Wepa Marsberg Giershagen

Marsberg Wepa Giershagen

Die WEPA Hygieneprodukte GmbH Werk Giershagen in Marsberg wurde aktualisiert: In der Papierfabrik WEPA in Giershagen bei Marsberg ist am Montag ein Mann bei einem Arbeitsunfall verletzt worden. Giershagen und gründete [... Giershagen und gründete [.

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Zeitverträge werden nicht erneuert.

Mit dem roten Stift will der in wirtschaftliche Schwierigkeiten gekommene Hygienepapierproduzent Wepa Geld einsparen. In den fünf bundesdeutschen Werken sollen 150 Arbeitsplätze abgebaut werden, davon 75 im Hauptwerk Arnsberg und 28 in Marsberg-Giershagen. Die unter hohem Kostenaufwand leidende Hygienepapierfabrik Wepa (Westfälische Papierfabrik) plant in ihren fünf Werken in Deutschland einen Abbau von rund 150 Arbeitsplätzen.

Der Standort Arnsberg-Müschede ist von dem Rückgang des Personalbestands am härtesten getroffen worden. Am Wepa-Standort Marsberg-Giershagen mit seinen 460 Mitarbeitern werden 28 Arbeitsplätze in Mitarbeiterkreisen abgebaut.

Ein offizieller Nachweis dieser Zahlen konnte von der Unternehmensleitung nicht erbracht werden. Werner Merse, Vorsitzender des Wepa-Betriebsrats im Werksgelände Müschede, äußerte sich auf Wunsch unserer Tageszeitung hin zu 80 Arbeitsplätzen, die in Müschede verloren gehen würden. "â??80 ArbeitsplÃ?tze bedeuten 80 Arbeitsplatze in Müschede, aber nicht 80â??, unterstrich er. Seit einiger Zeit werden vakante Positionen nicht mehr vergeben, so dass die Anzahl der vakanten Positionen, die nun speziell die Mitarbeitenden betreffen, kleiner als 80 ist.

Der Verlust von rund 80 Festanstellungen in Müschede würde sich jedoch immer noch auf eine Geldsumme belaufen. Schon im vergangenen Monat hat die Unternehmensleitung die Müschede-Mitarbeiter in einer Mitarbeiterbesprechung über das europaweite Kostensenkungsprojekt informiert. Der Personalabbau in Müschede betrifft insbesondere die zentrale Administration, wo 48 Arbeitsplätze abgebaut werden sollen. Nach Angaben des Managements konnte die Administration wesentlich verschlankt werden, da die Zusammenführung der 2009 von der Karto-Gruppe erworbenen Standorte in Italien zu einem deutlichen Beschäftigungsaufbau in der Hauptverwaltung in Müschede geführt hatte, der im Rahmen der Kapazitätsanpassungen der italienischen Unternehmen nun zum Teil aufgehoben werden konnte.

Die Finanzinvestoren "Pamplona Capital Partners" haben ihren 32-prozentigen Anteil an der "Wepa SE" an die Märsberger Krafwerksgesellschaft verkauft, die den Gebrüdern Martin, Wolfgang und Joachim Krengel gehörte.

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