Senkblase Behandlung

Blasenbehandlung

Auf dieser Seite finden Sie Informationen und erfahrene Ärzte für eine Behandlung. Es muss nicht jede Blasensenkung behandelt werden. So haben Sie auch gute Chancen, nach einer Behandlung so aktiv und sorgenfrei am Alltag teilzunehmen wie bisher. Einsatz eines Netzes zur Behandlung von Blasensenkungen. Erkrankungen des Beckenbodens und Inkontinenzbeschwerden können in der Regel einfach und erfolgreich behandelt werden.

Spültypen

Unterschiedliche Beckenorgane können "mehr oder weniger" sinken und durch die Vagina ragen. Gleichwohl kann die Herabsetzung der Vagina und des Darms nach Entfernen der Uterus zu einem Beckenbodenvorfall führen. Im Falle einer starken Senkbewegung, eines Fremdkörpergefühls im Bauchraum oder eines spürbaren Befundes ("teilweise wie ein Ball oder ein Tischtennisball") wird oft vor dem Eintritt in die Scheidengegend dargestellt.

Durch eine sorgfältige gynäkologische Beckenuntersuchung und darüber hinaus durch einen speziellen (perinealen/vaginalen) Ultraschalltest (Ultraschallbild links unten) wird die Diagnose durchgeführt. Aufgrund einer Abschwächung und Beschädigung im anterioren Vaginalwandbereich kann die auf diesem Gebiet liegende Blase durch den Vaginaleingang absinken und nach außen wölben. Sie ist die am häufigsten vorkommende Art der Beckenbodenabsenkung.

Absenkung der Uterus und des Vaginalstumpfes: Durch Abschwächung des Stützapparats der Uterus kann sie in die Vagina absteigen und vor dem Vaginalausgang austreten. Die Vaginalwand kann bei einer Frau, deren Mutterkuchen entnommen wurde, nach oben vorstehen. Absenkung des Bewegungsapparates (Enterozele): Ein Vorfall des Bewegungsapparates führt dazu, dass sich der Bewegungsapparat des Bewegungsapparates in der Nähe der Vaginalöffnung nach oben ausdehnt und die Vaginalwand vor dem Vaginaleingang herausragen kann.

Das nennt man Einzeller. Absenkung des Rektums (Enterozele): Wenn die Rückwand der Vagina nicht gestützt wird, kann sich das Rektum in die Vagina drücken und es aus der Vaginalöffnung herausdrücken.

überaktive Harnblase

Das klinische Bild der hyperaktiven Harnblase wird mit zahlreichen Begriffen beschrieben. Das bedeutet, dass nach dem Harndrang die WC sofort besucht werden muss, sonst wird die Harnblase unkontrollierbar geleert. Der Urinverlust kann im Zusammenhang mit den Symptomen stehen (Dranginkontinenz). Etwa 16% aller Erwachsener sind von einer Überaktivität der Harnblase erkrankt.

Der Urologe führt in der Praxis vor Beginn der Behandlung in der Praxis in der Regel mehrere Abklärungen durch, da die überaktive Harnblase letztendlich eine Exklusionsdiagnose ist. Auf weitere Abklärungen folgt oft eine Urindiagnose, um z.B. eine Harnwegsinfektion auszuschließen, und eine Ultraschallkontrolle der Harntraktes (Blase, Niere, Resturinmessung). Oftmals ist es sinnvoll, wenn die betroffenen Patientinnen und Patientinnen ein sogenanntes Urintagebuch mitführen.

Während der Behandlung können auch Behandlungserfolge objektiviert werden. Wenn kausale Krankheiten (z.B. Nervenkrankheiten, Blasensteine, Prostatavergrößerungen, Blasentumore) auszuschließen sind, gibt es viele Therapiemöglichkeiten für eine überaktive Harnblase. Abhängig von der Entwicklung der Symptome können Vorbehandlung und Patientenpräferenz, Führungstraining, psychosomatische Behandlung, Arzneimitteltherapie (Tabletten, Botulinumtoxin A), Elektrostimulation oder sacrale Neuro-Modulation zum Tragen kommen.

