Robert Koch Institut Hygiene

Institut Robert Koch Hygiene

Hier finden Sie Informationen zu zahlreichen Fragen der Krankenhaushygiene. Der Hygienerichtlinien des Robert-Koch-Instituts. Empfohlene Empfehlungen der Kommission für Krankenhaushygiene und Infektionsprävention (KRINKO) im Robert-Koch-Institut (RKI). Krankheitsprävention (KRINKO) vom Robert-Koch-Institut (RKI) . Das Institut für Infektionskrankheiten, das spätere Robert Koch-Institut.

Spital- und Krankenpflege

Darüber hinaus gibt es ärztliche Maßnahmen im Sinne der ambulanten medizinischen Betreuung und anderer Gesundheitseinrichtungen. Dies auf der Grundlage des aktuellen Wissensstandes über die Prävention solcher Infektionen zu minimieren, ist das Anliegen der Empfehlungen der Fachkommission für Krankenhaushygiene und Infektionsschutz. Nach 23 des Infektionsschutzgesetzes (IfSG) hat diese Provision ihren Sitz im Robert Koch-Institut.

Zu den Empfehlungen zur Vorbeugung neosokomialer Infektionskrankheiten gehören Empfehlungen zu betrieblich-organisatorischen und strukturell-funktionalen Hygienemaßnahmen, Hygienemanagement und Verfahren zur Detektion, Aufzeichnung, Auswertung und zielgerichteten Bekämpfung dieser Erkrankung.

Spitalhygiene Topics A

Woher erhalte ich Rahmen- oder Muster-Hygienepläne für Gesundheitseinrichtungen? In § 36 Abs. 1 IfSG ist festgelegt, dass Gesundheitseinrichtungen, Gemeinschaftseinrichtungen für Kinder, Gemeindeunterkünfte und Gefängnisse in den Gesundheitsplänen interne Verfahren für die Ansteckungshygiene festzulegen sind[1]. Immer wieder werden wir aufgefordert, Krankenhäuser und andere Gesundheitseinrichtungen mit einem sogenannten Rahmen- oder Modellhygieneplan auszustatten.

Hygienepläne sind Umsetzungsmaßnahmen des IfSG, und das ist Sache der Bundesländer, ob sie in den Artikeln 83 und 84 des Grundgesetzes verfassungsmäßig eingestuft sind oder nicht. Dementsprechend wurden in vielen Gesundheitsbehörden Muster für Rahmen- oder Modellhygienepläne entwickelt oder können den Nutzern zur Verfugung stehen[2].

Zur Information sind auch die Beispielhygienepläne des Kompetenz-Zentrums Hygiene und Medizintechnik der Kassärztlichen Vereine und der Kassärztlichen Bundesstiftung, z.B. für Praxen, zu beachten. Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz sind seit einiger Zeit mit den Vorgaben für die Aufstellung eines Gesundheitsplans vertraut (eine grundlegende Stellungnahme zu den Vorgaben für Gesundheitspläne ist in TRBA 250 für das Gesundheitssystem enthalten, und darüber hinaus hat der Ausschuß für biol. Agenzien ein Handbuch für die Einzelarbeitsschritte zur Risikobewertung in TRBA 400 veröffentlicht).

Solche Gesundheitspläne beinhalten jedoch nur Massnahmen zum Schutze der Mitarbeiter und beziehen keine Gesichtspunkte ein, die auch den Schutze der Patientinnen vor neokomialen Infekten betreffen. Aufgrund der umfangreichen und vor allem konsistenten Unterrichtung der Mitarbeiter (aber auch der Patientinnen und Patientinnen, der Bewohnerinnen und Bewohner von Anlagen und Besuchern) ist es zweckmäßig, Arbeitsvorschriften zum Arbeits- und Fremdschutz in einem Gesundheitsplan zu fassen und ggf. das Ziel der Schutzmassnahmen in angemessener Weise in der Anlage anzugeben.

Muster-Hygienepläne und auch die Verfahrensbeschreibungen in den TRBA 250 und 400 setzen jedoch bestenfalls den Handlungsrahmen und die Güte der Hygienepläne, insbesondere in Spitälern, sind entscheidend von einer sorgfältigen Gefährdungsanalyse auf jeder Einzelstation oder Fachabteilung abhängig. In den oben genannten Fachregelungen werden die Arbeitsschutzmaßnahmen auf der Grundlage der Anforderungen der Biostoffverordnung durchgeführt.

Das IfSG sieht keine entsprechende Vorgabe vor. Die rationelle Herleitung von Präventivmaßnahmen gegen neosokomiale Erkrankungen bei Patientinnen und Probanden erfolgt jedoch in der Regel nach einem erprobten Verfahren [3]: Am Beginn stehen Betrachtungen über das bekannte Krankheitserregerspektrum der betreffenden Infektion, das aus den Erkenntnissen einer entsprechenden Überwachung bekannt ist, sowie über das Vorkommen oder die Ansteckungsquelle der entsprechenden Erreger.

Der Erregerspeicher ( "Infektionsquelle") steht in direktem Zusammenhang mit den naturphysiologischen Merkmalen des Erregers und seiner Anpassungsfähigkeit an die Umweltbedingungen, so dass die Kenntnisse über diese Merkmale die Herleitung geeigneter Vorsorgemaßnahmen erleichtern. Bei bekannter Übertragungsstrecke und Eintrittsöffnungen lassen sich daraus die Möglichkeiten zur Beeinträchtigung der Infektionspfade oder zur Infektionsprävention ableiten.

Mit der zuverlässigen Aufzeichnung von Infektionserregern kann die Wirksamkeit der auf diese Art und Weise sinnvoll abgeleiteten Präventionsmassnahmen objektiviert werden (siehe § 23 Abs. 1 IfSG). Bei Unsicherheiten über die Korrektheit der zur Vorbeugung von nosokomialen Virusinfektionen gefällten Entscheide ist es daher ratsam, diese mit Überlebensmaßnahmen zu begleiten. Das Mitteilungsblatt der Fachkommission für Krankenanstaltenhygiene und Infektionsvorbeugung enthält wesentliche Handlungsempfehlungen, die, wenn sie an die örtlichen Verhältnisse angepasst sind, in die Gesundheitspläne aufgenommen werden sollten und eine der bedeutendsten Quellen für Informationen über Themen der Infektionsvorbeugung in ärztlichen Institutionen darstellen, wie z.B. die Handlungsempfehlungen zur Infektionsvorbeugung:

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