Hygienische Händedesinfektion Anleitung

Anweisungen zur hygienischen Händedesinfektion

Home - Trainingsmodule - Handhygiene; Händedesinfektion. Das Händedesinfektionsmittel sollte im Spender bereitgehalten werden. Hygienische Händedesinfektion (HD) ist die effektivste evidenzbasierte Hygienemaßnahme im Pflegealltag. Es sollte immer auf trockenen Händen durchgeführt werden.

Eine hygienische Händedesinfektion beseitigt flüchtige Keime.

Hygienische Händedesinfektion - Pflegefachartikel für Geriatrie

Hygienische Händedesinfektion (HD) ist die wirksamste nachweisbare hygienische Massnahme im Pflegealltag. Es schützt Patientinnen und Bewohner nicht nur vor der Ansteckung mit pathogenen oder multiresistenten Erregern und neokomialen Infektionskrankheiten, sondern auch vor Mitarbeitern und Verwandten. Interne Vorschriften zur Infektionsvorbeugung und damit auch zur Handhygiene müssen in allen Betreuungseinrichtungen in schriftlicher Form festgehalten werden ("Hygieneplan").

Im Jahr 2001 wurden die 5 Indikatoren für die Händedesinfektion von der WHO konsequent festgelegt und bilden die Grundlage für das Handeln. Die alkoholischen Zubereitungen werden in einer minimalen Menge von 1-3ml mit einer Verweildauer von 30 Sek. verwendet. Handdesinfektionsmittel werden in der Regel als Einwegbehälter in Dispensersystemen oder in Hosentaschenflaschen verwendet und fallen unter das AMG.

Diese sollten be listed VAH- (Association for Applied Hygiene). Um Benetzungsspalte gezielt zu verhindern, ist die Einreibtechnik nach EN DIN 1500 zu empfehlen. In der täglichen Pflege sollte das Waschen der Hände so weit wie möglich auf die unbedingt erforderlichen Anlässe beschränkt werden, um Hautverletzungen zu verhindern.

Zimmer- und Flächendesinfektion: Handhygiene nach RKI: Die RKI-Richtlinien für die Händedesinfektion

Als wichtigstes Übermittlungsmedium für Infektionskrankheiten und Erreger sind die Mitarbeiterhände zu nennen. Desinfizieren Sie nur völlig getrocknete Zeiger. Tragen Sie keinen Schmuck auf Zeigern oder Vorderarmen, einschließlich Trauringe oder Armbanduhren (Kategorie IV). Gegebenenfalls sollten nur Nägel und Nagelfalten mit einer weichen (!), (thermisch) desinfizierten Plastikbürste und einem hygienischen Handwaschmittel mitgenommen werden.

Streichen Sie weder Hand noch Unterarm wegen Hautirritationen und einer höheren Keimfreisetzung (Kategorie I A). Für Arbeiten mit erhöhtem Infektionsrisiko sind Arbeitshandschuhe zu verwenden. Nach Angaben des RKI gehören dazu Aktivitäten mit "vorhersehbarem oder voraussichtlichem Krankheitserregerkontakt sowie eine mögliche massive Kontamination mit Körperexkrementen aus Exkrementen". Das sind Aktivitäten wie:

Danach und ggf. zwischen diesen Aktivitäten müssen die HÃ?nde desinfiziert werden, da die Schutzhandschuhe keinen 100%igen Perforationsschutz garantieren (Kategorie IB). Bei Handschuhen wird die Entkeimung nicht generell befürwortet (Kategorie III), kann aber in Einzelfällen berücksichtigt werden, da bei den Arbeitshandschuhen eine stärkere Keimreduzierung zu rechnen ist als bei den Hunden.

Sind im Personal Infektionskrankheiten der Schale vorhanden, dürfen keine mit einem Ansteckungsrisiko verbundenen Aktivitäten ausgeführt werden (Kategorie IB). Armaturen an Waschtischen, die mit ansteckungsgefährlichem Gut in Kontakt kommen können (einschließlich Waschtische, die von Arbeitern in unmittelbarem Kontakt mit dem Patienten oder in unmittelbarem Kontakt mit körperlichen Flüssigkeiten verwendet werden), müssen ohne Handberührung (z.B. Fuß- und Ellbogensteuerung) betrieben werden können (Kategorie II).

Außerdem müssen die Dispenser (Waschlotions-, Desinfektionsmittel- und Handtuchspender) ohne direkte Handhabung verwendbar sein und der Auslauf des Dispensgeräts sollte nicht mit den Fingerberührungen ( "Kategorie IB") in Berührung gebracht werden. Die Dispenser müssen außerdem leicht zu pflegen und zu deinfizieren sein. Daher rät das RKI zur Anwendung von Einwegflaschen, da die Wiederbefüllung und -aufbereitung mit Kontaminationsgefahren behaftet ist (Kategorie III).

