Test Bio Waschmittel

Organischer Reinigungsmitteltest

Darüber hinaus wird der Bio-Zertifizierung immer mehr Bedeutung beigemessen. Die flüssigen Waschmittel aus Waschnüssen sind noch nicht getestet. Der Planet Pure Bio Reiniger eignet sich besonders für die schonende Reinigung von Wolle und Feinwäsche. Es liest sich eher wie drittklassiges Bio. Deshalb würde ich mich sehr über einen Test der organischen Waschmittel in Österreich freuen.

Reinigungsmittel: Bio hat den Test bestanden.

Aber woher wissen die Verbraucher, welche Erzeugnisse umweltfreundlich sind und welche nicht? "In 14 Tagen zu 95 Prozentpunkten bioabbaubar, entsprechen die Ergebnisse bereits hohen Standards." Darüber hinaus sollten die Waschmittel frei von Chlor, Phosphaten und Gentechnik sein und aus erneuerbaren Ressourcen wie z. B. Hefe, Kokosnuss und Palmfett bestehen.

"Es macht Sinn, Artikel zu erwerben, deren Transportwege so kurz wie möglich sind", sagt Pletscher. Insofern machen sich die Grosshändler gut: Rund 90 prozentig werden die Migros-Reinigungsmittel in der Schweiz produziert - das betrifft sowohl die ökologische Linie "Migros Plus" als auch die konventionellen Präparate. Die meisten Reinigungsmittel von Oecoplan werden von der CWK aus Winterthur produziert.

Unter den Reinigungsmitteln von Hold, die in Bio-Läden und bei COP erhältlich sind, werden nur die in pulverförmiger Form verfügbaren in der Schweiz produziert; die flüssigen Reinigungsmittel kommen aus Belgien oder Frankreich (von Tochtergesellschaften des belgischen Unternehmens Ecover). Die Tatsache jedoch, dass die Erzeugnisse des Vorreiters auf dem Gebiet der Öko-Waschmittel nur pflanzlich-mineralische Rohmaterialien aus nachhaltiger Quelle beinhalten, keine petrochemischen Zusatzstoffe benötigen und besonders gute Abbauwerte haben, sprechen für sich.

Sauber, klar und biologisch?: Sind Bio-Waschmittel umweltverträglich? | Umweltschutzbeauftragter mit Expertentipps für Bayern 1||| Funk

Bei allen Waschmitteln wird das Wasser mit chemischen Stoffen belastet, da die Waschmittel eine Vielzahl von unterschiedlichen Wirkstoffgruppen enthalten: Reinigungsmittel beinhalten auch Weichmacher, Bleaching-Mittel, Phospate, optische Aufheller, Fermente, Stabilisatoren, Duftstoffe, Farbstoffe, Füllstoffe, Konservierungsmittel und Vergrauungshemmer. Damit wird verhindert, dass der Dreck aus dem Spülwasser wieder an der Waschmaschine haftet. Manche dieser Zutaten sind schwierig abzubauen.

Gewisse Gerüche oder essentielle öle können sich auch nur schwierig abbauen lassen. Polyzyklische Muskulaturverbindungen sind ein Beispiel für Problemgerüche, die zum Teil in Detergenzien vorkommen. Dies ist ein synthetischer Stoff, der über das Schmutzwasser in die aquatische Umwelt gelangt und sich bekanntermaßen in Fisch ansammelt, sagt Marcus Gast, Waschmittelspezialist im UBA.

Es gibt jedoch keine festgelegte Bestimmung, wann ein Waschmittel als organisches oder ökologisches Waschmittel bezeichnet werden darf. Bei Reinigungsmitteln sagt "bio" nichts über die Menge der Chemikalien aus, sondern nur etwas über die Entstehung der Rohwaren. Das Umweltschutzmittel der EU gewährleistet, dass ein Waschmittel bestimmten Umweltschutzvorschriften entspricht - auch wenn es nicht ausdrÃ??cklich als Bio-Detergenz bezeichnet wird.

So werden beispielsweise die Dosierungsanforderungen, die Vergiftung der Bestandteile für aquatische Organismen, die Bioabbaubarkeit organischer Substanzen, die Anforderungen an die Verpackung und die Reinigungsleistung einbezogen. Bei Waschmitteln ist nicht nur das Eindringen in das Schmutzwasser von Bedeutung. Vielmehr ist es viel wichtiger, den gesamten Lebenszyklus eines Reinigungsmittels zu betrachten - von der Produktion der Zutaten über den Transporteinsatz und die Verwendung bis hin zur Beseitigung.

Man unterscheidet zwischen verschiedenen Reinigungsmittel. Hoch konzentrierte Reinigungsmittel (Superkompaktwaschmittel) können in geringen Dosen abgegeben werden und beinhalten weniger Zusätze. Im Vergleich zu herkömmlichen Großgebinden gelangt pro Waschzyklus weniger Chemie in das Schmutzwasser. Dadurch werden die Abwässer weniger belastet. Häufig sind sie weniger Duftstoffe, Farben und optischen Glanzmittel enthaltend und basieren auf nachwachsenden Rohstoffen.

Darüber hinaus sagt der Verweis auf "nachwachsende Rohstoffe" nichts über die Toxizität der Substanzen für aquatische Organismen oder über ihre Bioabbaubarkeit im Wasser aus. Waschmittelbestandteile müssen nicht nur hinsichtlich ihrer Entstehung beurteilt werden, auch deren Abbau- und Toxizitätseigenschaften sind immer von Bedeutung. Flüssige Waschmittel: Laut Markus Gast vom UBA haben sie in der Praxis in der Regel einen höheren Einfluss auf das Abwässer.

Reinigungsmittel im Baukastensystem: Sie sind sehr nützlich in Bereichen mit sanftem Leitungswasser, dann ist so gut wie kein Enthärter erforderlich. Seifennüsse: Der Bedarf in Europa hat die Wäschepreise in den Ursprungsländern Asiens, wo sie üblicherweise zum Wäschewaschen verwendet werden, in die Höhe schnellen lassen. Bezüglich des Verschmutzungsgrades: Je niedriger die Umweltverschmutzung, umso weniger Waschmittel werden benötigt. Bezüglich der zu wäschenden Waschmittel: Was die Wäschemenge betrifft, die man wäscht:

Mit zunehmender Reduzierung des Wäscheaufkommens in der Wäschetrommel bzw. der Einbettung in die Wäschetrommel wird weniger Waschmittel verbraucht. In punkto Wasserhärte: Je sanfter das Waschwasser ist, umso weniger Waschmittel wird verbraucht. "Das oberste Prinzip ist, dass der Anwender eines Reinigungsmittels tatsächlich das größte Laufrad bei der Umweltbilanz mitnimmt. Der ökonomisch korrekte Einsatz eines Reinigungsmittels hat einen weitaus größeren Einfluss auf die Umweltbilanz als die Herstellungsschritte und auch auf die Produktion der Waschmittelrohstoffe."

Auch interessant

Mehr zum Thema