Würfelpessar Entfernen

Kubus-Pessar entfernen

Das Würfel-Pessar sollten Sie morgens in die Scheide einführen und abends entfernen. auf dem Weg zum Vaginalausgang, damit Sie ihn zur Entfernung mitnehmen können. Das Pessar sollte nach der Entfernung nur mit klarem Wasser oder einer sanften Intimlotion gereinigt werden. Das Würfel-Pessar wird bei starkem Durchhang verwendet und haftet an der Vaginalwand. Mit diesem Pessar können Sie den Würfel selbst entfernen.

Kernpunkte

Sie wird als Brücke eingesetzt, bis weitere konservierende Maßnahmen oder chirurgische Eingriffe zum Ziel geführt werden, als Erweiterung zu anderen Therapieformen oder als langfristige Behandlung. Pessaren verringern oder unterbinden den Harnverlust oder senken die Organe beim Absenken in ihre ursprüngliche Position. Vorraussetzung für eine gelungene Pessarbehandlung ist die Praxiserfahrung des Behandlungsteams.

Eine wirksame Sofortmaßnahme zur Linderung der Symptome urogynaekologischer Erkrankungen ist die Pessarbehandlung. Pessaren werden temporär bis zur Wundheilung, zur chirurgischen Wiederherstellung oder als Langzeitbehandlung eingenommen. Die gute Abstimmung der unterschiedlichen Pessartypen (Material, Gestalt, Größe) ist für den Therapieerfolg und die Patientencompliance entscheidend. Auch in der Pessarbehandlung ist eine kompetente Patientenberatung und -betreuung unerlässlich.

Die Grundregel lautet: Ring-Pessar bei Stressinkontinenz, Würfel-Pessar zum Absenken. Pessaren sollten in der Regel nur tagsüber angelegt werden. Wenn sie richtig und richtig angewendet werden, gibt es keine Probleme mit der Pessarbehandlung. Enttäuscht von den chirurgischen Ergebnissen halfen wir in den 1970er Jahren der Pessagetherapie zu einer Neubelebung. 3-5 Modernste Behandlungskonzepte mit täglichem Selbsteintrag des Pessareinsatzes und gleichzeitigem Auftragen von estriolhaltigen Cremes haben die als überholt geltende Pessagetherapie heute zu einer wirksamen Sofortbetreuung gemacht.

Pessar wird in der Urogynaekologie immer dann gebraucht, wenn Urinabbau oder Organabbau zu gesellschaftlichen, hygienischen und gesundheitlichen Beeinträchtigungen und damit zur Einschränkung der Wohnqualität anregen. Sie werden in der Regel zusätzlich zu anderen konservierenden Maßnahmen wie Krankengymnastik, Medikamenteneinnahme oder Handlungstraining (Trinken, Miktion und Toilettentraining) verwendet. Abhängig von der Ursache der Krankheit, dem Verlauf der Krankheit und der Schwere der Krankheit werden die Pessarien vorÃ??bergehend bis zur Wundheilung oder bis zur chirurgischen Versorgung eingenommen.

Mit der präoperativen Pessarbehandlung bei gleichzeitigem Einsatz von Hormoncremes wird das Hautgewebe bestens auf die OP und den langfristigen Erfolgserlebnis vorbereitete. Mit einem gut angepassten Pessare lassen sich oft schnell und wirkungsvoll die Probleme der Absenkung und Inkontinenz beseitigen. Das Gelingen der Pessarbehandlung hängt in hohem Maße von der korrekten Wahl des Pessars und von der fachkundigen Betreuung durch ein eingespieltes Ärzte- und Spezialistenteam ab.

