Toilettenpapier Produktion

Klopapierproduktion

Aus den bei der Produktion anfallenden Holzresten und Laugenresten wird der Energiebedarf gedeckt. Es ist am besten, wenn die Rohstoffe für das Toilettenpapier auch aus der Region stammen, in der die Produktion für Eigenmarken erfolgt. Die Entwicklung der Toilettenpapierproduktion wird im Folgenden als Beispiel beschrieben. Mit dem wirtschaftlichen Aufschwung und steigendem Lebensstandard begann in der Region die Produktion von Toilettenpapier. Es werden Kreuzau, Toilettenpapier, Haushaltshandtücher und Industrierollen produziert.

Schadstoffe im Toilettenpapier

Weil Lignin und andere pflanzliche Stoffe bei der Celluloseherstellung durch den Kochvorgang nicht restlos abgetrennt werden können, verbleibt die Pulpa in dunkler Farbe. Dies hat den Nachteil, dass sich der Faserstoff nicht nur verfärbt, sondern auch absorbierender und zarter wird. Denn Lignin ist hydrophobiert. Zellstoffherstellung von 1990-2005 weltweit durch Bleichverfahren: Chlorgas (grün, unten), elementares Chlorfrei (blau, Mitte), mit Chlordioxid oder Chlorit und Gesamtchlorfrei (grau, oben) mit Ozon oder Wasserstoffperoxid bleichend.

Heute werden als Oxydationsmittel statt dessen Chlordioxid, Schwefelwasserstoff oder Ozon eingesetzt. Je nach oxidierendem Mittel wird unterschieden zwischen ECF-gebleichtem (elementarchlorfrei), z.B. Bleichmittel mit Hypochlorit oder Chlordioxid, bei denen chlorenthaltende Stoffe noch für die Bleichwirkung zuständig sind, und TCF-gebleichtem (total chlorfrei) Pulpe, z.B. mit Flüssigsauerstoff, Wasserperoxid oder Ozon. Das Toilettenpapier wird auf seiner Oberseite geprägt und gedruckt.

Das Prägen von mehrschichtigen WC-Papieren sorgt dafür, dass die einzelnen Lagen aneinander haften und das Blatt stark ist, ein Vorgang, der durch selektives Kleben noch weiter verstärkt werden kann. Aufgrund des gestiegenen Umweltbewusstseins von Verbrauchern und Herstellern gewinnen der sparsame Umgang mit Wasser und umweltfreundliche Prozesse zur Abwasserentsorgung in der Zellstoff- und Tissue-Produktion immer mehr an Bedeutung.

Aus den bei der Produktion entstehenden Holzresten und Laugenresten wird der Energiebedarf gedeckt.

Klopapier - eine bedeutende Lebensaufgabe

Dazu gehört auf jeden Fall der tägliche Toilettenbesuch! In der Statistik geht jeder Mensch sechs Mal am Tag auf die Toilette. In der Regel ist es so. Im Durchschnitt konsumiert jeder Deutscher 15 kg Toilettenpapier pro Jahr. Betrachtet man den Gesamtverbrauch zusammen, so werden in Deutschland jährlich drei Mrd. Toilettenpapierrollen verwendet. Obwohl große Teile der Erde zerbröckeln, legen etwa 70% der Bundesbürger ihr Blatt vor Gebrauch ordentlich zusammen.

Die Firma Zewa Soft hat 8 unterschiedliche Arten von Toilettenpapier definiert: den Schmetterling, den Blockbuster, den Stückeschreiber, den Aufwickler, den Indifferenzierten, den Minimalen und den Naturliebenden, der, wie in den vergangenen Tagen, ohne Toilettenpapier auskommen kann! Es war ein weiter Weg bis zum jetzigen Toilettenpapier: Die Altgriechen zum Beispiel haben ihren Boden mit Lehmsplittern und Steinchen sauber gemacht.

Etwas bequemer waren die antiken Römer, sie putzen sich nach dem WC mit einem sogenannten Holzschnitzel, einem Schwämmchen, das an einem Stab angebracht und zur Säuberung in Salz- oder Essigwasser eingelassen ist. Den Vorläufer des uns wohlbekannten Klopapiers haben die Franzosen im XIV. Jahrhundet.

