Seife Chemie

Waschmittelchemie

Bei Seifen handelt es sich um Natrium- oder Kaliumsalze höherer Fettsäuren, die hauptsächlich zur Körperreinigung, weniger zur Oberflächenreinigung eingesetzt werden. Die Ägypter und Griechen übernahmen die Anleitung zur chemischen Produktion, wobei die reinigende Wirkung der Seife nur von den Römern bestimmt wurde. Die Chemie der Seifen- und Tensidproduktion. Die Prüfung ist eine einfache Prüfanweisung für die Herstellung von Seife.

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Soaps sind Natrium- oder Kaliumsalze von höheren Fruchtsäuren, die vor allem für den Körper und weniger für die Flächenreinigung eingesetzt werden. Durch die Bildung unlöslicher Kalkseifen verlieren sie als Generalreiniger, insbesondere als Textilwaschmittel, ihre Wirkung. Die ersten Anzeichen einer Seifenproduktion sind bei den Sumeriern zu erkennen. Man erkannte, dass pflanzliche Asche (al-quali, der Herkunft des Begriffs alkalisch) (enthält Kali) in Mischung mit Öl spezielle Stoffeigenschaften hat und schuf die Grundlage für eine Seifenformulierung.

Sowohl das Ägyptische Reich als auch die Griechischen haben den chemischen Unterricht für die Produktion übernommen, wodurch die reinigungswirksame Wirksamkeit der Seife nur von den Römern bestimmt wurde. Schon im antiken Rom wurde Bims verwendet; schon um die Jahrhundertwende galt die Verwendung von Seife als feminin. Arabische Bauern kochten zuerst im siebenten Jh. gemeinsam Öle und Laugen und erschufen so Seife in ihrer vertrauten Aufmachung.

Später zählten Frankreich und Spanien zu den wichtigsten Standorten der weltweiten Seifenproduktion. Anstelle von Papier und Seife benutzten sie Pulver und Duft. Jahrhunderts glaubten die europäischen Mediziner, dass in Europa sowohl für den Menschen als auch für den Menschen durch Wind und Wetter Schäden entstanden seien.

Louis XIV. half im XVII. Jh., die Seife wieder zum Blühen zu bringen, indem er die besten Seifenkessel nach Versailles brachte. Außerdem war er derjenige, der 1688 das heute noch gültige Reinheitsgesetz für Seife erlassen hat. Daher wurde eine Seife als besonders qualitativ hoch eingestuft, wenn sie einen Reinölgehalt von 72% aufweist. Es gab genug Natron für die Herstellung von Seife und Seife wurde zu einem erschwinglichen Teil.

Der Name der chemischen Umsetzung lautet ?Verseifung . Fett wird mit einer Laugenlösung (z.B. Laugen- oder Pottweiss, früher auch Kali- oder Natronlauge) aufbereitet. Dieser Prozess wird als Seifenkochen bezeichnet. Dabei werden die Fettstoffe in Glyzerin und die Fettsäuresalze (die eigentliche Seife ) untergliedert.

Die viskose Dispersion wird als Seifenkleber bezeichnet und mit Salz vermischt.

Bei einem Seifenprodukt ist die Beschaffenheit abhängig von der Länge der Kette der freigegebenen Fette. Wenn der Seifenträger aus dem Seifenkleber durch Zugabe von Natriumchlorid erhalten wird, neigt eine Festseife, die Topfseife, zur Bildung.

Die Seife ist eine Kombination aus verschiedenen, langkettigen Alkalisalzen von Speisefettsäuren und gehört zu den oberflächenaktiven Mitteln, besser gesagt zu den amnionischen oberflächenaktiven Mitteln. Das Seifenmolekül verdankt seine Wirkung der Eigenschaft, dass es aus einer langgestreckten, wasserabstoßenden (hydrophoben) Kohlenstoffkette und einem wasserentziehenden (hydrophilen) Teil, der so genannten Karboxylatgruppe (-COO-), besteht.

Die Seife löst sich nicht richtig im Wässer, sondern bildet so genannte Mäuse. Die an den Spitzen sitzenden Chargen verhindern, dass sich die Micellen aneinander reiben.