Eine Operation kann durch die Pessarbehandlung unter bestimmten Voraussetzungen vermieden oder auf einen angemessenen Zeitraum verschoben werden, die chirurgischen Ergebnisse werden gesteigert und Wiederholungen können unterdrückt werden. Mit anderen Worten: Die Pessar-Therapie steigert nicht nur die Lebensbedingungen erheblich, sie leistet auch einen wesentlichen Beitrag zum Erfolg der Therapie. Prinzipiell sind Pessarien als mehrfach verwendbare Silikon-Pessarien oder als Einweg-Pessarien verfügbar. Pessar-Modelle aus Silizium sind derzeit als Harnröhrenring-Pessar und Harnröhrenschalen-Pessar mit besonderer Harnröhrenunterstützung durch das Polster, Muschel-Pessar, Vereinspessar, Würfel-Pessar und Tandem-Pessar verfügbar (Tabelle 1).

Einmal-Pessare werden aufgrund ihrer Geschmeidigkeit besonders von Patienten mit Schmerzen, Rheumabeschwerden oder einer anfänglichen Zurückweisung der Pessarbehandlung geschätz. Somit summieren sich die Ausgaben bei wiederholter Anwendung der Einweg-Pessare auf 300 - bis einschließlich 6000 - EFr. pro 6 Monaten, von denen 100 - bis 360 - EFr. auf Rechnung des Patienten gehen.

Allerdings werden die Ausgaben für ein Silikon-Pessar (ca. 70. - EFr. bzw. Stück) in der Regel nahezu vollständig von den Krankenkassen getragen (außer Tandem-Pessaren), weshalb wir nach Möglichkeit auf Silikon-Pessar umsteigen. Pessar-Therapie bei Blasenschwäche Der Nutzen der Pessar-Therapie bei Blasenschwäche liegt in der Regel in der sofortigen Blasenschwäche, die ein reibungsloses Trink- und Beckenboden-Training erlaubt.

Im Falle einer Stressinkontinenz stellen die Pessaren der Harnrinne ein Abutment dar, das den Harnverlust verringert oder ganz unterdrückt. Auch bei einer Überaktivität der Harnblase kann ein Pessiar die vordere Vaginalwand entlasten und die Drangerscheinungen reduzieren. Im Falle von gemischter Harninkontinenz und kleiner Harnblasenkapazität kann die Harnblasenkapazität durch Pessarbehandlung noch vor dem Einsetzen eines Bandeinsatzes erhöht werden.

In der Regel werden bei Blasenschwäche Ring-Pessarien mit suburethralen Keulen (Harnröhrenring-Pessaren, Harnröhrenschalen-Pessaren) oder besondere Einweg-PVA-Pessarien (Contam®-Tampons oder RECAfem®) eingesetzt (Abb. 1A, Abb. 2A). In der Regel werden Pessaren mehrere Wochen lang eingesetzt, bis sich - gestützt durch unterstützende Therapiemaßnahmen (Beckenbodentraining, Östrogene, Infektionsrehabilitation, Drangtherapie) - die Symptome verbessert haben und Pessar-Einlagen unnötig sind oder bis die chirurgische Behandlung die Pessartherapie ersetzt.

Abhängig vom Schweregrad der Harninkontinenz trägt eine Frau das Pessare nur bei sportlichen Aktivitäten. Im Falle von Stress oder gemischter Harninkontinenz kann vor der OP mit einem Pessare geprüft werden, ob das bisherige Mechanikprinzip der Harnröhrenabstützung funktioniert. Wenn das richtig platzierte Pessare den Harnverlust beugt, besteht eine gute Chance, dass auch ein operativer Eingriff gelingt.

Pessar-Therapie zur Absenkung Wir benutzen hauptsächlich Silikon-Würfel-Pessar zur Absenkung (Abb. 1B; Abb. 2C). Durch den eingelegten Kubus, der mittels eines Vakuums an den Scheitelwänden haften bleibt, wird ein Absinken der Orgeln und damit ein Unwohlsein vermieden. Bei der Repositionierung der abgesenkten Stellen und gleichzeitiger Optimierung der Gewebekonstruktion (Hormoncreme, geführtes Beckenbodentraining) können die Überdehnung der Ligamente und damit auch die Absenkung zurückgehen.

