Sterilisation Mikrobiologie

Entkeimung Mikrobiologie

Reinigungsarbeiten (allgemeine Hygiene, gute mikrobiologische Laborpraxis). Die mikrobiologischen Untersuchungen werden mit Hilfe von Bioindikatoren durchgeführt. Entkeimung, Mikrobiologie und Validierungstests für die Instrumentenreinigung. Flammung (z.B.

Filtergehäuse in der Mikrobiologie). Mit welchen Methoden wird die Sterilisation durchgeführt?

Die Autoklavier- und Sterilisationsverfahren?

Entkeimung durch gestreckten, Sattdampf in einem Arklav. Vor allem im medizinisch-technischen Umfeld und in der Mikrobiologie sowie in der Materialprüfung werden wiederverwertbare, temperaturbeständige Geräte und Werkstoffe aufbereitet. Was sind die Vorzüge dieser Form der Sterilisation? Das Sterilisieren mit Sattdampf ist zurzeit die sichtbarste Methode der Sterilisation. Das Kondensieren von wasserdampfhaltigem Wasser auf dem sterilisierten Material setzt Energien frei, die zu einer irreversiblen Beschädigung der Keime führen.

Während dieser Zeit wird das Innere des Druckkessels belüftet. Die Atmosphärenluft wird aus dem Inneren des Gebäudes entfernt und durch gesättigten, angespannten Dampf abgelöst. Der Entlüftungsvorgang findet im Strömungsprozess oder durch fraktionierte Belüftung statt, nach vollständiger Belüftung wird das Belüftungsventil verschlossen, nun startet die Kompensation. Danach wird das zu entkeimende Material auch durch die Einwirkung von gesättigtem Frischwasserdampf an jeder Stelle auf die gewünschte Raumtemperatur gebracht.

Danach startet die eigentliche Entkeimungsphase. Wie lange die Sterilisation dauert, ist abhängig von der Keimbeladung und der Desinfektionstemperatur. Im Anschluss an die Entkeimungszeit startet die Kühlphase und damit das Ende des Autoklavenzyklus.

Reinigen, Sterilisieren, Dekontaminieren und Entsorgen - Pharmamikrobiologie - Arzneimittel-Mikrobiologie

Für die Sterilisation bei 200°C werden 10 min, bei 180°C 30 min oder bei 160°C 2 h pro Tag vorgeschlagen. In der Mikrobiologie werden nicht nur Einweg-Kunststoffartikel wie z. B. Petri-Schalen, Tuben, Probenbehälter, Liquidatoren, Pipetten, Impfschleifen etc. eingesetzt, die nach dem Einsatz und der Desaktivierung entsorgt werden, sondern auch Gläser wie z. B. Fläschchen, Trinkflaschen und Tuben in unterschiedlichen Durchmessern.

Gläser und andere mehrfache Gegenstände müssen eingesammelt und gesäubert werden. Entsorgungsvorschriften für medizinische mikrobiologische Labors und Hinweise auf andere Vorschriften und Gesetzgebungen sind in der DIN 58956 enthalten, die Mikrokulturen und deren Behälter werden in sterilisierbaren Kunststoffbeuteln erfasst. Verunreinigte Ausrüstungsgegenstände müssen vor der Entnahme aus dem Prüflabor entkeimt oder sicher in den Autoklav befördert werden.

Sterilisationsverfahren - Mikrobiologischer Praktikumskurs

Experimentelles Ziel: In diesem Experiment sollen 250 ml des komplexen Kulturmediums HPG vorbereitet und als Agarplatte gegossen werden; der Sterilisationsprozess des Autoklavens soll getestet und auf seine Effektivität hin geprüft werden. Nun wurde die Glasflasche locker geschlossen (wichtig: Der Verschluss wurde nur locker angeschraubt, um einen eventuellen Drucküberhang beim Autoklavieren zu vermeiden), etikettiert und mit einem Steam-Clox® Sterilisationsanzeiger ausgestattet.

Im Anschluss an das Sterilisationsverfahren wurde die Glasflasche dicht geschlossen (um Verunreinigungen zu vermeiden) und nach dem Abkühlen auf ca. 50 C zur sterilen Bank transportiert. Auf der sterilen Bank wurden 10 Petri-Schalen gekennzeichnet und aneinandergereiht. Diskussion der Ergebnisse: Anhand der Ergebnisse kann man feststellen, dass die Sterilisation mit der Autoklav-Methode gelungen ist. Das bestätigt auch der Sterilisationsindikator (siehe Abb. 1), dessen erste beiden Steuerfelder sich nach dem Sterilisieren fast völlig entfärbt haben.

