Tenside Gesundheit

Gesundheit der Tenside

Lebensqualität und menschliche Gesundheit hängen in hohem Maße von der Zugänglichkeit und Qualität der verwendeten Tenside ab. Tenside sind die wichtigste Komponente in Reinigungsmitteln. Jetzt werden Beispiele für tensidhaltige Formulierungen berichtet. Reinigungsmittel hinterlassen Rückstände auf der Kleidung - die Haut kommt Tag für Tag mit Tensiden, Duftstoffen und Enzymen in Berührung. Surfactants sind aktive Waschsubstanzen, die für die Herstellung von Shampoos und Duschgelen benötigt werden.

Tenside: Wie sie funktionieren und wozu wir sie benötigen.

Ohne Tenside auskommen? Das Essen des Vortages wäre in unserem Bauch immer noch heftig, denn unser Metabolismus benötigt für seine Funktion die natürlichen Tenside wie Lecithin oder Gallensäuren. Die Tenside zählen zu den am häufigsten verwendeten chemikalien. Neben den natürlich vorkommenden oberflächenaktiven Substanzen sind sie in jedem Haus und in allen Arten von Produkten des täglichen Lebens zu finden.

Wasch- und Putzmittel sind führend im Tensidverbrauch: Sie machen mehr als die Haelfte der 2,5 Mio. t Tenside aus, die in Westeuropa jaehrlich konsumiert werden. In vielen Kosmetikprodukten entlang des "Badregals" sind Tenside zu finden: in Shampoos und Duschgelen, in Cremes und Make-ups. Tenside entfalten ihre große Kraft beim Wäschewaschen und Reinigen:

Wasserunlöslicher Schmutz wie z. B. fettreiche (d. h. fettige) Schmutzteilchen können Sie aus Wäschestücken, Häute, Geschirr oder anderen Flächen herauslösen und in lauwarmem und feuchtem Zustand auflösen. Tenside werden nicht von ungefähr oft mit dem Spitznamen "fleißige Verbindungen" bezeichnet. ¿Wie funktionieren Tenside? Aber was ermöglicht es Tensiden, Gewässer und Fett in Berührung zu bringen? Für welche Art von Tensiden?

Einfach ausgedrückt, kann man sich ein oberflächenaktives Molekül als eine Übereinstimmung vorstellen: Bei wässriger Lösungen wird mit den wasserabweisenden Endstücken versucht, das Abwasser zu vermeiden. Deshalb migrieren sie an Orte, an denen das Gewässer an eine andere Substanz (z.B. Raumluft, Erdöl, Feststoffe) stößt. Surfactants bedecken die Schnittstellen zwischen zwei Substanzen und reduzieren so die Oberflächenspannung.

So belasten Tenside die Schnittstellen zwischen den einzelnen Substanzen und reduzieren so die Oberflächenspannung. Surfactants "entspannen" die Membrane und führen so zwei Substanzen "zusammen". Ein markantes Beispiel ist die schmierige Bratpfanne: Sie ist nicht nur vom Regenwasser geprägt. Die Fettschicht wird lediglich vom Gießwasser abgeführt. Das Waschmittel hat eine vermittelnde Wirkung: Es reduziert die Oberflächenspannung zwischen den beiden Substanzen und versetzt das Gießwasser in die Lage, die Topfschicht zu befeuchten, anstatt sie als ineffektive Tröpfchen abzubremsen.

Surfactants lösten Öle und Verschmutzungen auf und leiten sie in die Mizellen ein. Somit können die gespeicherten Schmutzteilchen ganz unkompliziert mit dem Leitungswasser abgelassen werden. Eine weitere ausgeklügelte Besonderheit von Tensiden kommt bei der Reinigung ins Spiel: Sie entstehen beim Spülen oder Waschen von Spül- oder Spülwasser, wenn an den Schnittstellen kein Raum mehr ist und Tenside in das Gewässer getauscht werden müssen.

Der wasserliebende Kopf richtet sich wieder in das umliegende Gewässer aus. Das wasserscheue, fettliebende Ende haftet an Schmier- oder Schmutzpartikeln und umschließt diese in der Mizelle. Die Tenside dringen dabei buchstäblich zwischen der zu reinigenden Fläche (Pfanne, Textilfaser, Haut) und dem Verschmutzungsgrad ein und umschließen ihn.

