Therapie Höhenkrankheit

Behandlungshöhenkrankheit

Das folgende Prinzip ist das Leitprinzip jeder Therapie der Höhenkrankheit:. Bergkrankheit - Prophylaxe und Behandlung. Was ist die Therapie bei Höhenkrankheit? Erkrankungen, akute Höhenkrankheit, Lungenödem und Höhenkrankheit. Die Therapie der Wahl ist der Abstieg in niedrigere Höhen.

Behandlung der Höhenkrankheit

Wichtig ist, den Anstieg direkt nach dem Auftauchen der ersten Symptome zu stopp. Im Falle schwerer Symptome - vor allem bei Hirn- oder Lungenödemen (Husten/Atembeschwerden / Schläfrigkeit/Gangsunsicherheit) - muss der Absprung unverzüglich eingeleitet werden. Jegliche Verspätung kann die Symptome verstärken und den Retreat noch schwieriger oder gar unmoglicher machen.

Wenn Sie auf den Absprung warten, dann können Unsicherheit und Benommenheit über Nacht zur Bewußtlosigkeit übergehen. Die Abfahrt sollte mehr als 1000 Meter lang sein, aber es muss zumindest eine Höhenlage überwunden werden, in der es keine Beanstandungen gegeben hat. Falls es nicht klar ist, in welcher Höhenlage dies war, sollte das Lager vorgestern Abend besucht werden.

Bei sehr starken Symptomen, die den Absprung verkomplizieren oder mit großen Aufwand verbundene sind, sollte der Höhenbehinderte wegtransportiert werden. Körperlicher Stress verschlimmert die Symptomatik noch mehr. In niedrigeren Höhenlagen verbessern sich die Probleme der Lunge innerhalb weniger Stunden, aber die Unsicherheit der Gangart kann über Tage bis hin zu mehreren Tagen anhalten. Notfallmassnahmen und Arzneimittel reduzieren die Krankheitssymptome schnell und lassen sie oft gar ganz verschwinden. Für die Betroffenen ist es wichtig, dass sie nicht mehr auftreten.

Für Höhenexpeditionen sollte zumindest ein Teilnehmer in der Anwendung von Notrufmedikamenten und der Diagnose der Höhenkrankheit unterwiesen werden. Bei schwerwiegenden Problemen sollte trotzdem so bald wie möglich ein Hausarzt konsultiert werden. Als eine der bedeutendsten Massnahmen gilt die Verabreichung von Luftsauerstoff aus dem Druckbehälter. Schwerwiegende Symptome (Hirn-/Lungenödem) sollten zunächst mit der größten Durchflussrate von 6 bis 10 Liter pro Stunde therapiert werden, bis sich der Luftmangel verringert hat (Verschwinden der blauen Verfärbung von Lefzen und Fingernägeln).

Für leichte Symptome ist die Verabreichung von Luftsauerstoff mit einem niedrigen Durchfluss von 0,5 bis 1 l pro Min. während der Nachts. l ist sinnvoll. Die Verweildauer in diesem Lagerzelt ist eine Simulation eines Abstiegs auf eine Seehöhe von ca. 2000 m. Die Abstiegshöhe beträgt ca. 1.000 m. Obwohl die Störungen schnell abklingen, ist die Wirksamkeit zeitbegrenzt und das symptomfreie Zeitintervall sollte für den Absprung ausgenutzt werden.

Dadurch kann die Zeit bis zum Absinken der Flughöhe oder der Sauerstoffzufuhr überbrückt werden. Ivuprofen hat sich als Mittel zur Therapie von Höhenschmerzen etabliert. Kopfweh kann ein erstes Anzeichen von Höhenkrankheit sein und sollte daher nicht ausgelassen werden. Außerdem kann Neaproxen Höhenschmerzen lindern. Reklamationen verbessern sich schnell, können aber nach einiger Zeit wieder auftreten.

Die Abfahrt sollte daher sofort beginnen. Seit einigen Jahren wird Sildenafil auch als Therapie bei hochgelegenen Lungenödemen eingesetzt, nicht zuletzt, weil die Wirksamkeit schnell ist.

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