Vollwaschmittel

Schwerwaschmittel

Schwerwaschmittel, Universalwaschmittel, Flüssigwaschmittel, Waschpulver, Ariel. mw-headline" id="Geschichte">Geschichte[Bearbeiten | < Quelltext bearbeiten] Der Oberbegriff Reinigungsmittel bezieht sich auf Mischungen aus verschiedenen Stoffen in Flüssig-, Gel- oder Pulverform, die zur Reinigung von Textilwaren eingesetzt werden. Es enthält aktive Waschsubstanzen, die in der Regel Unreinheiten aus dem Textil auflösen. In der Odyssee erzählt sie, wie Nausikaa und ihre Spielkameraden ihre Kleidung am Meer wäscht und sie zum Baden in die Dunkelheit legt.

In der Antike Roms wurde eine erste Waschmittelart verwendet. Der Harn wurde gesammelt, mit Ammoniak vergoren und gewaschen. Mit diesen Stoffen wurde das aufwändige Bleichen des Rasens eingespart. Seit 1960 wurde das Waschen zunehmend von der Hand- auf die maschinelle Reinigung verlagert, was durch den technologischen Wandel ermöglicht wurde. Die Entstehung von Kalk-Seifen, Seifenverbindungen mit Erdalkalimetallen, reduziert die Wascheigenschaft, macht die Waschmaschine steif und verschleißt sie rascher.

Mit Fewa wurde das weltweit erste vollständig synthetische Reinigungsmittel entwickelt. Die Bezeichnung Tensid für Tenside wurde 1964 von dem für Henkel tätigen Apotheker Götte angeregt. Der württembergische Apotheker Heinrich Gottlob Bertsch entwickelte 1932 bei der H. Th. Töhme AG in Chemnitz das erste milde Reinigungsmittel namens Fewa, das auch das weltweit erste vollständig synthetische Reinigungsmittel war.

Verschärft wurde dieser Einfluss durch die Ausweitung der Waschmaschine in den Häusern und durch die Tatsache, dass es immer seltener vorkam, Wäschereien in großen Wäschereien zu betreiben. Wasch- und Putzmittel sollten ab dem Stichtag des Jahres 1964 nur noch solche oberflächenaktiven Stoffe beinhalten, die zu 80 Prozent bioabbaubar sind. Diese wurden 1972 von Milan Schwuger und Heinz-Gerd Smolka bei Henkel entwickelt und 1977 die ersten phosphatfreien Reiniger mit Zeolith A eingeführt.

Weitere Stoffe wurden hinzugefügt, um die Wascheigenschaft zu verbessern. Im Jahr 1907 wurde das erste hochmoderne Reinigungsmittel namens Persil von Henkel in Deutschland nachgestellt. Neue phosphorfreie Reinigungsmittel (erfunden 1972) entlasten 1986 das überdüngte Wasser. Die Markteinführung von Farbwaschmitteln für farbige Wäscherei wurde 1992 gestartet. Sie sind bleichfrei und reduzieren den Farbtransfer zwischen den Einzelwäschestücken.

Je nach Inhaltsstoff und der Bandbreite der erreichbaren Waschtemperaturen werden unterschiedliche Waschmittel unterschieden: Schwerwaschmittel (auch Universal- oder Garwaschmittel genannt) sind für alle Arbeitstemperaturbereiche (20 C bis 95 C), die meisten Gewebe und Waschprozesse einsetzbar. Es enthält keine bleichenden Mittel oder optischen Glanzmittel, sondern mehr Fermente und Schaum. Modulare Reinigungsmittel sind die Einzelkomponenten eines Ganzheitswaschmittels, die einzeln dosierbar sind.

Sämtliche Reinigungsmittel beinhalten folgende Komponenten: Schmutzfangbehälter schweben lassen den abgetrennten Dreck oder hindern ihn daran, sich wieder auf der Wasche abzulegen. Schwimmmittel oder Rieselsalze wie Natriumsulfat sorgen dafür, dass pulvrige Reinigungsmittel während der Aufbewahrung pulvrig bleiben und als preiswertes Verdünnungsmittel ausreichen. Reinigungsmittel, die als Konzentrate bezeichnet werden, beinhalten weniger Verdünnungsmittel.

