Peressigsäure

PES-Säure

Vor allem im Katastrophenschutz ist Peressigsäure (PES) das Desinfektionsmittel der Wahl. Die Peressigsäure- und Milchindustrie hat bewiesen, dass sie diese Anforderungen bei sachgemäßer Anwendung erfüllt. Die Peressigsäure (PES) ist das gebräuchlichste Desinfektionsmittel für die Clusterzwischendesinfektion. PES-Test: SDS (Sicherheitsdatenblätter), Analysen- und Qualitätszertifikate, Dossiers, Broschüren und andere verfügbare Dokumente. Die Presse - Seminare - Support - Standorte International - Newsletter - Stellenangebote - Home - Produkte - Flüssigkeitsanalyse - Peressigsäure.

Anweisungen für den gefahrlosen Gebrauch von Peressigsäure

In den Mitgliedsunternehmen unseres Vereins herrscht Einigkeit darüber, dass Peressigsäure ein hocheffektives und umweltverträgliches Reinigungsmittel ist. Aufgrund der physikalischen und chemischen Gegebenheiten ist jedoch beim Handling des Produkts aufpassen. Fachleute unseres Vereins haben Empfehlungen zum gefahrlosen Gebrauch von Peressigsäure gesammelt und Auskünfte erteilt. Mit den Mitgliedsunternehmen wurde eine Eigenverpflichtung zur Einhaltung strikter Vorgaben getroffen.

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Sie hat es in sich.

Die Peressigsäure ist ein sehr wirksames und gleichzeitig umweltverträgliches Mittel zur Desinfektion, das in Feinkost- und Süßgetränkefabriken, Milchviehbetrieben, Bierbrauereien und Kantinen zum Einsatz kommt. Die Peressigsäure bergen jedoch auch eine Vielzahl von Risiken, wenn sie nicht richtig behandelt wird. Peressigsäure ist auch in einem Temperatureinsatzbereich zwischen 4 und 20 C rasch einsetzbar, wodurch sie bei tiefen und hohen Wirkungsgraden die gleichen Ergebnisse erzielt wie bei hohen Dosen.

Der aktive Bestandteil pes wird als Konzentration verkauft, die neben Peressigsäure (meist 5-15 %) auch Wasserperoxid, Essigsäure, Trinkwasser und Schwefelsäuren aufnimmt. Charakteristisch ist der scharfe Duft, der auf PES, aber auch auf essigsaure Stoffe zurueckgeht. Es gibt Arbeitsgrenzwerte (APG-Werte) (früher MAK-Werte) für Ethansäure und Hydrogenperoxid. Die APG-Werte für Ethansäure betragen 10 ml/m (ppm) oder 25 mg/m und für Hydrogenperoxid 1 ml/m (ppm) oder 1,4 mA.

Die Peressigsäure ist unbeständig und zersetzt sich in essigsaure Stoffe, die Sauerstoff, Gas und Hitze freisetzen. Hitzeeinwirkung, Buntmetalle oder andere organisch gebundene Stoffe können den Selbstabbau von Peressigsäure anregen. Geringe Konzentrationen von Asche, Flugrost, Metallspänen, Coins oder Schmutztüchern genügen, um eine Selbsterhitzung mit nachfolgender Eigenzersetzung zu induzieren.

Da ist etwas in der Schwebe.

Auch Peressigsäure ist gesundheitsschädlich und hat ätzende ursachen. Zusätzlich zu den Reizeffekten steht die feuerfördernde Wirkung und die Gefährdung durch Zerfall im Mittelpunkt. Kommerzielle Erzeugnisse beinhalten im Allgemeinen zwischen 5 und 5% Peressigsäure und zwischen 5 und 30% Hydrogenperoxid. Mit diesen Konzernen droht eine Selbstzerlegung, die bereits bei Zimmertemperatur stattfindet.

Derzeit gibt es keinen arbeitsmedizinischen Höchstwert für Peressigsäure. In Bezug auf Hydrogenperoxid und Essigsäure sind die maximalen Arbeitsplatz-Konzentrationen (Richtwerte) angegeben. Für Hydrogenperoxid liegt der Mak-Wert bei 1,4 mg/m3 und für Expositionspeaks bei einem Überdeckungsfaktor von 2, d.h. der Maximalwert darf zu keinem Zeitpunkt unterschritten werden. Für die in marktüblichen Präparaten zwischen 5 und 30% enthaltene Essigsäure liegt der Herstellwert bei 25 mg/m3 und ein Überdeckungsfaktor von 2. Für Peressigsäure gibt es noch keine von der Dt. Forscherg. anerkannten Messmethoden zur Arbeitsplatzbeobachtung.

Bei wässrigen Probenlösungen gibt es ein zweistufiges Titrationsverfahren, mit dem Peressigsäure und Hydrogenperoxid simultan gemessen werden können, und ein chromatografisches Vorgehen. Vor allem bei Arbeiten zur händischen Desinfektion, z.B. in Fabriken und Arbeitszimmern, ist die Gefährdung durch Peroxide erhöht. Im Rahmen der Spraydesinfektion wurden vermehrt PES-Konzentrationen in der Umgebungsluft festgestellt.

Der Grad der Belastung ist sehr unterschiedlich und abhängig von der Anwendungskonzentration der verwendeten Peressigsäure- und Wasserstoffperoxidlösung, der Frequenz, Länge und Form der Sprühdrainage, der Raumbelüftung und den Installationsbedingungen der System.

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