Wenn dies der fall ist, sollte im Laufe des Eingriffs das nächst kleinere Pessare ausgewählt werden. Findet das Würfel-Pessar keinen festen Sitz, kann es hilfreich sein, bei der Einleitung weniger aufzutragen. Ist die Stuhlentleerung mit begleitender Pressung generell schwieriger, sollte das Pessare erst nach dem Entleeren des Darms eingesetzt werden, da es sich sonst beim Drücken verschiebt. Tritt trotz dieser Maßnahmen eine Versetzung des Würfel-Pessars auf, kann ein Klub-Pessar, in Ausnahmefällen gar ein Muschel-Pessar, auswählt werden.

Tandem-Pessaren sind keine gute Wahl für die Versetzung von Würfel-Pessaren, da sie weniger Unterdruck erzeugen und sich daher verschlechtern. Muss aufgrund des schmalen Intros ein gewöhnlicher Kubus von kleiner Größe eingesetzt werden, liegt er mit einer langen Vagina zu weit im Fornixtraum und die Zystenrektozelle tritt vor dem Pessare hervor und verursacht eine zusätzliche schwierige Blasenentleerung.

Das Würfel-Pessar hebt bei einer starken Zystenozele das Phänomen des Quetschhahns (geknickte Harnröhre) auf und es kann zu einer Larvenstressinkontinenz kommen. Anschließend wird versucht, die Harnröhrenhülle mit einem Pessar oder einem gekürzten Einweg-Pessar bis zum Absenken zu inkontinenzieren. Wenn das Würfelpendel voroperativ zu einer Blasenschwäche führen sollte, muss es nach der Heilung nachträglich repariert werden, ggf. mit einem Bandeinsatz.

Bei Vorhandensein einer Harnröhrenzystozele mit Trichterformation und Blasenschwäche wird in erster Linie ein Harnröhrenhüllenpessar eingesetzt. Würfel-Pessare erweisen sich nicht bei Trichterformation und Blasenschwäche. Die Pessars der Harnröhrenschale unterstützen das Absenken durch die Muschelform und die Urethra zugleich durch das Polster. Eine zu niedrige Pessarlage (z.B. mit zu geringem Ringdurchmesser) beugt keiner Blasenschwäche vor und reduziert somit die Patientencompliance.

Im Falle der Ersten Hilfe ist die Pessarlänge etwas zu kurz. Tritt die Intontinenz nach einigen Tagen wieder auf, so ist es einfacher, das nächst größere Pessare zu verwenden. Pessarbehandlung bei anderen urogynekologischen Erkrankungen Bei Blasenschwäche (schwierige Blasenbildung, Stakkatomisation), überlaufender Blasenschwäche und Restharnproblemen, der tiefen Einführung eines kleinen Würfel-Pessars oder eines Tandem-Pessars, einer CONTRETELLE® waagerecht oder eines Cube-Tampons kann hier Abhilfe schaffen.

Im Falle des Harnröhrensyndroms, das oft die Folgen einer wiederkehrenden Harnwegsinfektion ist, entscheiden wir uns in der Regel für ein RECAfem®-Pessar als Erstbehandlung, probieren aber im Laufe der Behandlung, auf das preiswertere Rinspessar zu umsteigen. Die schmerzende Harnröhre wird mit den Skenn'schen Stopfbuchsen einmassiert, eventuelle Bakterienreservoirs werden geleert und die Narbenbildung sanft einmassiert. Der Schmerz durch postoperatives Vernarben oder eine eingeengte Vagina kann auch durch die Massage des Stoffes durch das eingeführte Pass....

Der Patient wird darin trainiert, das Pessarelement einmal am Tag zu entfernen, zu säubern und wieder selbständig einzuführen. Der Patient kann das Pessare so nach seinen individuellen Bedürfnissen einsetzen (z.B. Berücksichtigung anatomischer Gegebenheiten (Vaginallänge, Intrositus, Schwebeplatte, medialer Schwellkörper ) und der Ursache der Krankheit (Form der Intinkontinenz oder Senkung).