Die Seife reduziert die OberflÃ?chenspannung (allgemein: Grenzflächenspannung) des WÃ?ssers, da sie sich auch auf der WasseroberflÃ?che anordnet (Abb. 2). Die " Ablösung von Fetten " (Öl, Schmutz, Staub) von der zu reinigendem Oberfläche und deren Entfernung über das Spülwasser ist die eigentliche Reinigungsleistung der Seife.

In kleinen Fett-Tropfen löst sich die lange Kohlenwasserstoffgruppe der Waschmoleküle leicht auf (Abb. 3). In der mit seifenmolekularen Substanzen beschichteten Menge an Fett- und Öltröpfchen entsteht im Waschwasser eine so genannte ?Emulsion, die am Ende des Waschvorgangs durch Spülen mit Frischwasser entfernt werden kann.

Dabei entstehen wasserunlösliche Kalkspülseifen. Wenn kalte Salben verseift werden, werden gelegentlich mehr Fett hinzugefügt, so dass nicht alle Fettarten verseift werden, sondern die ganze Laugen mit den anderen.

In Quarkseifen (Feinseifen) werden teilweise zusätzlich Fett zugesetzt. Nach der Entfettung der Schale durch den üblichen Waschprozess sollen diese Fettsäuren "rückgefettet", d.h. auf die Schale zurückgeführt werden. Weil die Seife jedoch Fett auffängt und mit dem Leitungswasser bindet, sind diese bereits vollständig in Seife eingebunden und werden mit dem Leitungswasser abgespült.

Die vermeintliche "Rückfettung" des subjektiven Gefühls beruht darauf, dass eine Seife mit Fettanteil moderater ist, da die Seife beim Waschen nicht mehr zu 100% aktiv sein kann. Die Seife ist umso weniger korrosiv gegenüber den hautnahen Körperfetten, je mehr Fette sie bereits eingebunden hat. Klebeseifen (Seifenkleber) sind gleichartige Masse, bei denen das Glyzerin nach der Verseifung nicht getrennt wird und daher im Füllgut verbleibt.

Kaltseifen werden ab und zu als Klebeseifen verkauft. Das Fett und die Laugen werden bei 40° C geseift und die Mischung wird direkt danach in einen Behälter gefüllt. Quarkseifen sind Feststoffseifen und setzen sich in der Hauptsache aus den Natriumsalzen von Speisefettsäuren zusammen. Diese werden durch Salzen des Seifenklebers erhalten, wodurch das Glyzerin abtrennt wird.

Günstigere, nicht parfümierte Salben werden im Fachhandel vor allem als "Quark-Seifen" bezeichnet, die vor allem zum Reinigen oder Verfilzen eingesetzt werden. Die Flüssigkeit kann problemlos dem Trinkwasser zugegeben und für Reinigungszwecke, z.B. im Haus, eingesetzt werden.

Glyzerinseife ist eine Seife mit einem hohem Glyzeringehalt. Ein weiterer Bestandteil ist Gallenseife, die beim Mischen von Seife mit Rindgalle anfällt.

Die Seife in Reinigungsmitteln dient nicht zur Reinigung der Waschmaschine, sondern zur Vermeidung übermäßiger Schaumbildung. Der Nachteil von Seife ist: Die Seife beseitigt nicht nur vorhandene Verunreinigungen, sondern auch einen Teil des hautverträglichen Fettfilms.

Die Seife ist ein weißlicher Belag mit festem Leitungswasser, die Kalkseife: Die Seife hat gegenüber künstlichen oberflächenaktiven Substanzen folgende Vorteile: Reinseifen (z.B. Olivenölseifen) sind für Allergiker gut verträglich, da Seife aus Naturfetten von den meisten Menschen toleriert wird.

Die Seife beseitigt Sebumverstopfungen, Pulver- und Cremerückstände während des Waschens aus den Porositäten. Die Seife befällt die Fettschicht der Hautstelle und beseitigt sie mehr oder weniger. Alkalische Seife beeinflusst den Säureschutzmantel der Körperhaut. Dieser Effekt ist jedoch 30 Min. nach dem Waschgang gleich. Seifenlauge verursacht eine Schwellung der Hautstelle. Bei höheren Anteilen an langkettigen, ungesättigten Fruchtsäuren können Schaumseifen zu Irritationen führen.

Allergien der Haut werden jedoch mehr durch die eingesetzten Parfümöle und -zusätze als durch die Seife selbst ausgelöscht.

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