Tuberkulose Rki

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RKI: Tuberkulose. Übertragbare Krankheiten des RKI, Berlin. Tuberkuloseimmunologie und Impfstoffentwicklung. Aus drei Elementen besteht die RKI-Falldefinition für Tuberkulose: Trotz eines leichten Rückgangs der Tuberkulosefälle in Deutschland hat das Robert-Koch-Institut (RKI) nicht das Entwarnungssignal gegeben.

TB Fallzahlen in Deutschland weiterhin hoch

Nachdem die TB-Fälle im Jahr 2015 signifikant zugenommen hatten, ist die Anzahl im Jahr 2016 nahezu konstant geblieben. Mit 5915 berichteten Tuberkulosefällen (Tb) lag die Anzahl der Krankheiten nahezu auf dem Vorjahresniveau, als die Anzahl der Fälle signifikant gestiegen war. Zu diesem Ergebnis kommt der jüngste "Report on the Epidemiology of Tuberculosis in Germany" des Robert Koch Instituts (RKI).

Die Zunahme im Jahr 2015 ist vor allem auf die rege Fallbestimmung bei der gesetzlichen Prüfung von Antragstellern im Asylverfahren zurückzuführen. Für den Rückgang der Zahl der Asylbewerber ist die Zahl der Asylbewerber verantwortlich. Die Zahl der so diagnostizierten TB-Fälle war auch 2016 signifikant, wenn auch niedriger als im Vormonat. Ein gutes Drittel der Krankheiten wurde 2016 mit 1310 Fällen erfolgreich erkannt; 74,3 Prozentpunkte davon wurden auf Asylbewerber und Flüchtlinge untersucht.

Der Anstieg der TB-Fälle im Verhältnis zu den Jahren vor 2015 erklärt sich auch aus einer Erhöhung der im Auslande entstandenen Fälle, die durch passives Finden von Krankheitsfällen festgestellt wurden, so der weiter. Dort war die Zahl der Fälle im Vorjahresvergleich um knapp 19 zulegen. Der Krankheitsanteil multiresistenter Sorten (zumindest simultane Resistenzen gegen Isoazid und Rifampicin) betrug 2016 2,7 Prozentpunkte und war damit etwas geringer als 2015 (3,1 Prozent).

Am stärksten war der Prozentsatz in den Nachbarstaaten der früheren Sowjetunion (15,3 Prozentpunkte gegenüber 1 Prozentpunkt bei in Deutschland lebenden Patienten).

Neue RKI-Meldung

In Deutschland ist die Anzahl der Tuberkulosepatienten nach wie vor auf hohem Stand, wie das Robert Koch-Institut mitteilt. Problematisch sind neben hoher Krankheitsrate bei MigrantInnen, resistenten Krankheitserregern und den vielen offen gebliebenen Lungentuberkuloseerkrankungen. Diagnostik Tuberkulose: Im Jahr 2017 wurden dem Robert-Koch-Institut 5486 Erkrankungen zurÃ? BERLIN Tuberkulose (TB) ist in Deutschland zwar rar, aber die Erkrankung sollte nicht unterbewertet werden, wie das Robert Koch-Institut (RKI) beton.

Das RKI berichtete im kürzlich veröffentlichten "Bericht zur Tuberkulose in Deutschland für 2017", dass eine große Zahl von MigrantInnen, resistenten TB-Erregern und ein großer Teil von offenen und damit infektiösen Lungenturkulosen problematisch sind. Beispielsweise erhöhte der Zustrom vieler Einwanderer vor drei Jahren die Häufigkeit von Tuberkulose signifikant, von 4488 im Jahr 2014 auf 5834 im Jahr 2015. 5486 Tuberkulosefälle wurden im Jahr 2017 gemeldet, was einer Häufigkeit von 6,7 neuen Krankheitsfällen pro hunderttausend Menschen entsprach.

Das bedeutet, dass die Zahl der Erkrankungen wieder etwas abnimmt, aber nach Angaben des RKI auf einem relativ hohem Stand bleibt (siehe Abbildung unten). In Deutschland betrifft die Tuberkulose vor allem Menschen mit ausländischer Herkunft. Von den neuen Fällen im Jahr 2017 entfielen knapp drei Viertel der Fälle (73 Prozent) auf Patientinnen und Patientinnen mit migrantischem Hintergrund (siehe Abbildung unten).

In Deutschland gibt es bei den über 70-Jährigen einen Höhepunkt in der Inzidenz der Erkrankung, der auf die Reaktivierung von latenten Tuberkulose-Infektionen zurückgeht. Bis 2017 starben 102 Tuberkulosepatienten (1,9 Prozent), mit zunehmendem Lebensalter stieg das Risiko des Todes: Die Anzahl der Kinderkrankheiten ist in Summe leicht von 228 auf 238 erhöht worden (2016).

Im Jahr 2017 hatten drei Viertel der Patientinnen und Patientinnen Bronchontuberkulose (3892 Fälle), die meisten (3133) waren mit offener Tuberkulose infiziert. Das RKI ist besorgt über die resistente Erreger: 12,4 Prozentpunkte der abgetrennten Krankheitserreger waren gegen zumindest eines der Standardarzneimittel beständig, 3,0 Prozentpunkte mehrfach gegenüber Rinampicin und Isoazid (MDR-TB). Es gab auch vier weitere Beispiele für weitgehend resistente Tuberkulose (XDR-TB).

Besonders bei Patientinnen und Patienten die aus den Nachbarstaaten der Sowjetunion stammen, sind widerstandsfähige Krankheitserreger verbreitet. Nahezu jeder fünfte Kranke aus diesen Staaten hatte 2017 eine TBC. Im Jahr 2017 wurde bei nahezu jedem fünften Erkrankten ( "18 Prozent") die Erkrankung im Zuge einer solchen systematischen Fallbestimmung erforscht. Auch die Umweltuntersuchungen in der Umgebung von TB-Patienten sind von Bedeutung; in der Summe wurden 6 Prozentpunkte der Tuberkulosefälle festgestellt, bei Tuberkulosekindern lag dieser Prozentsatz bei bis zu 48 Prozentpunkten.

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