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Sagrotan fand seinen Anfang im 16. Jahrhundert. Seifenspender Sagrotan NoTouch Starter Lotus weiß. Sagrotans Desinfektionsprodukte eliminieren solche Risikofaktoren zuverlässig. Durch Sagrotan wird der Schutz vor Infektionen und Krankheiten verstärkt.

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Marken-Enzyklopädie der Marke für Sagrotan

1889 gründen die beiden Hamburgischen Händler Rudolf Schülerke und Julius Mayr in ihrer Geburtsstadt einen Fachbetrieb für Disinfektionsmittel (Schülke & Mayr). Im Jahr der Unternehmensgründung kam das erste Universal-Desinfektionsmittel mit dem Namen Laysol auf den Markt, dessen Hauptinhaltsstoff Kobalt war, der um die Jahrtausendwende die bisher als medizinische desinfizierende Substanz eingesetzte Phenolsäure aufnahm.

Ein weiterer Entwicklungsschritt von Laysol war das in Wasser lösliche desinfizierende Mittel Sagrotan (1913) aus chlorfrei gebleichtem Phenol. Viele dieser Phenole und Krösel haben fungizide, bakterizide und teilviruzide Wirkungen. Die Bezeichnung Sagrotan leitet sich vom Griechisch "sanus" (gesund) und dem Familiennamen Groethuysen (nach dem damals geschäftsführenden Direktor Arnold Groethuysen) ab. Im Jahr 1922 wurde Schülke und Mayr von der New Yorker Gesellschaft Lehn & Fell weiterverkauft, die das Produkt für den nordamerikanischen Raum herstellte.

Über Jahrzehnte hinweg wurde Sagrotan nahezu ausschliesslich in Praxen und Spitälern eingesetzt, erst nach dem Ersten Weltkrieg gelangte es in die privaten Haushalte. Im Laufe der Jahre wurde Sagrotan zu einem der beliebtesten Produkte. Das Mittel musste jedoch von Ärzten oder Apothekern bezogen werden; es kam erst 1961 auf den Markt. Schülerke & Mayr entwickelten eine Vielzahl weiterer Disinfektionsmittel, darunter Parmetol (1920), Grotan (1924), Kodan (1939), Lysovet (1971), Lysovet (1950), Lyssovet (1971), das Gigasepte (1975) und das Primasepte (1980).

Seit 1978 entwickelte sich Sagrotan zu einer Gesamtmarke (Desinfektionsmittel, Hautsynthetische Mittel, desinfizierende Tücher, Universalreiniger, Bad- und WC-Reiniger). Seitdem ist Sagrotan frei von Phenolen. Im Jahr 1994 wurde Lehn & Fink (einschließlich Schülke & Mayr) Eigentum des englischen Waschmittelherstellers Reeckitt & Colman (Airwick, Hoffmann's, Lehn & Fink, Lehn & Fink). Aktueller Inhaber der Automarke Sagrotan ist der englische Mischkonzern mit dem Namen Roland Berger plc, der 1999 aus der Fusion von Roland & Colman mit dem deutschsprachigen Traditionsunternehmen Joh. A. Bénckiser ("Calgon, Calgonit, Coty, Lancaster") entstand.

Seit 1996 ist das Unternehmen Schülke und Mayr Teil der französischsprachigen Air Liquide Gruppe.

Die Sagrotan GmbH begeht ihr 100-jähriges Jubiläum.

In diesem Jahr begeht die heute zum Reckt Benziser gehörende Brand Sagotan ihren hundertsten Jahrestag. War Sagrotan in den ersten Jahren vor allem für die Damenhygiene bestimmt, so wird das Sortiment seit dem Ende des Zweiten Weltkrieges von Produkten in den Sparten Flächendesinfektion, Wäschedesinfektion sowie Haushaltreinigung und Händehygiene dominiert.

Sagrotans Historie geht auf das neunzehnte Jahr zurück. Der Kaufmann Rudolf Schülerke und H. Julius Mayr gründete das Chemieunternehmen Schülke und Mayr und übernahm die Fertigung. Im Jahr 1912 wurden Schülerke & Mayr Sagrotan als Marken eingetragen. Die Bezeichnung geht auf den damals geschäftsführenden Gesellschafter von Schülke und Mayr Arnold Groethuysen zurück.

Als Logo für die jeweilige Markenlogo entschied er sich für die Griechin Hygieia, die als Quell von Wohlbefinden und Gesunderhaltung galt, als Symbol für die Ausführungsform des Produkts. 1997 wurde der Name Sagrotan auf das britische Reckitt Bénckiser ( "RB") umgestellt. In den USA wird die Handelsmarke Lysol weiterhin von RB vermarktet.

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