Hygienische Händedesinfektion Durchführung

Händedesinfektion Hygienische Umsetzung

Die gleichbleibende und wiederholte Leistung der hygienischen Händedesinfektion nehmen Sie bitte ernst. Im Wesentlichen gilt: Individuelle Schulung der Mitarbeiter für die korrekte Umsetzung des Wie wird die Handhygiene beschrieben? Die Schulung in der Durchführung der Händedesinfektion (Kat. IB).

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Das hygienische Händedesinfektion ist von dem operativen Händedesinfektion zu unterscheiden. Ersteres wird immer wieder im Klinikalltag eingesetzt, sowohl innerhalb als auch außerhalb des Operationssaals. Die konsistente und sich wiederholende Durchführung der Hygiene- Händedesinfektion ist ernst zu nehmen. In Krankenhäusern nimmt das Risiko einer nosokomialen Infektion zu. In zahlreichen Studien zeigte sich, dass oft gerade Ärzte und Ärzte die hygienische Händedesinfektion unbefriedigend sind.

Arbeitshandschuhe als personenbezogene Sicherheitsausrüstung (PSA) gegen chemische Stoffe und Keime (PSA-Handschuhe)

Unsterile Einweghandschuhe müssen bei voraussehbarem oder voraussichtlichem Umgang mit Erregern und einer möglichen Kontamination mit Körperexkrementen, Sekret, Ausscheidungen oder Blutspuren angezogen werden. Die Verwendung des Handschuhs sollte nur während der Pflege ein und desselben Probanden durchgeführt werden und muss am Ende jeder Aktivität ausgezogen werden. Wenn es der Workflow erlaubt, sollten Einweghandschuhe gleichzeitig mit den Angaben zur Händedesinfektion gewechselt werden, d.h. wenn die Angabe zur Händedesinfektion gemacht wird, aber Schutzhandschuhe benutzt werden.

In Ausnahmefällen können anstelle eines Handwechsels auch Handschuhe mit Handschuhen entkeimt werden, wenn sonst der Workflow nicht sichergestellt werden kann, z.B. bei aufeinander folgenden Blutproben von mehreren Patientinnen und Patient/inn/en oder bei einem Übergang von reiner zu unreiner Tätigkeit am gleicheninnen. Im Falle einer sichtbaren Perforierung, Verunreinigung mit Bluten, Sekret oder Ausscheidungen sowie mit nicht umhüllten Erregern ( "Adenoviren" oder "Noroviren") und nach Gebrauch zum Waschen des Pflegepersonals sind die Handschuhe zu wechseln.

Für längere Zeiträume (z.B. Physiotherapie) können Einweg- oder Mehrwegtextilhandschuhe zur Absorption von Handschweiß verwendet werden. Wenn die Schutzhandschuhe nicht mit einem Handschuhautomaten oder aus einem Karton versehen sind, der beim Herausnehmen des ersten Schutzhandschuhs den folgenden so weit auslöst, dass das Herausnehmen möglich ist, ohne den Kasten und andere Schutzhandschuhe zu berühren, muss das Herausnehmen mit entkeimten Handflächen durchgeführt werden.

Um eine Schutzwirkung gegen chemische Stoffe und Keime zu erreichen, müssen Schutzhandschuhe verwendet werden, die als pers. Schutzbekleidung (PSA) deklariert sind. Dabei geht es beispielsweise um die Durchführung von Desinfektionen (Oberflächen, Medizinprodukte). Unsterile Einmal-Medizinhandschuhe und keimfreie OP-Handschuhe sollten nur an völlig ausgetrockneten Hand getragen werden; die erstgenannten sollten nur so oft und so lange wie notwendig getragen werden.

Unter dem OP-Handschuh befindliche Sterilisationshandschuhe aus Baumwolle können der Ansammlung von Feuchtigkeit entgegenwirken. Nichtpulverisierte Schutzhandschuhe sind in der Regel hautfreundlicher als pudrige Schutzhandschuhe. Je nach Perforationsgefahr wird das Übereinanderlegen von zwei übereinanderliegenden OP-Handschuhen empfohlen (ggf. Doppelhandschuh mit Indikatorhandschuhen). Während der intraoperativen Perforation des Schutzhandschuhs muss der defekte Handschuh ausgetauscht werden. Bei Verwendung von zwei Handschuhpaaren sollte geprüft werden, ob auch der Unterhandschuh fehlerhaft sein könnte.

Ist die Handfläche sichtbar verunreinigt, sollte eine Händedesinfektion vorgenommen werden.

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