Rki Reinigung und Desinfektion von Flächen

Reinigung und Desinfektion von Oberflächen Rki

Der Infektionsschutz wird durch das Infektionsschutzgesetz, die RKI-Richtlinien und die bestehenden Vorschriften gewährleistet. Ein besonderes Merkmal der Oberflächendesinfektion sind die Sporenbildner, die die wichtigsten gesetzlichen Anforderungen an die Reinigung und Desinfektion von Oberflächen sind. Hygieneleitlinie (RKI) - BDH Für die Klinik ist das Hygienethema von großer Wichtigkeit, da es um die Gesundheit Ihrer Patientinnen und Patientinnen, aber auch um Ihre eigene geht. Das Robert-Koch-Institut gibt in regelmäßigen Abständen eine Empfehlung ab, wie eine Infektion in Gesundheitseinrichtungen vermieden werden kann und soll. Darüber hinaus wird die Aufzeichnung (Meldepflicht) und Auswertung von nosokomialen Erkrankungen festgelegt.

Ferner empfiehlt die Direktive Massnahmen zur Vorbeugung der Ausbreitung übertragbarer Seuchen ( "Kontrolle") und zur Vorbeugung der Infektion skrankheiten durch Mitarbeiter und Patient. Sie müssen auch als Nichtmediziner die Anforderungen der Gesundheitsrichtlinie zur Vorbeugung von Infektionskrankheiten erfüllen. Und vor allem dürfen Sie es nicht unterlassen, einen eigenen, auf die Verfahren in Ihrer Arztpraxis abgestimmten Hygieneentwurf zu entwerfen und vorzulegen.

Zentralbegriffe der Oberflächendesinfektion

Gesundheitsanlagen sollten den Richtlinien des Robert-Koch-Instituts (RKI) zur Reinigung und Desinfektion von Oberflächen entsprechen[1]. Grundvoraussetzung für ein wirksames Gesundheitsmanagement ist die gezielte Abstimmung des Gefährdungspotentials und der Desinfektionsmaßnahmen. Hinsichtlich Frequenz und Anwendungsbereich wird zwischen unterschiedlichen Methoden der Oberflächendesinfektion unterschieden:

Die betroffenen Bereiche: Der Schwerpunkt liegt auf Oberflächen in der unmittelbaren Umgebung des Patienten oder auf Oberflächen mit häufigem Hand- oder Körperkontakt, die mit pathogenen Stoffen verunreinigt sein könnten, ohne dass dies im Einzelnen ersichtlich ist. Entkeimungsmaßnahme: Reibdesinfektion mit Bakterien- und Levurozid-Flächendesinfektionsmittel (ist dann meist auch eingeschränkt viruzid).

Wiederverwendung von desinfizierten Bereichen: In allen Routinedesinfektionen kann eine Oberfläche wiederverwendet werden, sobald sie sichtbare Trockenheit aufweist. Die auf der VAH/DGHM-Liste aufgeführten Präparate sind für die routinemäßige Desinfektion geeignet. Die betroffenen Bereiche: Je nach Krankheit oder Krankheitserregertyp umfasst die abschließende Desinfektion alle Oberflächen/Objekte, die in der Nähe des Patienten oder zugänglich sind oder sein können, z.B. Böden oder Mauern.

Entkeimungsmaßnahme: Reibdesinfektion mit Bakterien- und Levurozid-Flächendesinfektionsmittel (ist dann meist auch eingeschränkt viruzid). Je nach Krankheit des betreffenden Pflegebedürftigen sind gegebenenfalls andere als die in Routinedesinfektions- und Desinfektionsmitteln mit einem größeren Wirkspektrum verwendeten Zusammensetzungen und Methoden zu verwenden. der artige Pflegebedürftige ist mit einem größeren Wirkspektrum zu versorgen. Im Falle einer sichtbaren organischen Verunreinigung von Oberflächen muss das zu reinigende Produkt zunächst mit einem mit einem desinfizierenden Tuch entfernt werden.

Wiederverwendung von desinfizierten Bereichen: Es muss die vom Fabrikanten festgelegte Expositionszeit vor der Wiederverwendung der Oberfläche eingehalten werden. Die in der VAH/DGHM-Liste aufgeführten Erzeugnisse sind für die Enddesinfektion geeignet. Verwendungszweck: Bei einer Zunahme der Häufigkeit von z. B. durch Normoviren oder Clostridium difficile verursachten Entzündungen soll die Desinfektion die sichere und schnelle Ausbreitung der Infektion verhindern. Die betroffenen Bereiche: Sämtliche potentiell kontaminierte Oberflächen wie bei der Enddesinfektion; weitere Oberflächen außerhalb der Patientenräume, die im Zusammenhang mit der Ausbruchsklärung als katastrophal anzusehen sind, müssen ggf. behandelt werden.

Entkeimungsmaßnahme: Tuchdesinfektion mit einem dem Krankheitserreger angepassten Wirkspektrum. Wenn Oberflächen sichtbare Verunreinigungen mit organischen Stoffen aufweisen, muss das biologische Mittel zunächst mit einem mit einem mit Desinfektionsmitteln getränkten Einmaltuch gesammelt werden. Wiederverwendung von desinfizierten Bereichen: Vor der Wiederverwendung der Oberflächen muss die vom Werk vorgegebene Belichtungszeit eingehalten werden. Die in der VAH/DGHM-Liste aufgeführten Präparate sind für die Desinfektion im Falle eines Ausbruchs geeignet.

Ziel: Prävention und Eindämmung des Ausbruchs übertragbarer, meldepflichtiger Erkrankungen nach 18 des Infektionsschutzgesetzes in den betroffenen Gebieten (IfSG), Abs. 1: Sämtliche Oberflächen müssen außerhalb der Patientenräume sowie während der Enddesinfektion behandelt werden, ggf. sind weitere Oberflächen, die im Zuge der veranlassten Desinfektion als verunreinigt anzusehen sind, zu behandel. Desinfektionsmaßnahmen: Es dürfen nur Mittel und Vorgehensweisen aus der Desinfektionsmittelliste des RKI verwendet werden.

Liegen sichtbare Verunreinigungen vor, muss das Organikmaterial zunächst mit einem mit desinfizierendem Mittel getränktem Einmaltuch gesammelt werden. Wiederverwendung von desinfizierten Bereichen: Im Falle von Entkeimungsmaßnahmen im Falle einer Epidemie muss die vorgeschriebene Expositionszeit vor der Wiederverwendung des Bereichs ablaufen. Die betroffenen Bereiche: Oberflächen mit sichtbarer Verunreinigung durch anorganisches Produkt wie z. B. Wasser, Schweiß, Ausscheidungen oder andere Abwässer.

Entkeimungsmaßnahme: Die erkennbaren Verunreinigungen müssen zunächst mit einem mit einem desinfizierenden Mittel getränkten Einmaltuch aufgenommen und das Gewebe entsorgt werden. Danach wird die Oberfläche wie gewohnt desinfiziert. Wiederverwendung von desinfizierten Bereichen: Bei Kontamination durch verdächtige oder bestätigte Infektionen durch Personen muss unter Beachtung des Übertragungswegs die vom Verarbeiter festgelegte Expositionszeit vor der Wiederverwendung der Oberfläche eingehalten werden.

Die in der VAH/DGHM-Liste aufgeführten Präparate sind für eine gezielte Desinfektion geeignet. Robert-Koch-Institut (2004) Hygienevorschriften bei der Reinigung und Desinfektion von Oberflächen.

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