Tuberkulose Desinfektion

Desinfektion bei TBs (Tuberkulose)

Handhygiene (Desinfektion oder Waschen). Folgen, aber die Desinfektion schon. Entsorgung für meldepflichtige Infektionskrankheiten (z.B. Tuberkulose,.

...) Die Desinfektion von Winsch-Scheuer muss nach Gebrauch durchgeführt werden. Die Desinfektion von Kleidung, Gegenständen oder Räumen ist nicht erforderlich.

Schutz vor Infektionen bei Tuberkulose

Die Tuberkulose (TB) ist neben HIV/AIDS und Malaria mit 10,4 Mio. neuen Fällen und 10,7 Mio. Toten im Jahr 2016 eine der am weitesten verbreiteten Infektions- und Mortalität. Zwar nimmt die Zahl der neuen TB-Fälle in der Welt um 2 Prozentpunkte pro Jahr ab[1], doch starben 2016 rund 1,3 Mio. Menschen an der Krankheit[2] - oft als Folge einer unzureichenden Erstversorgung.

Tatsächlich ist die tatsächlich zu behandelnde Bakterieninfektion die häufigste Ursache für den Tod, mehr als ein Dritteln der HIV-Infizierten auf der ganzen Welt stirbt an TB[2, 3]. Die Ursache für Tuberkulose-Infektionen ist das Mykobakterium Tuberkulose. Insbesondere beim Nasenniesen oder Husteln geben Kranke winzige Tropfenkerne mit Krankheitserregern (Durchmesser < 5 µm) ab, die von anderen Menschen durch die Luft, die sie atmen, absorbiert werden können.

In der Regel kommt das Ansteckungsrisiko ausschliesslich von Patientinnen und Patienten der offenen Lungentuberkulose. In der Regel wird das Ansteckungsrisiko durch eine offene Lungen-Tuberkulose erhöht. Allerdings leiden nur etwa fünf bis zehn Prozentpunkte der Infektionskrankheiten an einer therapiebedürftigen Tuberkulose. Im Übrigen ist es dem Organismus gelungen, die Pilze gezielt zu besiegen oder die Ansteckung permanent zu verhindern (latente Tuberkuloseentzündung; LTBI)[3]. Trotzdem ist die Lungen in 80 Prozentpunkten erkrankt.

In manchen Fällen beklagen sich die Patienten auch über Schmerzen in der Brust und Kurzatmigkeit. Ist es jedoch eine resistenten Tuberkulose oder ist z.B. die nachweislich hohe Krankheitserregerdichte im Auswurf besonders hoch, kann der Betroffene längere Zeit infektiös sein[4]. Nach WHO-Angaben traten 2016 in Summe 600.000 neue Fälle von gegen Rifampicin resistenter Tuberkulose (RR-TB) auf, die nicht mit Rifampicin, dem wirksamsten tuberkulostatischen Erstlinienmedikament, therapiert werden können.

Von diesen Fällen wurden 4000. 000 als multiresistente TB-(MDR-TB)-Infektionen festgestellt[1]. Der Krankheitserreger eines Mobiltelefons ist gegen zwei oder mehr Erstlinien-Tuberkulostaten wie z. B. Isoazidresistenz. Bei Resistenzen von TB-Erregern gegen alle Erstlinien-Tuberkulostaten und darüber hinaus gegen Zweitlinien-Tuberkulostaten sprechen wir von der Bezeichnung TBCT. Nach Schätzungen der WHO waren 2016 6,2 Prozentpunkte der neuen MDR-TB-Fälle XDR-TB-Fälle[2, 5].

Bei MDR-TB werden nur 54% der Patientinnen und Patientinnen und 30% der Patientinnen und Patientinnen mit XDR-TB mit Erfolg aufbereitet. Seit 2016 sind gekürzte Behandlungsmethoden mit Bediquilin oder Delamanid eingeführt und von der WHO anerkannt - derzeit nutzen 89 bzw. 54 Staaten die neue Therapie. Die Bekämpfung der Tuberkulose beginnt mit der schnellen Erkennung von TB-Patienten und deren schneller Isolation und Behandlung[3].

Kranke müssen individuell betreut werden, um eine Superinfektion zu verhindern. Die Patientinnen und Patientinnen sollten ermutigt werden, sich nach Möglichkeit nur im Isolierraum aufhalten. Für die Behandlung von infektiösen tuberkulose-Kranken müssen die Mitarbeiter immer eine FFP-2-Atemmaske auftragen. Der Zentrale Ausschuss zur Tuberkulosebekämpfung (DZK) verweist darauf, dass die Handdesinfektion auch bei Einsatz von Arbeitshandschuhen durchgeführt wird[4].

Weil Tuberkulose durch Spraydosen übertragen wird, werden Oberflächen nach den gängigen Verfahren entkeimt. Dazu gehört die alltägliche Desinfektion aller kundennahen Oberflächen und die entkeimende Säuberung von erkennbaren Beimengungen. Tuberkulose. Gerade, S. Castell et al. Infektionsvorbeugung bei Tuberkulose - Empfohlene Maßnahmen des DZK. Arzneimittelresistente TB: Wichtige Fragen zu den Themenbereichen: Gesundheit und Sicherheit.

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