Weil die Außenseite der Mizellen von wasserbegeisterten Aggregaten geformt wird, verbreiten sich die beschichteten Schmutzteilchen im Gewässer und können weggewaschen werden. Übrigens, wenn es dabei aufschäumt, ist dies auch auf die Tenside zurückzuführen. Was für Tenside gibt es und wo werden sie verwendet? Doch nicht jedes künstlich erzeugte oberflächenaktive Mittel ist für alle Anwendungsbereiche gleichermaßen geeignet.

Abhängig von der elektrischen Belastung des wasserabweisenden Teils des Moleküls wird zwischen vier Tensidgruppen unterschieden: Anonyme Tenside - sind aufgeladen. Quantitativ sind sie die bedeutendste grenzflächenaktive Gruppe. Bei kationischen oberflächenaktiven Stoffen - handelt es sich um positive Ladungen. Er reinigt weniger kräftig, macht die Kleidung geschmeidig, das Haar leicht zu kämmen und hat eine antistatische Wirkung. Nichtionogene Tenside - keine Fracht transportieren.

Im Vergleich zu anionischen oberflächenaktiven Mitteln sind sie härterempfindlich und entwickeln ihre Leistungsfähigkeit auch bei tiefen Reinigungstemperaturen. Amphtotere Tenside - sind sowohl im negativen als auch im positiven Sinne aufgeladen. Diese werden anderen oberflächenaktiven Substanzen als Co-Tensiden zugesetzt und kommen in Handspülungen, Haarshampoos und anderen kosmetischen Produkten vor. Die Tenside in Cremes & Co. Wie bereits erwähnt, können Tenside beschichtete Fettteilchen in wässrigem Medium ausbreiten.

Insbesondere bei der Produktion von Cremes und Llotionen werden Tenside als Emissionsmittel eingesetzt, um wasserhaltige und ölhaltige Pflegesubstanzen in einer Dispersion zu kombinieren. Dabei umschließen die oberflächenaktiven Moleküle die Fettteilchen und verhindern, dass sie wieder zusammenfließen. Daraus ergeben sich standfeste Gemische, in denen sich das Schmierfett nicht mehr aus dem wässrigen Medium ablagert.

Welche Wirkung haben Tenside auf die Gesichtshaut? Trocknende, juckender Haut: Eine potenzielle Nebenwirkung von oberflächenaktiven Substanzen in Handwäsche. Tenside übersteigen beim Duschen, Händewaschen oder Gesichtsreinigen oft das Niveau in ihrer Gründlichkeit: Sie beseitigen nicht nur ungewollte Fett- und Schmutzteilchen, sondern auch einen Teil der naturbelassenen Fettschicht der Außenhaut. Sogar die Schleimhaut kann sensibel auf Tenside ansprechen; die bekannte Verbrennung in den Tränen ist eine häufige Nebenwirkung.

Es können jedoch nicht alle Tenside über denselben Waben geschert werden - es gibt Tenside mit unterschiedlichen Stärken. Aggressive Tenside gehören zu den meist aggressiven Mitteln, die sowohl die Haut als auch die Schleimhäute reizen können. Allerdings sollten diejenigen, die bereits an Hautproblemen leiden, auf Präparate ohne diese Tenside umsteigen. Oftmals werden Aniontenside durch die Verbindung mit milden, hautfreundlichen Surfactants "entschärft".

Dazu zählen amphotere Tenside, die das Reizpotenzial anionischer Tenside deutlich reduzieren. Die nichtionischen Tenside sind in der Regel auch die schwächeren Tenside und werden oft mit agnionischen Mitteln vermischt. Woher weiß ich, welche Tenside bei der Pflege zu vermeiden sind? Ein großer Schaumstoffberg beinhaltet in der Regel landwirtschaftliche Tenside, während Zucker und Kokos-Tenside weniger Schaum bilden.

Hinzu kommt, dass es so viele verschiedene individuelle Tenside gibt, dass es nahezu nicht möglich ist, alle Tenside und ihr eventuelles Hautreizungspotenzial zu erkennen. Betrachtet man jedoch die INKI-Deklaration auf der Packung, kann man das mildere von den weniger mildern oberflächenaktiven Mitteln ungefähr abgrenzen. Aggressiven Repräsentanten wird unter den aggressiven oberflächenaktiven Substanzen das Ende "-sulfat" zugeordnet.

