Rki Listung

Auflistung Rki

Eine Auflistung der Präparate erfolgte ausschließlich nach den oben genannten Kriterien. Nach Angaben des RKI sind Hersteller von Desinfektionsmitteln nicht verpflichtet, ihre Zubereitungen aufzulisten. Das desinfizierende Reinigungsmittel mit RKI-Liste wirkt gegen viele Bakterien, Viren, Pilze und sogar gegen Tuberkulosepathogene.

Hygiene Management und Infektionsprophylaxe: Ein Praxisleitfaden für.... - Jo. Weigert

Hygienemaßnahmen sind eine vorbeugende Maßnahme, die der Gesundheit und Unversehrtheit von Kunden und Mitarbeitern dienen. Das Einhalten der Ansteckungshygiene setzt Überwachungsaktivitäten sowie ein gutes Verständnis der Hygieneanforderungen voraus. Neben der Kontrolle ist aber auch die Unterweisung und Anhörung der Mitarbeitenden ein sehr bedeutender Punkt, der oft von den Hygieneoffizieren wahrgenommen wird.

Das vorliegende Handbuch ist eine Orientierungshilfe und Leitfaden zur inneren Qualitätskontrolle in der Gesundheits- und Infektionskontrolle. Dabei geht es insbesondere darum, die Erfordernisse des Arbeits- und Gesundheitsschutzes in ein vorhandenes Hygienemanagementsystem zu überführen und Umsetzungsansätze aufzuzeigen. Auf diese Weise können verfahrenskritische Vorgänge (z.B. Gefährdungspotenziale) bei der Einhaltung der infektionshygienischen Vorgaben früh erkannt und Irrtümer ausgeschlossen oder minimiert werden.

Bei 40°C ergonomisch perfekt - R+WTextilservice

Im Wäschebereich betrifft dies vor allem Unternehmen, die Wäschestücke bei höheren Geschwindigkeiten deinfizieren. Aus diesem Grund werden Niedertemperatur-Waschverfahren zur Desinfektion von Wäschern unter dem Aspekt der Energieeinsparung immer interessanter. Krankenhauswäsche wird im Allgemeinen als infektionsgefährdet angesehen. Für ihre Versorgung müssen daher Reinigungsverfahren eingesetzt werden, die Bettzeug, Berufsbekleidung und andere Heimtextilien angemessen sauber und desinfiziert.

Grundlage für die verwendeten Methoden sind in der Hauptsache die vom Verband für Angwandte Hygenie (VAH)/Deutschen Gemeinschaft für Hygenie und Mikrombiologie (DGHM) oder dem Robert-Koch-Institut (RKI) aufgeführten Methoden. Diese sollten sicherstellen, dass jeder einzelne Patienten, aber auch das gesamte Team, mit einer sauberen, gesundheitlich einwandfreien Wäscherei ausgestattet ist. Daher ist es in Miet- oder Außenwäschereien gängig, bei hohem Temperaturverdacht infizierte Stoffe zu reinigen und zu deinfizieren.

Allerdings erscheint die Pflege der Wäsche bei 70°C und hohen Außentemperaturen angesichts der stetig ansteigenden Energiepreise für Elektrizität, Erdöl und Erdgas nicht mehr sinnvoll. Daher hat diese Entscheidung zu alternativen Methoden geführt, deren geringe Verarbeitungstemperaturen den Energiebedarf in Grenzen halten sollen. Sie dürfen daher im Falle einer Epidemie, d.h. wenn eine Desinfektion der Wäsche mit einem der vom Robert-Koch-Institut getesteten und zugelassenen Mittel und Desinfektionsverfahren absolut notwendig und rechtlich vorgeschrieben ist.

Solange dies nicht der Fall ist, können die niedrigen Desinfektionsverfahren aber auch zur Therapie der infektionsgefährdeten Gewebe aus dem Spital eingesetzt werden. Prozess der Chemischen Werk Kreussler, Wiesbaden, erlaubt die chemotherapeutische Entkeimung von Bett- und Bettzeug, Berufsbekleidung, Hemden, Stations- und Krankenwäsche bei 40°C. Mit einer Kontaktzeit von 20 min und einem fast neutralen pH-Wert werden auch sensible Gewebe aus Schurwolle oder Wildseide sauber und faserfreundlich.