Ebenso sind Schaumseifenstücke nicht erlaubt (Kategorie IB). Für Desinfektionsflaschen rät das RKI auch zu Einwegflaschen, da leere Probenflaschen nur unter keimfreien Voraussetzungen (Kategorie IV) nach dem Arzneimittelrecht (Kategorie IA) befüllt werden dürfen. Im Falle einer vermuteten oder voraussichtlichen Verunreinigung mit einem Virus ist ein gegen diese Krankheitserreger wirkendes Mittel zu verwenden, sofern bindende Testergebnisse vorliegen auf der Grundlage dieser Ergebnisse (Kategorie IB).

Der Einsatz einer hygienisch einwandfreien Händedesinfektion muss dazu beitragen, dass die Verunreinigungsflora an den Handgelenken weitestgehend zerstört wird (Kategorie IA). Für die hygienische Händedesinfektion werden vom RKI alkoholische Produkte empfohlen, die den Standardgenehmigungen nach 36 AMG genügen und von der DGHM (Deutsche Gesellschaft für Hygiene im Gesundheitswesen und Mikrobiologie) bevorzugt als wirkungsvolles Mittel zur Desinfektion aufgeführt werden sollten.

Im Falle von amtlich festgestellten Dekontaminationen ist die Liste der RKI-Desinfektionsmittel zu vermeiden (Kategorie IV). Die Desinfektionslösung muss auf die getrockneten Handflächen aufgetragen und "eingerieben und für die Zeit der Exposition angefeuchtet werden, wobei besonders auf die Innen- und Au?enflächen, einschließlich der Handflächen, der Oberflächen zwischen den Fingerkuppen, der Fingerkuppen, der Nagelfalten und der Daumendrucke zu achten ist". Nach Angaben des Robert-Koch-Instituts sind Handdesinfektionen notwendig (Kategorie IB): vor dem Eintritt in die Reinseite der Personenschleuse von Chirurgieabteilungen, Entkeimungsabteilungen und anderen Reinräumen, vor Invasionsmaßnahmen, auch wenn Handschuhe (steril oder unsterilisiert) verwendet werden (z.B. Verlegung eines Venen- oder Blasenkatheters, vor Angiografie, Bronchoskopie, Echoskopie, Einspritzungen, Punktionen), vor Berührungen mit besonders infektionsgefährdeten Pflegebedürftigen (z.B.

B, Leukämiekranke, Polytraumapatienten, bestrahlte oder andere schwerkranke Menschen, Verbrennungskranke), vor Aktivitäten mit Kontaminationsrisiko (z.B. Infusionsversorgung, Produktion von gemischten Aufgüssen, Verladung von Medikamenten), vor und nach jedem Wundkontakt, vor und nach dem Wundkontakt, vor und nach dem Wundkontakt mit dem Punktionsfeld von Venenkathetern, Dränen, etc..., Ä.), nach Behandlung von Patientinnen und Patientinnen, von denen eine Infektion ausstrahlen kann oder die mit Krankheitserregern von besonderem krankenhaushygienischen Wert (z.B. MRSA) kolonisiert sind, nach Entfernung von Arbeitshandschuhen bei längerem oder voraussichtlichem Krankheitserregerkontakt oder starker Kontamination.

Für aseptische Massnahmen, z.B. bei Brandverletzungen, kann ein Händewaschen in Kombination mit einer Händedesinfektion vonnöten sein. Die RKI führt folgende Fälle auf, in denen die Entscheidungsfindung, ob eine hygienische Händedesinfektion oder -wäsche durchzuführen ist (Kategorie I B), in Abhängigkeit vom Risiko getroffen werden sollte: vor und nach der Behandlung oder Behandlung von Patientinnen und Patientinnen nach der Toilettennutzung, sofern nicht die oben erwähnten Hinweise auf eine hygienische Händedesinfektion gelten (bei Durchfall gibt es eine große Chance auf eine massive Absonderung viraler, bakterieller oder parasitärer Krankheitserreger mit teilweise sehr niedrigen Infektionsdosen; Robotervirus, SRSV, EHEC, Cl. difficult, Kryptosporidien, daher zuerst Händedesinfektion), Händewaschen erfolgt vor Beginn der Arbeiten und nach Beendigung der Arbeiten.

Außerdem ist eine hygienische Händewäsche als Ersatz für die Händedesinfektion nicht ausreichend. Das Händewaschen sollte bis auf wenige Ausnahmefälle nach der Hygienedesinfektion der Hand (Kategorie I B) erfolgen. Für das Händewaschen rät das RKI: "Stark verschmutzte HÃ?nde sollten zuerst sorgfÃ?ltig gespÃ?lt und dann gewaschen werden, und es ist darauf zu achten, dass ihre HÃ?nde oder Bekleidung nicht durch Spritzwasser (z.B. bei Blutverunreinigungen) belastet wird.

