Rki Desinfektionsmittel

Desinfektionsmittel Rki

Das RKI-Verzeichnis enthält nicht nur chemische Desinfektionsmittel und Verfahren. Entfernen Sie Desinfektionsmittel und Desinfektionsmethoden aus dem Robert-Koch-Institut (RKI). Der Antragsteller muss eine RKI-Abnahmebescheinigung für das Desinfektionsmittel oder die DGHM-Liste vorlegen: Liste der Desinfektionsmittel des RKI. RKI: Verwendung von Einwegflaschen empfohlen.

Änderung der Testmethoden für die Absorption von Disinfektionsmitteln und

Zur Einbeziehung von Waschdesinfektionsverfahren und Handdesinfektionsmitteln mussten bisher Sachverständigengutachten und die dazugehörigen Prüfzeugnisse für praktische Versuche sowie die dazugehörigen Aufhängeprüfungen nach den Standardverfahren der DGHM eingereicht werden, s. Ankündigung (siehe Link unten). Anträge auf Einbeziehung von Disinfektionsmitteln oder Desinfektionsverfahren können daher nur bis zum 31.03.2016 angenommen werden, wenn ab 2001 Sachverständigengutachten nach den Verfahren der DGHM erstellt wurden.

Die geänderte Akkreditierung von Sachverständigengutachten und dazugehörigen Untersuchungsberichten wirkt sich auch auf Suspensionstests zur Absorption von Desinfektionsmitteln und Verfahren für Instrumenten- und Oberflächendesinfektionsmittel aus, sofern sie nach den Verfahren der DGHM vorgenommen wurden.

Zimmer- und Flächendesinfektion: Zum RKI

RKI oder VAH Listing: Ist das überhaupt nötig? Anwender von Disinfektionsmitteln im Gesundheitsbereich sind sich oft nicht sicher, ob und wann RKI- oder VAH-gelistete Zubereitungen verwendet werden sollen. Dabei ist die Form der Entkeimungsmaßnahme zu unterscheiden. Bei so genannten routinemäßigen (alltäglichen) Entkeimungsarbeiten ist weder eine RKI- noch eine VAH-Liste der Desinfektionsmittel vorgeschrieben.

Die RKI-Kommission für Krankenanstaltenhygiene empfiehlt ein VAH-Listing für die tägliche routinemäßige Desinfektion. Lediglich bei amtlich veranlassten Dekontaminationen nach 18 Infektionsschutzgesetz (IfSG) sind RKI-gelistete Zubereitungen unbedingt erforderlich. Weiterführende Information zum RKI- und VAH-Listing erhalten Sie unter den nachfolgenden Links:

Robert-Koch-Institut: Verzeichnis der Desinfektionsmittel und Desinfektionsverfahren

Im Falle von amtlich veranlassten Dekontaminationen dürfen nur Produkte und Verfahrensweisen eingesetzt werden, die vom Robert-Koch-Institut (RKI) auf ihre Wirkung und vom BfArM bzw. UBA auf ihre Unschädlichkeit für Mensch und Natur getestet und in eine vom RKI zu veröffentliche und vom RKI zu verlautbarende Stichwortliste eingetragen wurden.

In dieser Auflistung finden Sie Informationen über Wärmeprozesse, Chemikalien und Prozesse zur Instrumenten- und Handdesinfektion sowie über spezielle Prozesse zur Instrumenten-, Wäsche- und Zimmerdesinfektion. Sie ist beim Robert-Koch-Institut, Nordküste 20, 13353 Berlin, verfügbar. Einzelstücke werden gegen Rückgabe eines abgestempelten DIN C4-Umschlags, 5 St. 12,50 EUR, 10 St. 20 EUR, 50 St. 50 EUR, frei Haus geliefert.

Die Desinfektionskommission der DGHM erstellt für die routinemäßigen (laufenden) Entkeimungsmaßnahmen im Humanbereich eine Aufstellung der Entkeimungsverfahren, die nach den "Standardmethoden der DGHM zur Untersuchung von chemischen Entkeimungsverfahren" geprüft und für effektiv befunden wurden. Die Desinfektionsliste des RKI und die Desinfektionsliste des DGHM unterscheiden sich erheblich, vor allem in den Informationen zur Oberflächen- und Instrumentenentkeimung.

Das Verzeichnis der DGHM ist in erster Linie auf die Routinedesinfektion fokussiert, das Verzeichnis des RKI auf die von den Behörden veranlasste Deinfektion. In der DGHM ist die Desinfektionsmittelliste im mhp-Verlag, Wiesbaden, Deutschland, veröffentlicht, www.mhp-verlag.de.

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