Myrrhe ätherisches öl

Ätherisches Myrrhenöl

Die Myrrhe ist das Harz des Myrrhenbaumes. Pflanzlicher Name: Kommiphora myrrha m. Synonym: Echte Myrrhe, Somalische Myrrhe. Die Hauptzutat der Myrrhe sind Sesquiterpene. Die Myrrhe wird aus dem Harz des Myrrhenstrauches gewonnen und ist seit der Antike als Heilmittel für entzündete und eitrige Wunden bekannt.

Obwohl das ätherische Öl der Myrrhe eine desinfizierende Wirkung hat, wird es nur selten in Seifen und Kosmetika verwendet.

Ätherisches Myrrheöl aus der Myrrhe

Bereits seit der Urzeit wird das aus dem von der Sonne geküssten Tropenharz gewonnene sagenumwobene, wertvolle Myrrheöl (Commiphora myrrha) in heiligen Riten und wegen seiner regenerierenden Kraft auf Leib und Seele eingesetzt. Myrrhe kommt aus den Ostregionen Afrikas, ihr ätherisches öl wird durch Dampfdestillation aus dem Resin eines stacheligen, strauchähnlichen Baumes erhalten.

Er hat ein würzig-warmes, urwüchsiges und leicht süßes Bukett mit einer bestimmten Bitterwirkung. Die Myrrhe ist ein Schmuckstück der heutigen aromatherapeutischen Praxis mit vielen Vorteilen auf dem Gebiet der Wunderheilung, der Gesichtspflege, der Durchblutungsförderung und des Immunsystems und ist ein wichtiger Begleiter vor allem im Dienste der weiblichen Geundheit. Schon in der Antike kannten die griechischen Militärs die nachgewiesene Heilkraft der Myrrhe, indem sie aromatische Harzkugeln in ihrer Kriegsausrüstung mitführten.

Aufgrund seiner antiseptischen und antiinflammatorischen Wirkung ist Myrrhe ein bevorzugter Bestandteil des Gepäcks. Ähnlich wie viele Harze und Balsamöle wie Benzoin und Weihrauch bilden Myrrheöle einen schützenden Umhang über der Haut, indem sie eine antiseptische Schutzbarriere bilden. Myrrhe, die bisweilen als " weißes Felsenopium " angeboten wird, gilt vor der Erfindung des Omis als das beliebteste Mittel gegen Schmerzen.

Myrrheöl wird wegen seiner Antibiotika-Wirkung bei Symptomen wie z. B. Erkältungen, Bronchitis, Fieber, Lebensmittelvergiftung, Erkältungen und Hustus.... verwendet. Myrrhe-Öl ist auch wirksam gegen den Befall durch Pilze bei internen oder externen Infektion. Wenn man all diese Dinge zusammenfasst, kann man die Verwendung von Myrrhe im antiken Ãgypten nachvollziehen, besonders bei den Ritualen der Einbalsamierung zur Erhaltung der Leichen der Pharaonen. Die Myrrhe ist eine der wichtigsten Rituale.

Myrrheöl ist ausgezeichnet geeignet, um die Durchblutung anzuregen und eine ausreichende Versorgung des Körpers mit Sauerstoff sicherzustellen: Stoffwechselfunktionen werden geregelt, das Abwehrsystem wird stimuliert. In der traditionellen chinesischen Heilkunde wird Myrrhe als Blutspender und noch spezifischer als menstruelles Mittel angesehen.

Myrrheöl wird im Atlantik wegen seiner regenerierenden, belebenden und festigenden Wirkung zur Zubereitung von Rasayanas (natürliche Rezepturen für eine optimale Gesundheit) verwendet. Myrrhe hat mit ihrem hohem Furanoidgehalt (ca. 20%) und ihren stark lichtempfindlichen Fähigkeiten die einmalige Besonderheit, die sie der Kombination von Pelzen mit anderen Bestandteilen, insbesondere mit Sensquiterpenen, zu verdanken hat, die sie vor UV-Strahlen schützt.

In Ägypten wurde Myrrhe auch als Sonnenschutz verwendet. Forschungsresultate beziehen sich auf die krebshemmende Wirkung von Myrrhe. Laut einer Untersuchung aus dem Jahr 2011 (Shulan et al., 2011) konnte Myrrhe die zelluläre Teilung und Proliferation von menschlichen Krebszellen verringern. Forscher haben herausgefunden, dass Myrrhe das Wachstum von Zellen in acht verschiedenen Krebszellen hemmt, vor allem bei Frauenkrankheiten.

Obwohl weitere Forschungsarbeiten erforderlich sind, um die Auswirkungen von Myrrhe auf die zukünftige Krebstherapie nachweisbar werden. Der Ansatz der Forschung ist jedoch viel versprechend. Myrrhe Essenz wirkt geistig entspannend und unterstützt den ruhigen Durchschlaf. Myrrhenöl schafft durch seinen erhöhten Gehalt an Sesquiterpen, also Substanzen mit direkter Wirkung auf die Hormondrüse, den Hydrathalamus und die Muskelmilbe, ein Gefühlsgefühl des inneren Friedens durch Harmonisierung unserer Körper.

Im Jahr 1992 wurde festgestellt, dass Sesquiterpene und Senquiterpenole (vor allem in den Extrakten von Sandalholz, Myrrhe usw.) die Hirnblutbarriere überwinden und auf die Mygdala, den für die Lagerung von emotionalen Traumen verantwortlichen Hirnbereich, wirken. Die warmen, bernsteinartigen Aromen der Myrrhe schaffen die ideale Umgebung für die Nachsorge.

Die Myrrhe, die als geheiligte Speise hoch geschätzt wird, hat über lange Jahre hinweg als Begleiterin für Menschen in vielen Ländern gedient, die die körperliche und geistige Dimension auf positive Weise miteinander verknüpfen wollen. Der erstaunliche ethno-therapeutische Erfahrungsaustausch zwischen den verschiedenen Weltkulturen unter der Leitung der heutigen Aroma-Therapie belebt die Faszination der Myrrhe.

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