Sie entspricht auch den im Auslande für die Desinfektion erforderlichen DIN EN 1275 und DIN EN 1276-1. Wenn jedoch für die Wäschepflege eine RKI-Liste erforderlich ist, erhöht sich die Wäschtemperatur auf 60°C. Für die Eliminierung von Keimen und Keimen, die sich nach Unternehmensangaben durch sehr niedrige Dosismengen und schnelle Reaktionszeiten kennzeichnen, stehen dem Anwender unterschiedliche RKI- und VAH/DGHM-gelistete Prozesse zur Verfügung.

So können die im Gesundheitsbereich üblichen Stoffe besonders schonend und kostengünstig gewaschen und desinfiziert werden. Christeyns, Offenburg, hat auch ein spezielles Hygieneverfahren zur sanften und pflegeleichten 40-°C-Pflege von hochwertigen, waschbaren Stoffen entwickelt. RKI Anforderungen steigt auch die Temperatur in den Prozessen auf 60°C und mehr. Anschließend findet die chemotherapeutische Entkeimung mit einer Einwirkungszeit von 15 min statt.

Robert-Koch-Institut für chemotherme Waschdesinfektion. Der Prozess, der den Forderungen der EN 1276 und EN 1650 entspricht, beruht auf dem Grundsatz der Nasswaschung und ist für alle Textilarten und unabhängig von den verwendeten Werkstoffen einsetzbar. Für dieses Vorgehen gibt es keine RKI-Liste. Bei beiden Methoden wird eine Expositionszeit von 10 min bei 70°C verwendet.

Das Megapur Universalwaschmittel ist zudem effektiv und wird bei 60°C und für 20 min Desinfektion durchgeführt. Sie hat bereits das VAH-Listing und ist beim RKI zur Listung registriert. Bei Wäschestücken, die bei hohen Außentemperaturen bearbeitet werden können, hat die Firma Seitenz Ozerna BME auf den Markt gebracht. In Verbindung mit dem entsprechenden Reinigungsmittel ist dieses hochtalkalische Reinigungsmittel ideal für alle schwer verunreinigten Gewebe aus Baumwoll- oder Baumwollmischgewebe geeignet und gewährleistet eine optisch perfekte und reine Waschküche auch bei 60°C.

Der Nachweis der desinfizierenden Wirkung ist durch einschlägige Sachverständigengutachten erbracht und befinde sich in der Registrierungsphase beim Robert Koch-Institut. Die Produkte von Ecolab, Düsseldorf, eignen sich für die Reinigung von Textilwaren aus Baumwoll-, Kunst- und Mischgewebe sowie für Schurwolle und andere Delikate. Die Firma rät zu einer Kontaktzeit von 20 min für eine gesundheitlich perfekte Wäscherei.

Dieses Vorgehen ist aber auch nur beim RKI und DGHM für die Listung zur chemothermischen Desinfektion von Wäsche bei 40°C nach dem Infektionsschutzgesetz registriert - eine amtliche Listung ist noch nicht erfolgt. Bei Waschsalons, die Gewebe an Spitäler ausleihen, oder bei Vertragswäschereien für den Gesundheitssektor können Niedertemperatur-Desinfektionsverfahren in der Tat eine energieeffiziente Variante zum üblichen Prozess sein.

So kann beispielsweise eine verlängerte Kontaktzeit des Reinigungsmittels die Einsparung bei der Erwärmung der Waschflüssigkeit ausgleichen. Wenn noch nicht klar ist, welche bakterielle Belastung die Kundenwäsche hat, sollte eine Waschküche sorgfältig überprüfen, ob ein Niedertemperatur-Wäschedesinfektionsverfahren für sie die geeignete ist. Solange die bei 40°C arbeitenden Prozeduren vom Robert-Koch-Institut in Berlin nicht als vorbeugende und andere Desinfektionsmaßnahmen aufgeführt sind, dürfen sie nicht für die Versorgung von ansteckender Waschküche verwendet werden.

Auch interessant

Mehr zum Thema