Untersuchungen haben ergeben, dass die Symptome einer Überaktivität der Harnblase durch Bewegungstraining signifikant reduziert werden können. Eine effektive Behandlung erfordert jedoch eine professionelle Beratung. Im Einzelfall können Somatisierungsstörungen auch die Ursachen für eine überaktive Harnblase sein. Die Eingriffe sind nicht sehr mühsam und können vom Patient zu Hause durchgeführt werden.

Mit Hilfe von Elektrodrähten im Damm und in der Scheide können die Betroffenen die Beckenbodenmuskeln ausbilden und eine bessere Steuerung der Beckenbodenmuskeln erreichen. In Verbindung mit krankengymnastischen Beckenbodenübungen hat sich diese Behandlung als noch wirkungsvoller erweisen. Diese Behandlungsmöglichkeit hat zwar wenig Nebenwirkungen, ist aber für den Betroffenen mit einem hohen zeitlichen Aufwand verbunden, da das Trainingsprogramm oft tagtäglich (zu Hause) und über mehrere Wochen hinweg stattfinden muss, um den Erfolg der Behandlung zu erkennen.

Häufigste Therapiemöglichkeit ist die Arzneimitteltherapie in Form von Tabletten. In der Regel beginnt der Behandlungserfolg erst nach einigen Tagen oder gar mehreren Behandlungswochen. Wenn eine Zubereitung nicht den erwünschten Effekt zeigt, kann ein anderer Wirkstoffe ausprobiert werden. Die Urologin vor ort informiert die betroffenen Patientinnen und Patientinnen, welches Mittel im Zusammenhang mit möglichen Begleitkrankheiten zu verwenden ist.

Botulinumtoxin A wird bei der Behandlung einer hyperaktiven Hirnblase eingesetzt, wenn die oben genannten Behandlungsmöglichkeiten nicht erfolgreich oder für den Betroffenen untragbar waren. Sie wird im Zuge einer Blasenendoskopie (siehe dort) sowohl in ambulanter als auch in stationärer Behandlung mit Lokalanästhesie der Harnharnblase eingesetzt. Botulinumtoxin A wird im Zuge der Endoskopie mit einer dünnen Kanüle in verschiedene Teile der Blasenregion eingelassen.

Botulinumtoxin A ist ein Nerventoxin, das die Übertragung von Signalen in den Blasenmuskeln unterdrückt. Der Vorteil der Behandlung sind signifikant weniger Begleiterscheinungen im Sinn von trockenem Mund und, in der Studie, eine etwas erhöhte Trockenheit bei gleichzeitiger Zwangsinkontinenz. Aufgrund der temporären Wirksamkeit von Botulinumtoxin A ist die Wirkungsdauer dieser Nebenwirkung auf 6-12 Monaten begrenzt. Die Wirkungsdauer dieser Nebenwirkung ist auf 6-12 Monaten begrenzt.

Während dieser Zeit kann es erforderlich sein, dass sich die befallenen Personen mehrmals am Tag selbst einführen. Ein weiterer Therapieansatz ist die sacrale Neuro-Modulation. Während einer kleinen OP wird eine Probe im Plexus nervosa des Kreuzbeins eingesetzt und mit einem Stromimpulsgenerator gekoppelt. Der Stimulationsvorgang wird zunächst über einen separaten Pulsgenerator mit einem ca. 14-tägigen Probelauf durchgeführt.

Führt dies zu einem für den Betroffenen zufriedenstellenden Behandlungsergebnis, kann ein dauerhafter "Blasenschrittmacher" unter die Hautstelle eingesetzt werden. Grundvoraussetzung ist jedoch eine intakte Nervverbindung zwischen Blase und Hirn, so dass eine Applikation z.B. bei Querschnittgelähmten nicht möglich ist.

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