswasser aushalten.

Dann die Hände gut einseifen - Handflächen, Rücken, Fingerkuppen, Zwischenräume zwischen Fingern und Daumendrücken. Flüssige Salben sind vor allem in kommunalen Toiletten sauberer als Stückchen Schaum. Reibe die Schaumseife vorsichtig in alle Bereiche. Das gründliche Waschen der Hände erfordert 20 bis 30 s. Spülen Sie dann Ihre Hände unter laufendem Nass. Trockne deine Hände dann vorsichtig ab, auch in den Zwischenräumen zwischen deinen Fingern.

Weitere Infos und die häufigsten Fragestellungen zum Thema Handwäsche haben wir für Sie unten aufbereitet. Wesentlich bedeutender sind die Länge des Handwäschens und der Grad der Friktion beim Händeseifen. Durch eine gründliche Handwäsche von mind. 20 Sek. können die Krankheitserreger an den Handgelenken auf ein Promille und weniger reduziert werden.

Laut einer Umfrage der Bundeszentrale für Statistik in Deutschland wuschen sich jedoch mehr als die Haelfte der Umfrageteilnehmer die Haende kuerzer. Das heißt, sie verringern beim Handwäschen nicht effektiv die Anzahl der Krankheitserreger an den Handgelenken und haben damit ein höheres Infektionsrisiko oder übertragene Erreger. Wie lange das Handwäschen optimal dauert, ist auch von der jeweiligen Gegebenheit abhängig, wie z.B. dem Grad der Verunreinigung der Hände.

Das Einweichen und Wäschewaschen der Hände für einen Zeitraum von 20 Sek. ist bei starken Verschmutzungen der Hände oft zu kurz und stellt daher nur eine Richtlinie für normalerweise schmutzige Hände in alltäglichen Situationen dar. Orientierungshilfe: 20 Sek. entspricht etwa der doppelten Summe des Happy Birthday-Songs. Das Händewaschen mit Flüssigseife ist viel effektiver als mit dem reinen Waschmittel, denn Waschmittel entfernen Dreck und Keime von der Körperoberfläche.

Darüber hinaus tendiert die Seifenverwendung dazu, die Hände intensiver zu reiben und zu waschen als die Verzicht auf Seifen, was zu einer weiteren mechanischer Beseitigung von Krankheitserregern beiträgt. Gewisse Krankheitserreger sind auch im natÃ?rlichen Fettgewebe der OberflÃ?che zu finden und können mit Hilfe von Mineralwasser allein kaum entfernt werden. Wenn keine Spülmittel zur Verfügung stehen, sollte man nicht auf das Waschen der Hände mit klarem Leitungswasser verzichtet werden.

Weil auch mit alleinigem Einsatz von Trinkwasser mindestens ein Teil der Krankheitserreger austritt. Obwohl der Einsatz von Flüssigseife die Effektivität des Handwäschens erheblich erhöht, haben bereits jetzt gezeigt, dass das Waschen der Hände mit nur klarem Trinkwasser das Auftreten von z.B. Durchfall reduzieren kann. Bislang gibt es keine wissenschaftlichen Arbeiten, die belegen, dass die Anwendung von antibakteriell wirkenden Substanzen in der Bevölkerung (nicht im Gesundheitswesen zu verstehen) einen Mehrnutzen hat.

Bei gründlicher Händewäsche können auch herkömmliche Flüssigseifen Krankheitserreger beseitigen, die z.B. Diarrhöe und Erkrankungen der Atemwege auslösen. In einer Studie konnte zum Beispiel die Frequenz von Lungenentzündungen und Diarrhöe durch Handwaschen um mehr als 50 Prozentpunkte gesenkt werden, aber es gab keinen Unterschied zwischen der Anwendung von Flüssigseife und Antibiotika.

Dabei ist es besonders darauf zu achten, dass eine ausreichende Menge an Schaumseife verwendet wird: In einer weiteren Studie wurde nachgewiesen, dass der Einsatz von mehr Schaumseife in sowohl normaler als auch antimikrobieller Schaumseife zu einem größeren Rückgang der Anzahl von Bakterien auftritt. Deshalb sollten die Hände nach dem Händewaschen schnell getrocknet werden. Darüber hinaus werden durch das Trocknen der Hände mit einem Tuch durch Friktion die noch an den Handflächen oder im Wässerchen an den Handflächen haftenden Krankheitserreger mitgerissen.

Aus diesem Grund ist das Trocknen der Hände ein integraler Teil der effektiven Händewäsche. Im Sanitärbereich sollten Sie vorzugsweise frische Einweghandtücher zum Trocknen benutzen, um zu gewährleisten, dass das Tuch selbst nicht bereits mit Krankheitserregern verunreinigt ist. Durch Handwäsche von der Haut gelöste Feuchte und Keime können auch mit einem Händetrockner entfernt werden.

Bei älteren Händetrocknern trocknet die Hand vergleichsweise lange, bei neueren Modellen dauert die Händetrocknung 10 bis 15 s. Wenn man die unterschiedlichen Verfahren zum Händetrocknen vergleicht, deuten die meisten Ergebnisse darauf hin, dass Einmalhandtücher eine effektive Methode zum Händetrocknen und Beseitigen von Keimen sind. Richtige Händewäsche ist ein Schutz vor infektiösen Einflüssen!

Falsche oder sehr häufige Händewaschungen, insbesondere bei hoher Wassertemperatur oder mit aggressiven Waschmitteln, belasten die Haut: Der säureabweisende Mantel und die natürlichen Hautlipide, die die höchste Hautschicht resistent gegen Verhornungen machen, können auswaschbar sein. Deshalb sollten Sie beim Waschen der Hände leichte, pH-neutrale Waschmittel vorziehen. Die Anwendung einer Feuchtigkeit spendenden und zurückfettenden Hautpflegecreme auf die Hände fördert die Hautregeneration.

Tragen Sie die Creme nach Belieben nach dem Abwaschen oder dazwischen auf die strapazierten Hände auf. In der Regel ist eine Handdesinfektion im Privatbereich nicht notwendig. Disinfektionsmittel sind nicht für sichtbaren Schmutz in den Händen zu verwenden. Wenn ein erhöhtes Ansteckungsrisiko besteht, kann es ratsam sein, die Hände nach dem Reinigen zu deinfizieren. Darunter fallen zum Beispiel solche, bei denen Familienangehörige mit Keimen wie z. B. der Salmonelle infiziert sind, mit mehrfach resistenten Krankheitserregern kolonisiert sind oder an hoch ansteckenden Krankheiten wie Influenza- oder Norovirusinfektionen erkranken.

Selbst wenn immunsupprimierte Menschen mit einem erhöhten Ansteckungsrisiko im Haus wohnen oder betreuungsbedürftige Verwandte betreut werden, kann die Handdesinfektion in gewissen Fällen nützlich sein. Beim Krankenhausaufenthalt sollten auch die Hände beim Ein- und Ausstieg in die Spitalabteilung entkeimt werden.

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