Toilettenpapier wurde 1391 für den Imperator produziert, es hatte eine wirklich bemerkenswerte Grösse von etwa einem halben Quadratmeter. Bei der Herstellung von Toilettenpapier handelte es sich um ein Toilettenpapier. Schon im neunzehnten Jh. benutzten die Menschen Buchseiten oder Zeitungen, um sich nach dem WC zu waschen. Doch erst Ende des neunzehnten Weltkrieges, nämlich 1857, schlug der amerikanische Joseph C. Gayetty Klopapier mit der Markteinführung des ersten kommerziell hergestellten Toilettenpapiers ein.

Wenige Jahre später, in den 1870er Jahren, ließ Seth Wheeler das Toilettenpapier in seiner gewohnten Gestalt auf der praktischen Walze durchpaten. Die ersten perforierten Toilettenpapiere auf Papierrollen, wie wir sie heute nennen, wurden 1890 zum ersten Mal von der Firma Scot Paper Company produziert. Der Triumphzug des Toilettenpapieres, der durch die im zwanzigsten Jh. zunehmend weitverbreitete Benützung von angeschlossenen Toiletten in privaten Haushalten begünstigt wurde, konnte nun nicht mehr aufgehalten werden.

Begonnen hat die deutschsprachige Toilettenpapiergeschichte mit Hakle: Hans Klenk begründete 1928 in Ludwigsburg die erste deutschsprachige Werkstätte für Toilettenpapier. Noch heute wird in Düsseldorf das Hakle-Toilettenpapier (der Namen besteht aus den ersten Buchstaben des Gründernamens) hergestellt. Damals umfasste die Hakle-Rolle 1000 Blätter grobes Krepppapier. Es dauerte bis 1942, bis die britische St. Andrew'Paper Mill das erste zweischichtige Toilettenpapier auf den Markt brachten.

Die heute bekannte weisse Tissue-Papierform wurde erst 1958 von der Firma Häkle hergestellt. Während wir Deutsche als Schmetterlinge mit dünnen einschichtigen Papieren nichts erreichen können, während hier in Deutschland der Tendenz von drei bis vier Schichten geht, besteht amerikanisches Toilettenpapier meist nur aus einer sehr dünnen Schicht, denn hier wird das Toilettenpapier endlich zerknittert.

Im Gegensatz zum US-Toilettenpapier ist das dt. Toilettenpapier also aus mehreren härteren Schichten aufgebaut, trotz allem muss es natürlich geschmeidig sein. Kurzfasern machen das Blatt geschmeidig und locker; sie werden zum Beispiel aus dem spanischen Holz des Eukalyptusbaums hergestellt. Bei Toilettenpapier wird ein Mischungsverhältnis von 70 Prozent Hartholz und 30 Prozent Weichholz eingesetzt.

Recyclingpapier wird auch für die Produktion von Toilettenpapier eingesetzt. Luftbläschen werden dann in den Zellstoff eingebracht, um Druckfarbe und Druckfarbe vom Blatt zu entfernen und an die Stelle zu bringen, an der es angefischt wird. Die weitere Produktion von Recycling-Toilettenpapier und nicht recycliertem Toilettenpapier ist dann die gleiche: Die dabei entstehende Papierbahn wird dann auf eine Walze aufgewickelt.

Dieses wird dann mit anderen Schichten kombiniert, das Blatt wird gedruckt und geprÃ?gt, was einerseits das Zerfallen der Schichten vermeidet und andererseits den "Raumeffekt", d.h. die Abwischleistung an der Unterseite, aufwertet. Die Perforation des Papiers erfolgt durch Abreißen und Auflegen auf eine Kartonhülse, das Deckblatt wird verklebt. Scharfkantige Schneidemesser sägen die Kantenstücke und die Riesenrolle in viele kleine praktische Bahnen - das Toilettenpapier ist da!

Was sich hinter dem Toilettenpapier verbirgt, ist erstaunlich! Sie inspiriert uns auf jeden Fall, die bedeutende Funktion im Dasein!

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