Nach und nach zeigen ohnehin etwas mildere Wirkungen anionischer Tenside wie Dinatrium-Laureth-Sulfosuccinat, Natriumlaurylsulfoacetat und Alkylcarbonat. Im Bereich der Aniontenside zählen glutamierte Stoffe wie Dinatrium/Natrium-Cocoyl-Glutamat zu den hautfreundlichsten. Die bedeutendste Kategorie der nichtionogenen Tenside sind die Fettalkoholethylate (FAEO). Repräsentanten dieser im Allgemeinen gut tolerierten Tenside sind zum Beispiel: Laureth-4 (auch 3, 6, 10) und Ceteth-20 (auch 2, 10, 24).

Nichtionische zuckerhaltige Tenside gehören zu den leichtesten aller Tenside. Bei den ebenso milder amphoterer Tenside endet die Benennung oft mit der Benennung "Betain". Tipp: Wenn Sie wissen wollen, welches Surfactant hinter den Namen steckt und welche Gefahren damit verbunden sind, empfiehlt sich die Suche in folgenden Datenbanken: European Chemicals Agency (EACH). - präzise toxikologische Klassifizierung von chemischen Inhaltsstoffen einschließlich Tenside.

S. Nationalbibliothek für Medizin - detaillierte gesundheitliche Auswirkungen von einzelnen Stoffen wie z.B. bestimmten Tensiden. Jeder, der durch den Inhalt ringt, sollte sich darüber im Klaren sein, dass die Hautsympathie durch die Gesamtrezeptur und die Kombination von Tensiden beeinflusst wird. Obwohl Aniontenside nicht per se ausgenommen sind, haben die meisten Produzenten erhöhte Ansprüche an die Tensidverträglichkeit als bei herkömmlichen Tensiden.

Tenside können aus dem öl der Kokusnuss erhalten werden. Surfactants können aus erneuerbaren oder fossilien Ressourcen (z.B. Rohöl) erzeugt werden. Zu den gebräuchlichen erneuerbaren Ressourcen für die Tensidproduktion gehören Palm- und Kokusnussöl sowie Mais- und Stärkemehl. Die nichtionischen Tenside haben gegenüber anderen Gruppen von Tensiden den Vorzug, dass sie ausschließlich aus diesen Ausgangsstoffen produziert werden können.

Weitere, wie beispielsweise anionische Alkbenzolsulfonate (LAS), können nur auf petrochemischer Grundlage hergestellt werden. Die Tenside, die für den Menschen besser verträglich sind, können nicht allgemein gesagt werden. Aber was ist mit der Umweltbilanz für die Produktion von Tensiden? Untersuchungen verschiedener Untersuchungen haben ergeben, dass Tenside auf der Grundlage von nachwachsenden Rohstoffen in der Regel einen niedrigeren Energieverbrauch haben und weniger klimaschädliche Gase ausstoßen.

Schlagwort Umweltverträglichkeit: Wie beeinflussen Tenside die Gewässer? Das eine ist die Produktion von oberflächenaktiven Stoffen. Aber wie lässt sich die Umweltbelastung von oberflächenaktiven Stoffen beurteilen, wenn sie nach dem Wäschewaschen oder Duschen in das Schmutzwasser eindringen und von dort in Gewässer und Binnengewässer übergehen? Erstens sind alle Tenside, unabhängig von ihrer Entstehung, wassergefährdend.

Die Zellpermeabilität für Giftstoffe wie z. B. Buntmetalle oder Pflanzenschutzmittel wird ebenfalls durch die Benetzung von Tensiden verbessert. Zur Beseitigung der toxischen Auswirkungen müssen Tenside bioabbaubar sein. Tenside aus Keimen und Schimmelpilzen werden beim Bioabbau allmählich in immer schmalere Grundbausteine gespalten, bis nur noch unschädliche Stoffe wie z. B. in Form von Süsswasser, Salzen und Biomassen übrig bleiben.

Bereits die erste Bakterienwelle breitet sich in der Abwasserreinigungsanlage durch die Tenside aus. Dabei sind Tenside aus erneuerbaren Ressourcen kein Problem: Sie verfügen über geradlinige Kohlenstoffketten, zu denen Mikro-Organismen leicht übergehen und die dementsprechend schnell abbaubar sind. Neben den petrolchemischen oberflächenaktiven Substanzen gibt es auch einige leicht abbauende Substanzen.

Das bedeutet, dass sie schwieriger abzubauen sind als Tenside nachwachsender Rohstoffe und daher eine längere Verweildauer im Unterwasser.

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