Rki Richtlinien Zahnarztpraxis 2016

Rki-Richtlinien Zahnarztpraxis 2016

RKI-Handhygienerichtlinie 2016. 1. Die Richtlinien zur hygienischen Händedesinfektion. sind ein Anliegen und haben ein gutes Gefühl. Lieferung ab 01.

01.2006, Update vom 16.11.2016 implementiert. Gemäß der RKI-Richtlinie 2012 sind Medizinprodukte "Critical A" vorzugsweise maschinell zu verarbeiten. Prüfliste für Hygieneinspektionen in Zahnarztpraxen und.

Die A-B-C der Risikoklassifikation

Die Wiederaufbereitung von medizinischen Geräten in jeder Zahnarztpraxis startet und beendet in einem Raum: dem "Sterilisationsraum". Hier findet die Entkeimung, Säuberung, Verpackung, Sterilisierung und Freisetzung zur Aufbewahrung aller wiederverwendbaren dentalen Instrumente statt. Die richtige Reihenfolge dieses Präparats ist von großer Wichtigkeit für die Infektionsvorbeugung und ein wesentlicher Baustein eines gelungenen Gesundheitsmanagements.

Teilweise können medizinische Geräte in wenigen Arbeitsschritten wiederaufbereitet werden, in anderen wiederum ist der Prozess der Wiederaufbereitung sehr aufwendig oder es gibt noch kein eindeutig festgelegtes Vorgehen, das Infektionsgefahren ausgrenzt. Welche Voraussetzungen für die Verarbeitung bestehen, hängt unter anderem von der Form der Vor- und Nachanmeldung ab. Mittlerweile wurden die "Anforderungen an die Hygienebedingungen bei der Herstellung von Medizinprodukten" von 2001 überarbeitet und erweitert und liegen in einer verbindlichen neuen Version seit Sept. 2012 vor.

Die Klassifizierung von Medizintechnik in die Gefahrenklassen "unkritisch", "semikritisch Af und B" und "kritisch Af, F und C" ist unverändert. Es ist für jedes Medizinprodukt, ggf. für die Warengruppe, in schriftlicher Form anzugeben, ob, wie oft und mit welchem Vorgehen die Wiederaufbereitung der Geräte stattfinden soll. Es gibt neue Rezepturen in Hinblick auf die Vorbereitungsverfahren für halbkritische und entscheidende Finanzinstrumente der Klasse A+B.

Diese Nachricht geht in die Rubrik E im Detail. Das RKI hat mit der Klassifizierung der Instrumente A-B-C dem Arzt ein gewisses Restrisiko abgenommen und eindeutige Richtlinien für die Wiederaufbereitung definiert: Das Herstellen von Medizingeräten "semikritisch A" geschieht entweder von Hand oder mechanisch. Medizingeräte der Güteklasse "kritisch A" werden vorzugsweise maschinenverarbeitet. Im Bereich "B" sind die Ansprüche höher.

Halbkritische Medizingeräte der Güteklasse "B" werden vorzugsweise mechanisch oder mechanisch bzw. maschinentechnisch für Medizingeräte der Güteklasse "kritisch B" verarbeitet. In " C " sind die Ansprüche besonders hoch, aber für dentale Anwendungsbereiche nicht aussagekräftig. "In der Zahnarztpraxis sind "unkritische" Medizingeräte relativ leicht wiederzuverarbeiten. Die Praxismitarbeiter können diese Geräte leicht von Hand entkeimen und säubern.

Zahnmediziner und RKI sind sich einig, dass sowohl die chemisch-technische Tauchdesinfektion als auch die mechanische Präparation gute Alternativen sind. In der Zahnarztpraxis werden die meisten Geräte als "halbkritisch" eingestuft. Bei der Klassifizierung in "semikritisch A" handelt es sich um nicht-invasive Geräte für die allgemeinen, präventiven, restaurativen und kieferorthopädischen Eingriffe sowie um Zubehör ohne Auslaufen von Flüssigkeit, Atemluft und/oder Partikel.

Hierbei handelte es sich überwiegend um sanfte, leicht zu reinigendes Instrumentarium, dessen Reinheit auch visuell leicht zu überprüfen ist und dessen Vorbereitung keinen speziellen Ansprüchen unterliegt. Nach der geänderten Empfehlung des RKI von 2012 muss die Entkeimung mit einem (vollständig) viruziden Mittel erfolgen. Unter Entkeimung versteht man das Bringen der Geräte in einen solchen Betriebszustand, dass sie kein Infektionsrisiko mehr darstellen.