Doch auch die Vaginalatrophie, frühere urogyna- ökologische Eingriffe, die kognitiven Möglichkeiten, die körperlichen Beeinträchtigungen des Patienten können bei der Auswahl der Pessarbehandlung entscheidend sein. Einen optimalen Sitz hat ein Pessare, wenn es für den Patienten nicht spürbar ist (auch nicht bei physischer Anstrengung, Erkältungskrankheiten, Husteln und Pressen), beugt Blasenschwäche vor oder das Orgelorgan wird bei Nichtverrenkung des Organs bestmöglich reduziert, schmerzfrei und ohne Verstopfung der Blase / des Rektums und ohne Larvatisierung der Harnkontinenz.

Die Einführung des Pessaars erfolgt am besten im liegenden Zustand, wobei der obere Teil des Körpers höchstens angehoben ist. Im Falle von physischen Beeinträchtigungen kann ein Dobbiestick dazu beitragen, das Embryo weiter in die Tiefe zu schieben und es so bestmöglich zu positionieren. Nicht ausreichend tiefe Pessaren verursachen Hautreizungen und beeinträchtigen das Bewegungssitz. Der beste Weg, das Pessymbol zu entfernen, ist, auf der Toilettenkabine zu sein.

Der Würfel-Pessar sollte unter leichten Wippbewegungen und unter leichtes Husteln und Drücken vorsichtig ausgezogen werden. Mit dem Würfelpendel wird mehr Sahne zur Anwendung gebraucht. Tritt Juckreiz auf, ist dies in der Regel auf eine Intoleranz gegenüber der Salbenbasis zurückzuführen und die hormonelle Wirkung der Hormonsalbe sollte geändert werden. In der Regel wird für die Erstversorgung ein Einweg-Pessar gewählt, je nach Vaginal-Trophik oder Befolgung durch den Patienten.

Häufigste Irrtümer in der Pessarbehandlung sind vor allem die Wahl des richtigen Pessars, der fehlenden Gewinde auf dem Harnröhrenpessar, keine oder schlechte Sahne. Doch auch unzureichende Anleitung und Konsultation führt oft zum Ausstieg aus der Pessarbehandlung. Deshalb sollte der Patient immer einen Kontakt haben, um Unklarheiten zu erörtern.

Die Pessarbehandlung sollte während der Regelblutung ausgesetzt werden. Zu den häufigen Begleiterscheinungen bei der Anwendung von Pessare gehören ein erhöhter Vaginalausfluss ( "Creme"), Scheidenblutungen ( "Kontrollatrophie", "Endometrium"), Verstopfung und neue Urininkontinenz oder deren Verschlimmerung (Larveninkontinenz). In der Regel wird das Pessare nur tagsüber verwendet, in Ausnahmefällen können Silikon-Pessare 24 Std. lang verwendet werden.

Einwegpessaire sollten nach 12 bis 16 Std. beseitigt und - falls erforderlich - nach einer kurzen Unterbrechung mit Hormonsalbe wieder eingesetzt werden. Lediglich in sehr wenigen Ausnahmefällen, in denen weder die Patienten selbst noch die Geschlechtsorgane das Pessare verändern können, wird ein Silikon-Pessar ausgewählt, das alle 6 bis 8 Schwangerschaftswochen in der Praxisstunde ausgetauscht wird.

Allerdings sollte der Patient auf jeden Fall am Abend etwas Hormonsalbe auf die Scheiden auftragen. Können jedoch regelmäßige Veränderungen nicht garantiert werden, sollte auf eine Pessarbehandlung gänzlich verzichtet werden. In der modernen Pessagetherapie mit gleichzeitigem Einsatz von Hormoncremes wird eine wirksame Sofortbehandlung bei vielen urogynaekologischen Krankheiten angeboten, sie ist als Brücke und Stütze für andere Therapiemöglichkeiten nützlich und - bei professioneller Durchführung - eine sehr unbedenkliche und nützliche Form der Therapie für die Betreffenden.

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