Bei Bedarf muss dann der Verschmutzungsbereich entkeimt und die Kleidung gewechselt werden. Anschließend müssen die Handflächen entkeimt werden. Im Falle einer selektiven Kontamination kann diese mit einem mit Handdesinfektionsmittel getränkten Papiertuch, Zellulose oder ähnlichem beseitigt und anschließend die Handdesinfektion durchgeführt werden". Das RKI berichtet über das Verfahren: "Bevor die chirurgische Händedesinfektion am Operationstag zum ersten Mal durchgeführt wird, werden bei einer Handwäsche bis zum Ellbogen gespült, wobei die Fingerkuppen nach oben zeigen und der Ellbogen für ca. 1 Minute niedrig ist.

Längeres Händewaschen sollte wegen möglicher Hautverletzungen abgelehnt werden, zumal dadurch keine weitere Reduzierung der Keimzahl erzielt wird. Die Händedesinfektion wird nach dem Trocknen mit einem keimarmen Einmaltuch durchführt. Innerhalb der vom Präparatehersteller festgelegten Einwirkzeit müssen Hand und Unterarm komplett mit Desinfektionsmittel befeuchtet sein. Das anschließende Trocknen der Handflächen ist mit der Gefahr einer Rekontamination behaftet und nicht notwendig (auf Wunsch nur mit einem sterilen Einmaltuch ); die Handflächen müssen jedoch vor dem Anziehen der OP-Handschuhe lufttrocknend sein, um Hautschäden zu vermeiden und die Unversehrtheit des OP-Handschuhs nicht zu beeinträchtigen.

Wenn es eine Abfolge von kurzen Operationen (op. + p. Pause weniger als 60 min) mit einer geringen Verunreinigungswahrscheinlichkeit gibt (intakter Handschuh!), dürfen die Hände vor der folgenden Operation (Kategorie II) nicht gewaschen werden. Wichtig sind auch folgende Aspekte: Das Einschleusen eines alkoholhaltigen Disinfektionsmittels in die Nagelfalte kann die Wirksamkeit erhöhen; dies wird empfohlen, wenn eine höhere Keimbeständigkeit gefordert ist, z.B. vor der Verpflanzung von alloplastischen Werkstoffen (Kategorie II).

Wurde die OP-Area-Bekleidung bereits während des Händewaschens angezogen, sollte eine wasserdichte, keimfreie Schutzschürze verwendet werden, um ein Einweichen der OP-Area-Bekleidung (Kategorie I B) zu vermeiden. Achten Sie darauf, dass die Stellen oberhalb des Ellbogens (Ärmel!) nicht angefeuchtet werden (Kategorie III). "Eine unbehandelte Schale kann nicht vollständig desinfiziert werden, winzige Wunden oder Hautrisse sind potenzielle Erregerreservoire, weshalb die Pflege in der Medizin sehr wichtig ist.

Die Waschgelegenheiten müssen in allen Krankenzimmern und ein Waschbereich in Zimmern, in denen Diagnose- oder Invasivverfahren ausgeführt werden, uneingeschränkt zugänglich sein. Waschtische, die vom Bedienpersonal verwendet werden, müssen mit Dispensern für Handdesinfektionsmittel und Waschlotionen sowie mit Hautpflegemitteln in Dispensern oder Schläuchen (Kategorie IV) ausgestattet sein. Jeder vom Bedienpersonal genutzte Waschraum muss mit einem Handtuchtspender ausgestattet sein, da eine sorgfältige Austrocknung Hautreizungen verhindert und das Infektionsrisiko reduziert (Kategorie IV).

"Die Empfehlungen der Category IA basieren auf gut durchdachten Systemüberprüfungen oder individuellen, qualitativ hochstehenden, zufälligen, kontrollierten Prüfungen. IB: Diese Empfehlungen basieren auf klinisch oder qualitativ hochstehenden epideologischen Untersuchungen und rigorosen, glaubwürdigen und verständlichen Theorieabzügen. Klasse II: Diese Empfehlungen basieren auf indikativen Untersuchungen und rigorosen, glaubwürdigen und verständlichen Theorielektionen.

Gruppe III: Massnahmen, für die es keine ausreichenden oder widersprüchlichen Wirksamkeitsnachweise gibt, daher ist eine Weiterempfehlung nicht möglich. Gruppe IV: Erfordernisse, Messungen und Praktiken, die von der allgemeinen geltenden Gesetzgebung einzuhalten sind.

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