Die Durchführung kann sowohl von Hand, in einem feucht-chemischen Tauchverfahren mit anschließender thermischer Enddesinfektion in einem Wasserdampfsterilisator als auch mechanisch in einem chemischen Reinigungs- und Desinfektionsverfahren in einem RDG (Reinigungs- und Desinfektionsanlage) erfolgen. Im Bereich "Critical A" sind Geräte und Hilfen für chirurgische, periodontologische und enddontologische (invasive) Massnahmen aufgelistet. "Medizinprodukte der Critical A"-Kategorie sollten vorzugsweise mit der Maschine wiederaufbereitet werden.

Das Sterilisieren muss immer mit Feuchtwärme in einem Wasserdampfsterilisator durchgeführt werden und einem validierten Prozess unterzogen werden. Verstärkte Bedeutungsgebung des Begriffs "Viruzid" Bei nicht-kritischen und halbkritischen Produkten der Kategorie B ( "+B") ist ein manueller chemischer Prozess als Entkeimung in den Bereichen der Medizinprodukte erlaubt. Als einziger Anbieter hat Dürr Dental (vollständige) viruzide Präparate für zentrale Anwendungsgebiete wie die Instrumenten- und Oberflächendesinfektion im Programm.

Sechs unserer Gesamtprodukte decken alle Ansprüche ab: das apothekenfreie Konzentrationskonzentrat 300 und die Oberwischtücher 300 zur Oberflächendesinfektion, die Oberflächenschnelldesinfektionsmittel 333 und die neuen Wischtücher 333 sowie das Konzentrationskonzentrat ID 213 zur Instrumentenentkeimung und die Nutzlösung ID 220 zur Bohrentdesinfektion. Darüber hinaus handeln sie lange Zeit lang kurz und zeitgleich, trocknen kurz und schützen Oberflächen und Geräte und entsprechen damit den Forderungen der gültigen Empfehlung des RKI.

Eine definierte hygienische Kette erstreckt sich auf alle Risikoarten und die dazugehörigen Verarbeitungsanforderungen (A, B). Je nach Typ besteht dieser aus acht Prozessschritten: Dürr Dental hat für jede Stufe der Gesundheitskette besondere Präparate und Einrichtungen mit detaillierter Arbeits- und Betriebsanleitung aufbereitet. - Dürr Dental Als Hinweise für den praktischen Einsatz rät Dürr Dental, neue Messgeräte IMMER vor der ersten Applikation wiederaufzubereiten und die Hinweise des Herstellers zur Verarbeitung zu befolgen.

Außerdem ist es empfehlenswert, gebrauchte Geräte frühzeitig vorzubereiten und, wenn möglich, zu demontieren. Insbesondere sollten gemeinsame Geräte zur Entkeimung und Säuberung offen sein. Darüber hinaus sollten die zuständigen Sachbearbeiter immer ein für die Säuberung geeignetes Reinigungszubehör benutzen und die Reinigungs- und Desinfektionsautomaten bzw. das Ultraschallreinigungsgerät nicht überlasten, um Spülungen und Geräuschschatten zu verhindern.

Richtlinien wie die des RKI sowie neuartige Produkt- und Verfahrensinnovationen helfen dem Zahnarzt bei der Erfüllung aller hygienischen Aufgaben und der vom Gesetzgeber vorgeschriebenen ordnungsgemäßen Herstellung seiner Arzneimittel. Am Beispiel einer Kombizange der Gefahrenklasse "Kritisch A" Am Beispiel der Vorbereitung einer Extraktionszange, die der Gefahrengruppe "Kritisch A" zugeordnet ist, stellen wir die Einzelschritte der untenstehenden Gesundheitskette dar.

Abb. 2: Stufe 2: Trockenreinigung und anschließende Entkeimung (siehe rechte Seite für weitere Informationen). - So ist das entkeimte Gerät nun in ein Sperrsystem für Sterilgüter (z.B. Hygofol von Dürr Dental) eingepackt und die Sterilgüter sind.... Bild 6: Gebündelt (z.B. Hygopac Plus Systems von Dürr Dental). Mehr über die Verarbeitung von Geräten der Gefahrenklasse B erfahren Sie hier.

Publikation aus dem ZWP-Extras von Dürr Dental, enretec und W&H; RKI/Hygiene 1/2013.

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