Octenisept Hunde Geeignet

Oktenisept Hunde geeignet

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Octenisept, Bela vet etc. Die Haut ist gut geeignet für die Anwendung bei Kindern.

Keine Paracetamole für Katzen und Hunde!

Zahlreiche pharmazeutische Bestimmungen sind für die Tierbehandlung strikter als für den menschlichen Verzehr. Das betrifft vor allem die zur Lebensmittelerzeugung genutzten Nutztiere, aber keineswegs nur sie. Auch aktive Substanzen wie ACE-Hemmer, die sowohl bei Menschen als auch bei Versuchstieren gleichermassen verwendet werden, aber zu einem niedrigeren Preis für den menschlichen Bedarf erhältlich sind, müssen von Tierärzten verschrieben oder verkauft werden, ebenso wie wesentlich kostspieligere Tierarzneimittel.

Nach 56a Abs. 1 AMG dürfen Veterinäre nur dann Apotheken (einschließlich verschreibungspflichtiger) Medikamente verschreiben oder liefern, wenn sie das betreffende Produkt selbst versorgt haben und das Produkt für diese Art von Produkt und seinen Verwendungszweck freigegeben ist. In der Humanmedizin sind Anträge über die Genehmigung hinaus (Off-Label-Nutzung) verhältnismäßig unkompliziert und versagen tendenziell an der sozialversicherungsrechtlichen Entlohnung, während Ausnahmeregelungen bei der Tierbehandlung in der so genannten Rededikationskaskade nach 56a Abs. 2 AMG bis ins letzte Detail durchlaufen werden.

Die medizinische Betreuung des Tierpatienten ist damit stark bedroht, aber es wurde kein effektives Präparat genehmigt oder es wurde keine anerkannter Therapieform eingeführt. Anschließend kann der Veterinär das Präparat nach der folgenden Regel wieder einnehmen: In einem ersten Arbeitsschritt wird ein für die betreffenden Arten zugelassenes und ein anderes Indikationsgebiet ausgesucht.

Besteht dies nicht, kann ein für eine andere Art genehmigtes passendes Medikament verwendet werden. Besteht auch ein solches nicht, kann ein in Deutschland genehmigtes Humanmedikament oder ein in einem anderen Staat der EU oder des EWR mit einer Marktzulassung verwendet werden. Bei lebensmittelherstellenden Tieren können jedoch nur solche Veterinärprodukte in Frage kommen, die für lebensmittelherstellende Tiere in mindestens einem anderen EU- oder EWR-Staat genehmigt sind.

Erst wenn ein solches Medikament nicht vorhanden ist, kann der Veterinär ein Rezept verschreiben oder ausstellen. Die Kaskade der Umwidmung stellt somit eine sehr große Herausforderung für die Verwendung von Rezepten bei der Tierhaltung dar, weshalb sie sehr ungewöhnlich sind. Bis zur Markteinführung des ersten phenobarbitalhaltigen Tierarzneimittels mit dem Namen Phänoleptil® im Jahr 2009 wurde das humanmedizinische Medikament Jahrzehnte lang zur Behandlung von Hundeepilepsie verwendet.

Wegen der unterschiedlichen galenischen Eigenschaften hatte dies jedoch bei vielen Tieren, die auf die Verwendung von Lumininal® umgestellt wurden, Probleme zur Folge. In der Zwischenzeit wurde das Phänomen durch die Markteinführung von Lucinal® vet. und Lucinaletten vet. behoben, die die gleiche galenische Wirkung wie das menschliche Produkt haben, aber für Hunde explizit genehmigt sind. Neben der Konversionskaskade ist vorgesehen, dass lebensmittelherstellende Nutztiere nur mit den in Tab. 1 des Anhänge der Richtlinie (EU) Nr. 37/2010 aufgeführten aktiven Substanzen aufbereitet werden dürfen.

Ihm sind auch die Rückstandshöchstwerte und die Arten, für die die Substanzen verwendet werden dürfen, anzugeben. Als lebensmittelherstellende Versuchstiere gilt auch das Pferdewesen, es sei denn, der Pass für das fragliche Tier schließt seine anschließende Verwendung als Schlachttiere aus. Für die Verarbeitung von zur Lebensmittelerzeugung genutzten Nutztieren sind die Regeln viel strikter als für andere Nutztiere.

Dabei geht es nicht nur um den Veterinär, sondern auch um den Haustierhalter und damit mittelbar auch um Pharmazeuten, die rezeptfreie Medikamente an Haustierhalter liefern. Nach 58 Abs. 1 S. 2 AMG dürfen die Besitzer von Tierhaltern nur Apothekenarzneimittel für zur Lebensmittelherstellung bestimmte Tierarten verwenden, die für diese Art und das Einsatzgebiet genehmigt sind. Ebenso müssen Homöopathika für Versuchstiere genehmigt oder angemeldet und nach § 10 Abs. 5 AMG mit einer entsprechenden Kennzeichnung versehen sein.