Weil die Zusammensetzung des Nährbodens für 1000ml angegeben wurde, mussten alle Messwerte auf 250ml konvertiert werden. Weil alle Angaben mit Ausnahme der Glukose in g gemacht wurden, war es möglich, alle Angaben durch 4 zu dividieren, um die entsprechenden Beträge für 250 ml abzulesen (1000 ml/250 ml=4).

Bei Glukose wurde eine Molkonzentration von 0,00555 mol/l gegeben. Molekularformel aus Glukose, mal der Molarenkonzentration und dem durch 4 geteilten Resultat, da nur ein Viertelliter verbraucht wurde. Berechnung: Die Molmasse der Glukose (Summenformel C6H12O6) wird wie folgt berechnet: Die für die Molkonzentration von 0,00555 mol/l erforderliche Menge wird wie folgt berechnet: 180 g/mol * 0,00555 mol/l = 0,999 g/l Dies entspricht einer Menge von 0,00555 mol/l für das Fassungsvermögen von 250 l bei einer Molarkonzentration von 0,00555 mol/l:

Abb. 1: Experimentelles Ziel: In diesem Experiment soll der Sterilisationsprozess der Membranfiltration getestet und auf seine Effektivität getestet werden. Diskussion der Ergebnisse: Die Resultate belegen, dass die Sterilisation durch die Membranfiltration gelungen ist. Der Aufbau der CASO-Lösung wurde bei 1000 ml und mit molarer Konzentrierung für Glukose, Natriumchlorid (NaCl) und Natriumhydrogenphosphat (Na2HPO4) gegeben, so dass für diese Stoffe die Menge bestimmt werden musste: Berechnung: Für Glukose wurde eine Molarkonzentration von 0,0139 mol/l gegeben.

Der Molgehalt an Glukose (Summenformel C6H12O6) ist: Die für die Molkonzentration von 0,0139 mol/l erforderliche Menge ist: Für NaCl (Natriumchlorid, Kochsalz) wurde ein Molgehalt von 0,08556 mol/l vorgegeben. Aus der Molmasse von NaCl ergeben sich: Die für die Molkonzentration von 0,08556 mol/l erforderliche Menge resultiert in: Für Di-Natriumhydrogenphosphat wurde eine Molkonzentration von 0,0176 mol/Liter gegeben.

Aus der Molmasse von Natriumhydrogenphosphat (Summenformel Na2HPO4) ergeben sich: Die für die Molkonzentration von 0,0176 mol/l erforderliche Menge resultiert in: Gesamtbewertung: Die Effektivität der gängigsten Sterilisationsverfahren wurde in beiden Experimenten nachgewiesen. Weder das autoklavierte noch die Membranfiltration wiesen nach der Applikation eine Verunreinigung des Sterilguts auf.

Allerdings muss man sich darüber im Klaren sein, dass die Sterilisation nicht 100% der Keime abtötet, sondern von der Annahme ausgeht, dass im Durchschnitt eine Million Keime dastehen. Darüber hinaus müssen Keimbelastungen (Art und Umfang), Volumen und Stoffeigenschaften des sterilisierten Materials sowie Besonderheiten der eingesetzten Sterilisatoren oder Filtern berücksichtigt werden, um eventuelle Gefahren, vor allem im Hinblick auf den Einsatz von krankheitserregenden Keimen zu vermeiden.

Zu beachten ist auch, dass das Sterilisationsverfahren, obwohl es zu den effektivsten und am weitesten verbreiteten Sterilisationsverfahren gehört, auch seine Schattenseiten hat: Gewisse Stoffe werden nach wiederholtem Sterilisationsvorgang offenporig oder durchlässig. Kautschuk ) oder bei der Sterilisation von Kulturmedien werden wesentliche Additive durch die starke Wärme vergällt oder vollständig abgebaut (z.B. mit Vitaminen, Nukleinsäuren), so dass diese nicht mehr die geforderten Qualitäten haben (z.B. selektive Kulturmedien) und dadurch sogar neue Kontaminationsrisiken auftreten (z.B. austretende Gummistopfen).

Besonders wichtig ist bei der Membrantechnik, dass die vorgegebene Förderleistung der Partikel nicht unterschritten wird oder der Partikel durch andere Additive nicht verstopf. Auch die Kombination von Membrantechnik und Autoklaven ist problemlos möglich, z.B. um wärmeempfindliche Nährböden durch Membrantechnik zu entkeimen und anschließend in Autoklavenbehälter zu füllen.

Abhängig von Zielsetzung, Typ und Methode der eingesetzten Messmethoden ist es durchaus notwendig zu überlegen, welche Sterilisationsmethode bevorzugt wird, um die bestmöglichen Ergebnisse zu erreichen. Neben dem Autoklaven oder der Membranfiltration werden auch andere Sterilisationsverfahren eingesetzt, z.B. andere Filtrationstechniken, Heißluftsterilisation, Sterilisation durch Gammastrahlung oder Chemie.

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