Beim Einsatz von Farbtextilien kann sich der Farbauftrag durch die Glanzmittel ändern. Zusätzlich zu den oben genannten Bestandteilen werden auch andere Inhaltsstoffe in Flüssigwaschmitteln eingesetzt. Alkohol stärkt reinigend wirkende Wirkstoffe und ermöglicht die Auflösung von Tensiden in Flüssigwaschmitteln; in einigen Fällen dienen sie auch als Konservativ. Konservierungsstoffe sind ein Schutz vor Mikroben.

Wasserenthärtungsmittel, die im Flüssigwaschmittel sind. Farbwaschmittel sind pulverige oder Flüssigwaschmittel für Textil. Diese sind in der Regel für den Temperatureinsatzbereich von 20 C bis 60 C und für die meisten Textil- und Waschprozesse einsetzbar. Farbwaschmittel sollen die gegenseitige Entfärbung von Textilen vermeiden. Allerdings kann es bei stark eingefärbten, preiswerten Stoffen zu Verfärbungen kommen.

Neben den üblichen Inhaltsstoffen eines Reinigungsmittels beinhalten farbige Reinigungsmittel: Farbübertragungshemmer zum Farbschutz von Textil. Während des Waschprozesses werden andere Stoffe nicht verfärbt. Die folgenden Stoffe sind im Unterschied zu Ganzjahreswaschmitteln in farbigem Waschmittel in der Allgemeinen nicht enthalten: Beim Einsatz von Farbtextilien kann sich der Farbauftrag durch die Glanzmittel ändern.

Modulare Reinigungsmittel sind in der Regel aus drei Hauptbestandteilen eines Ganzheitswaschmittels aufgebaut, die Komponenten werden individuell in einem Sack oder einer Schachtel geliefert. Die Dosierung des Basiswaschmittels ohne Bleiche erfolgt nach dem Grad der Verunreinigung der Wäsche in Abhängigkeit von einem milden Waschmittel. Die Zugabe des Bleichmittels (oder Fleckenlösers) erfolgt nur bei stark verschmutzten und bleichbaren Wäschestücken. Er verwandelt das Grundpulver in ein Waschpulver.

Ein modulares Reinigungsmittel hat - wie andere modulare Systeme auch - den großen Nutzen seiner größeren Anpassbarkeit, hier vor allem seiner Dosierfähigkeit nach Bedarf: Vollwaschmittel müssen für hartes Waschwasser mit einer größeren Rate gemessen werden, um mehr Weichmacher vorzusehen. Unvermeidlich werden die umweltschädlichen Waschmittelstoffe auch in größeren Dosen zugegeben, ohne dass dies für die Reinigung vonnöten ist.

Modulare Reinigungsmittel sind hier umweltschonender, da der Enthärter ohne Rücksicht auf das Grunddetergens mit einer höheren Rate zudosiert werden kann. Ebenso wird das Fleckenentfernungssalz bei einem modularen System nur noch großen Bereichen schwer verunreinigter Waschgüter (z.B. Babywäsche oder Bekleidung bei "schmutzigen Jobs") zugegeben, da der überwiegende Teil der Waschgüter heute nur noch aus leicht verunreinigter Waschmittel stammt.

Dabei wird - vergleichbar mit modularen Systemen - nur so viel Weichmacher und Reinigungsmittel zudosiert, wie die örtliche Wasserhärte benötigt. Manche pulverförmigen Reinigungsmittel beinhalten Stoffe, die die Waschmaschine im letzen Spülzyklus erweichen sollen, so dass ein weiterer Gewebeweichspüler unnötig ist. Dies hat den Nachteil, dass keine separaten Mittel angeschafft und disponiert werden müssen.

Der gezielte Auftrag von Kompaktwaschpulvern in Kombination mit farbigen Kompaktwaschmitteln wird zeitweise als Tandemsystem oder Tandemsystem oder Tandemsystem oder Tandemsystem oder Tandemsystem oder Tandemsystem oder Tandemsystem genannt. Es wird das Kompaktvollwaschpulver für weisse Waschmaschinen und bei höheren Betriebstemperaturen das Kompaktfarbwaschmittel für farbige Waschmaschinen verwendet. Beim Dosieren von Waschmitteln wird zu wenig auf die Quantität und den Grad der Verschmutzung der zu reinigenden Stoffe geachtet.

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