Nach 58 Abs. 1 S. 1 AMG sind hiervon abweichende Regelungen nur auf der Grundlage einer Tierarznei möglich. Dementsprechend ist die Verwendung von Aristolochia spp. und seinen Präparaten Chlormphenicol, Chloroform, Chlorpromazin, Colchicin, Dapson, Dimetridazol, Metronidazol, Nitrofurane (einschließlich Furazolidon) und Ronidazol in lebensmittelherstellenden Tierarten untersagt. Das gilt auch für Homöopathika. Das für Hunde und Katze zugelassene Oestrovetsan®, das Aristolochia clematis beinhaltet, darf nicht bei lebensmittelherstellenden Tierarten eingesetzt werden.

Zum Beispiel sind Parketamol und Azetylcystein (ACC) gemäß Anhang 1 der Verordnung über rezeptpflichtige Medikamente bei Versuchstieren nur rezeptpflichtig. Es gibt jedoch rezeptpflichtige Medikamente mit ACC, die für die Verwendung bei Nutztieren zugelassen sind und z.B. oft bei der Verwendung bei Pferden sind. Das Regelwerk für die Kaskade der Neuzuweisung gilt nur für den Veterinär und für alle Apothekenarzneimittel für alle Stände.

So gibt es z. B. Bisolvon (Bromhexin) ist als Einspritzpräparat für Kühe, Ferkel, Hunde und Katze oder als Puder zur oralen Anwendung für Kühe und Ferkel genehmigt. Allerdings ist der Pharmazeut in 56a AMG im Rahmen der Lieferung von rezeptfreien Arzneimitteln nicht thematisiert.

Das bedeutet, dass es Apothekern nicht untersagt ist, auch außerhalb der entsprechenden Genehmigung apothekenpflichtige, aber nicht verschreibungspflichtige Medikamente für Haustiere abzugeben, es sei denn, es handelt sich um lebensmittelverabreichende Nachkommen. Es sind jedoch die allgemeinen Pflegepflichten nach der Apothekerbetriebsordnung (ApBetrO) zu beachten. Mit der Novelle 2012 wurden diese gestrafft, denn nach 20 Abs. 2 AppBetrO muss bei der Eigenmedikation auch festgestellt werden "ob das gesuchte Medikament für die vorgesehene Personenverwendung geeignet erscheint".

Eine Plausibilisierung ähnlich wie bei der Eigenmedikation für den Menschen sollte daher für Tiere sinnvoll sein. Dies trifft insbesondere dann zu, wenn das Medikament außerhalb seiner Genehmigung für das Inverkehrbringen verwendet wird. Deshalb sind die gesundheitlichen Einschränkungen einer solchen Therapie und die psychologischen Differenzen zwischen Mensch und Tier an dieser Position von entscheidender Bedeutung. In der Humanmedizin eingesetzte nicht-steroidale Entzündungshemmer und Entzündungshemmer (NSAIDs) verursachen bei Hund und Katze bereits in subtherapeutischer Dosierung in beträchtlichem Umfang die üblichen Nebenwirkungen, jedoch nicht die erwünschten.

Die beiden Präparate haben bereits die klassische Nebenwirkung im Magen-Darm-Trakt mit teilweise starken Überschüttungen in nicht schmerzstillenden Mengen zur Folge. Die Wirksamkeit von Paradacetamol bei Tieren ist nicht ausreichend und schadet der Haut auch in kleinen Mengen. Es gibt jedoch genehmigte, gut tolerierte NSAR für Nutztiere, aber mit nicht humanmedizinisch genutzten aktiven Substanzen wie Carprofen (z. B. 01.01. 2003 ), Firokoxib (z. 01.01.08) oder Firokoxib (z. 01.08.08).

Bei unzureichender Einzeltherapie verwendet die Tiermedizin oft Kombinationsmöglichkeiten zur schmerzstillenden Therapie, wie z.B. ein NSAID zusammen mit Metamizol oder mit einem Opium. Obwohl eine Wirkstoffkombination aus Phenylbutazon und Perdnisolon auch als Tiermedikament genehmigt ist (Phen-Pred ad us. évet.), ist die simultane Gabe von hochmodernen NSAIDs und Glukokortikoiden nicht erwünscht, da es zu schwerwiegenden gastrointestinalen Begleiterscheinungen kommen kann.

Aufgrund einer Gendelektion der UDP-Glucuronyltransferase zeigen Tiere aller Arten nur eine elementare Glucuronidationsfähigkeit. Deshalb sind Phenolpräparate, die glukuronisiert sein müssen, für die Katze völlig gegenstandslos. Daher sollten die Tiere nur mit speziell für diese Art genehmigten Analgetika aufbereitet werden. Ein Spezialfall ist Metamizol, das auch von der Katze gut vertragen wird.

