Unterschied Blei Gel Blei Säure

Differenz Lead Gel Bleisäure

Saure Batterien bestehen aus Elektroden, die wiederum einen hohen Anteil an Blei enthalten. Dabei spielt es eine Rolle, was genau Sie feuern wollen. Einen weiteren Unterschied gibt es in der Plattenstruktur. Bleibatterien arbeiten zuverlässig mit der entsprechenden Ladetechnik. ist noch niedriger als bei herkömmlichen Bleibatterien.

Normaler Akku und Gel verschieden Ladegerät

Herkömmliche Ladegeräte für Normal-, so genannte Nass-Batterien funktionieren in der Praxis meist mit einem konstanten Strom oder einer konstanten Spannung. Dies bedeutet, dass man entweder die Last zeitabhängig oder den Ladeablauf mit einer bestimmten Lastspannung zurückgeht steuern muss. Bei beiden Fällen wird jedoch eine bestimmte Überlastung der Akkus in Kauf genommen, was auch dieser nicht direkt geschadet, sondern durch Fällen wird eine mit der Last verbundene Entladung wiedererkennbar.

Eine Überlastung oder ein zu starker Lade-Strom zu Anfang der Aufladung würde bis führen, welche Gasen sich zwischen den Leitplatten und dem Gel und diesen auseinanderdrücken ausbilden. Der Akku wäre zerstört bald. Deshalb regulieren diese beiden Akkutypen für den Lade-Strom in Abhängigkeit der Ladung/Strom, der unter Kapazität zur Verfügung steht.

Der passende Ladevorgang: Ladetechnologie von Bleiakkus

Bleibatterien wurden vor über 100 Jahren entwickelt - und sind auch heute noch in vielen Industrieanwendungen das erste Wahl. Bleiakkus können mit der passenden und an die Betriebsbedingungen angepasst Lade-Technologie sicher betrieben werden. Laut Eurobat[1] beherrschen vier Chemikalienelemente den Gesamtmarkt für Batterien in den Bereichen Auto und Industrie:

Li-Ionen, Ni-Ionen, Natrium und Blei. Bleibatterien, die mit über 100 Jahren noch immer die ältesten der vier dominanten Batterietypen sind, werden nach wie vor in der ganzen Welt verwendet - als Starterbatterien in Nutzfahrzeugen, Personenkraftwagen und Krafträdern, als Energieträger in der Notstromversorgung sowie in Förder-, Mobilitätshilfen und Freizeitfahrzeugen. Bleiakkus können mit der passenden Ladetechnologie, angepasst an die jeweilige Applikation, über viele Jahre hinweg sicher verwendet werden.

Bei den Bleibatterien selbst wird prinzipiell zwischen pflegeleichten und pflegebedürftigen Batterien differenziert. Der Name sagt es schon, die pflegeleichten Batterien sind nicht so pflegeleicht, aber dazu später mehr. Der Bereich der Wartungsbatterien gliedert sich in Blei-/Gel- und Blei-/Vlieszellen. Modernster Blei/Vlieszellentyp auf dem Industriemarkt ist die VRLA-Zelle (Valve-Regulated Lead-Acid) mit AGM-Technologie (Absorbent Glass Mat), d.h. die ventilgeführte Blei-Säure-Batterie, bei der der Elekrolyt in einem GFK-Vlies eingebunden ist, das sich als Trennscheibe zwischen der Minus- und Plusbleiplatte befindet. Die VRLA-Zelle ist eine der modernsten Blei-Vlieszellen auf dem Industriemarkt.

Der gesamte Zellenaufbau erfolgt in einem abgedichteten Plastikgehäuse, das auf der oberen Seite über ein Rückschlagventil für den in der Messzelle erzeugten Überschusswasserstoff informiert. Damit geht es zurück auf das Stichwort Wartungsfreiheit: VRLA-Batterien sind nahezu pflegefrei. Eine unsachgemäße Handhabung, z.B. eine unsachgemäße Ladungstechnik, kann dies jedoch trotzdem verursachen.

VRLA-Batterien sind daher nur dann völlig werkstofffrei, wenn sie richtig aufgeladen und aufbewahrt werden - und werden bei Teilentladung nicht auf sich allein gestellt. Neben der Erwärmung ist die korrekte Ladetechnologie ein wichtiger Einflussfaktor für die Lebensdauer einer VRLA-Batterie. Die Nutzungsdauer ergibt sich aus den Vorgaben der Eurobat-Richtlinie[2].

Es ermöglicht jedem Batteriehersteller, seine Batterien nach der Lebensdauer zu klassifizieren: Diese Daten gelten für den Batteriebetrieb während der Erhaltungsladung und bei 20 °C. Beim Laden von auf AGM basierenden VRLABatterien, wie sie beispielsweise von Yuasa gefertigt werden, kann zwischen zwei grundlegenden Ladeverfahren unterschieden werden: Fehlleistungen im Ladeprozess von VRLA-Batterien können die Lebensdauer verringern und die Batterie möglicherweise beschädigen.

Aber sie sind leicht zu umgehen. Die Ladestromstärke sollte einen Betrag von 0,1 C nicht überschreitet, worin C der Nennkapazitätswert der Batterie ist. Nach dem Umschalten auf Erhaltungsladung sollte die Lade-Spannung 2,275 V pro Batterie nicht überschreiben. Es wird empfohlen, die Lade-Spannung pro Akku um -3 mV/K einzustellen.

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