Sterilisation Keime

Desinfektionserreger

Geht man davon aus, dass die Sterblichkeitsrate proportional zur Anzahl der Keime ist, so wird der Restkeimgehalt durch: Beim Desinfizieren, Dekontaminieren und Teildesinfizieren werden nur bestimmte Keime und nur bis zu einem gewissen Grad entfernt. Die Desinfektion ist die Abtötung oder Hemmung aller pathogenen Keime. Wirklich alle überlebenden Keime erfasst?) sowie die möglichen. Reduktion der Anzahl der pathogenen Keime, so dass vom Objekt aus kein Infektionsrisiko besteht.

Sterilisation: Gezielte Suche und Vernichtung von Keimen und Sporosen Keime sind auf dem Präparat nicht erlaubt - medizin&technik

Solange ein medizinisches Gerät jedoch nicht keimfrei ist, muss es mehrere Stufen eines Sterilisationsverfahrens passieren. Dies beinhaltet die Vorheizzeit und eine Kompensationszeit, gefolgt von der eigentlichen Sterilisationszeit, und schließlich wird das Erzeugnis wieder heruntergekühlt. Der Zeitraum, in dem die anfängliche Keimzahl bei einem Präparat während der Sterilisationszeit um 90 Prozent verringert wird, liegt bei 121 °C z.B. für Bacillussporen bei etwa 1,5 min.

Jeder Prüfkörper ist verunreinigt, d.h. das Erzeugnis wird mit lebendigen Kleinstlebewesen vermischt. Zu diesem Zweck werden zumindest eine Millionen Körperzellen eines Körpers ausgewählt, die mit der ausgewählten Sterilisationsmethode besonders schwer zu töten sind.

Die vorbereitete Ware wird dann bestimmungsgemäß abgepackt und dem materialverträglichen Sterilisationsprozess unterzogen. Danach wird die Zahl der auf dem Präparat verbleibenden Keime bestimmt. Im Idealfall, so Fiedler, würde dann kein Keimwachstum nachgewiesen werden. Dies beinhaltet die Ermittlung der Besiedlung mit Mikro-Organismen wie z. B. Bakterium, Hefe und Schimmelpilz nach dem Ende der Produktfertigung und vor der Sterilisation (Bestimmung der Biobelastung vor der Sterilisation).

Dadurch sollen festgelegte Anfangsbedingungen für die Sterilisation aufrechterhalten werden.

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