Die in Deutschland für Tiere, Kühe, Schweine und Hunde zulässigen Metamizol-Injektionspräparate dürfen jedoch nicht bei der Katze verwendet werden, da sie Benzylalkohol als Konservierungsstoff beinhalten. Nicht konservierte Metamizolpräparate aus der Humanmedizin hingegen sind für die Katze gut geeignet. Die Verwendung von Pyrethroiden bei der Katze ist ebenfalls nicht zulässig, da die Glukuronisationsfähigkeit fehlt. Allerdings ist es ein Rezept für sie.

Die Problematik der Glukuronisierung wirkt sich auch auf angeblich unbedenkliche "natürliche" Präparate mit Teebaumöl, Neoöl oder anderen essentiellen ölen aus, die für die Katze lebensgefährlich sein können. In homozygoten befallenen Tierarten ist das Sperrsystem völlig verschwunden, in regelwidrigen Faellen ist die Aktivitaet reduziert. In homozygoten Tierarten wird die Barriere zwischen Blut und Gehirn von einigen Medikamenten überschritten, die normalerweise nicht ins Gehirn eindringen.

Aber auch Störungen in anderen Organen verursachen bei homozygoten Lebewesen Intoleranzen gegen eine Vielzahl von Medikamenten. So können z. B. befallene Tierarten den Kot von mit Juckreiz oder Moxidectin entwurmten Pferde nicht ernähren. Das Konzentrieren dieser Medikamente in den "Pferdeäpfeln" kann für diese Hunde fatal sein. Weil Loperamid auch eines der Medikamente mit besonders hohem Risiko für einen Defekt von MDR1 ist, sollte dieses nicht in der Apotheke für Hunde ausgegeben werden, wenn die Toleranz bei dem jeweiligen Individuum nicht bekannt ist.

Dazu gehören unter anderem Opiate, viele Zytostatika, Digoxin, Methyldigoxin, Verapamil, Diiltiazem, Losartan, Ondansetron, Ranitidin, Itraconazol, Ketoconazol, Rifampicin, Erythromycin und Levofloxazin. Allerdings sind es bisweilen nicht die unvermeidlichen Inkompatibilitäten, die die Verwendung von bewährten Humanarzneimitteln bei der Tierernährung einschränken, sondern die Gewichtung bei der Therapie ist unterschiedlich. Das gilt zum Beispiel für Butylscopolamin (Buscopan®), das bei Krampfanfällen durchaus angezeigt sein kann.

Angesichts der vielen Möglichkeiten, die es für Magen-Darm-Probleme bei Nutztieren gibt, ist es jedoch nicht notwendig, das Risiko zu berücksichtigen, eine Darmobstruktion auszulösen, ohne eine Diagnosestellung vorzunehmen. Aus diesem Grund ist Metamizol bei Tierversuchen häufiger vorzufinden als ein antispastisches Schmerzmittel. Dabei geht es nicht nur darum, welche Humanmedikamente bei welchen Tierarten verwendet werden können, sondern auch um verschiedene Dosen.

Das gilt zum Beispiel für das humane Präparat Lanitop (?-Methyldigoxin), das beim Hund verhältnismäßig oft eingesetzt wird und wesentlich stärker als beim Menschen verabreicht wird. In der Regel werden 0,01 mg/kg des Körpergewichts des Hundes verabreicht, da die Haltbarkeit nur die Hälfte derjenigen des Menschen ist. L-Thyroxin wird auch bei einem Hund stärker verabreicht als beim Menschen.

Als Beispiel für ein problemloses Präparat ist Octenisept zu nennen, das sich sowohl für die Wunddesinfektion bei Mensch und Tier eignet. Einige Tierärzte geben Sinupret in einer Dosis von zwei- bis drei Mal pro Tag eine Pille bei Katern mit Rhinosinusitis-Unterstützung. Prospan® Hustensirup kann auch bei Hund und Katze verwendet werden.

Nasenspülung ( "Nasenspülung", z.B. B. mit Meersalz) mit einer Injektionsspritze kann bei kalten Infektionen helfen. Diese Massnahme wird von den Haustieren in der Schweiz in der Regel sehr gut vertragen und niest das Sekrete nach dem Ausspülen aus. Ein erfahrener Tierarzt unterrichtet in diesem praxisnahen Ratgeber die korrekte Betreuung, Ernährung, Diagnose und Therapie von Hund, Katze, Frettchen, Hase, Versuchskaninchen, Chinchilla, Hamster, Ratte, Singvogel, Wellensittich, Schildkröte und Schmuckfisch.

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