Warum Hände Desinfizieren

Weshalb Hände desinfizieren?

Die Desinfektionsmittel reduzieren die Belastung durch Krankheitserreger und damit das Infektionsrisiko. Hände sind ein wichtiges Übertragungsmedium. - Hände-Pflege durch Pflegekomponenten im Desinfektionsmittel ! Zum Schutz des Patienten desinfizieren wir unsere Hände. Das Ziel ist die Verbesserung der Handhygiene, insbesondere der Händedesinfektion im Krankenhaus.

Stärker verträglich: Hände desinfizieren, anstatt sie zu wäschewaschen.

Eine häufige Händereinigung ist der optimale Schutzschild gegen die Übertragung von Krankheiten. Das Robert-Koch-Institut (RKI) weist darauf hin, und zwar aus Anlass des heute stattfindenden ITH-Tages. Wie es funktioniert, zeigt das RKI auch im "Epidemiologischen Bulletin": Statt sie zu wäscheln, sollte man lieber die Hände desinfizieren. Vor allem bei ausgetrockneter Schale ist es billiger, auch wenn es sich nicht so anhört.

Für die barrierefreie Funktion der Oberhaut ist eine unversehrte Hornhaut (Stratum corneum) unerlässlich. Das Spülen mit wässrigem und flüssigem Seifenwasser oder seienfenfreien oberflächenaktiven Mitteln erleidet die Hürde, da die Lipide aus der Hautschicht gelöst und weggewaschen werden. Diese Stoffe kann die Außenhaut nur mit Verzögerung ersetzt werden, so dass eine Fettreduzierung stattfindet. Während des Waschens wird auch in den obersten Lagen des Hornhautschichtbandes viel Feuchtigkeit gespeichert, was vor allem bei ausgetrockneter Oberhaut ein wohltuendes Hautgefühl auslöst.

Allerdings verdampft dieses Mineralwasser innerhalb von acht bis zehn Jahren. Alkoholische Handdesinfektionsmittel lösten auch Hautspuren aus der Hautschicht auf. Sie gehen jedoch nicht unter, da die Hände nach der Desinfektion in der Regel nicht abspülen. Ethanol, Propangas oder Iso-Propangas, die die Grundlage für fast alle in Deutschland gebräuchlichen Handdesinfektionsmittel sind, sind gut tolerierbar, verursachen aber ein Brennen auf beschädigter und strapazierter Oberfläche.

Daher wäre es geradezu falsch, auf eine Entkeimung zu verzichtet und sich nur die Hände zu wäscht, da sie zudem das Hautfett entfernt. Die Händedesinfektion unmittelbar nach dem Wäschewaschen ist ebenfalls nachteilig, da das in der Hautschicht gespeicherte Mineralwasser das desinfizierende Mittel auflöst. Laut RKI ist das Schlimmste nur die Umkehrung, d.h. die Hände zuerst zu desinfizieren und dann zu reinigen.

Unabhängig davon, dass dies aus mikrobiologischer Hinsicht verhältnismäßig wenig sinnvoll ist, "ist dieses Verfahren aus Hautschutzgesichtspunkten kaum zu übertreffen, da Hautlipide zunächst durch Spiritus gelöst und dann durch Waschen weggespült werden", so das RKI.

Das Desinfizieren der Hände muss immer gewährleistet sein.

Dabei sind die Hände der am häufigsten verwendete Ort der Übertragung. Weil man bei allem, was man anfasst, auch Keime aufnimmt. In der Umgebung von etwa 20.000 unterschiedlichen Keimen sind dies ganz natürliche Vorgänge des Menschen. Gerade hier beginnt die Handdesinfektion mit der Handseuchen. Aber nicht nur Ärztinnen und Ärzte, Pflegekräfte und Pflegepersonal müssen die neue Methode der Entkeimung auch kennen.

Die Hygienemaßnahmen beginnen beim Betreten des Raumes, bevor sich die Verwandten physisch wiederfinden.

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