Desinfektion der Hände

Händedesinfektion

hygienisch einwandfrei Das regelmäßige Waschen der Hände kann Entzündungen in Klinik und Praxis verhindern - aber Sie sollten es richtig machen. Aus Anlass des Handhygienetages am 7. Juni nennt das RKI die typischen Irrtümer und gibt Hinweise, was zu beachten ist. Handdesinfektion: Das Reizpotenzial der verwendeten Spirituosen ist niedrig und mit dem von Trinkwasser zu vergleichen.

BERLIN. Das Waschen der Hände mit lauwarmem Warmem Wässer und Flüssigwaschmitteln ohne antibakterielle Zusatzstoffe ist als Maßstab für die Infektionsvorbeugung nicht in Frage gekommen, hebt das Robert Koch-Institut (RKI) anlässlich des Welttages der Handhygiene am 17. Juni in einem Überblicksartikel hervor (Epi Bull 2015; 18: 149). Die als Benetzungsmittel verwendeten seienfenfreien oberflächenaktiven Mittel sorgen zwar für eine verbesserte Schmutzabscheidung, aber auch für eine Störung der Hornhautstruktur: Lipide und andere Stoffe werden aus der Hautstelle abgegeben.

Durch die für die Barriere notwendigen Stoffe kann die Schale nur mit Verzögerung ersetzt werden. In den obersten Lagen des Schichthornes wird ebenfalls viel Wert aufbereitet. Allerdings verdunstet das gesammelte Feuchtigkeit innerhalb von 8-10 min durch die beschädigte Barriere der Außenhaut. Hyperhydratisierung Verdünnung auch der eingesetzten Disinfektionsmittel und begrenzt deren Einwirkung. Die wirksamsten Handdesinfektionsmittel sind Alkoholen wie Ethanol, Propanol (1-Propanol) und Iso-Proppanol (2-Propanol).

Er stört auf der Außenhaut die Strukturen des Hornhautfells, vor allem die dort befindlichen Fettstoffwechsel. Ähnlich wie beim Wäschewaschen werden Hautfette aktiviert und gelöst. Anders als beim Wäschewaschen werden die Fette jedoch nicht ausgespült, sondern mit der gewohnten Einreibungsmethode wieder in die Schale eingerieben. Da es keine Fettreinigung der Schale gibt, ist dies ein wichtiger Faktor für die höhere Toleranz der Handdesinfektion im Gegensatz zum Händewaschen.

Die Reizwirkung der verwendeten Moleküle ist nach Angaben des RKI niedrig und mit der von Trinkwasser zu vergleichen. Allerdings können Alkoholpräparate auf vorbeschädigter Hautstelle ein Brennen auslösen. Das kann langfristig die (Mit-)Ursache eines Handekzems sein, und auch das Risiko, dass Fremdstoffe in die oder in die Hautstelle eindringen, steigt, was Hautreizungen und Allergie auslöst.

Pflegeprodukte müssen auch mit anderen Handhygieneprodukten und Schutzhandschuhen kompatibel und verträglich sein. Handwasch-, Desinfektions- und Arbeitshandschuhe werden in einer Vielzahl von Kombinationsmöglichkeiten verwendet. So ist beispielsweise die Handdesinfektion mit anschließendem Spülen noch weit verbreitet. Hautlipide werden durch Spiritus gelöst und beim Spülen weggespült. Das Erstwaschen und anschließende Entkeimen ist ebenfalls kaum vorteilhafter, zumal die Auswirkung von Spiritus auf die hyperhydratisierte Gesichtshaut geschwächt ist.

Es ist auch besonders schwierig, wenn bei früheren Schäden auf eine Desinfektion durch Verbrennung und die fälschlicherweise angenommene Reizung desinfiziert wird und nur die Wäsche durchgeführt wird. Kennzeichnend dafür ist der Spruch " Meine Hände sind schon so gebrochen, ich kann nur wäschen ". Du musst einem Chirurgen wirklich nicht sagen, wie man seine Hände richtig wäscht.

Die ständige Aufforderung, sich die Hände NICHT zu waschen, sondern nur zu entkeimen, ist mehr als schwierig wegen der Clostidien-Sporen, die wahrscheinlich jede Krankenschwester an den Händen hat, die einen Patienten zu Bett bringen muss. Die Bezugnahme auf Semmelweiß stellt nur die Keimreduzierung auch durch "einfaches" Händewaschen dar. Natürlich müssen sie dann vorsichtig trocknen, was zuvor in der Praxis immer mit STERILEN-Handtüchern durchgeführt wurde, bevor das desinfizierende Mittel (Alkohol) verwendet wurde.

Außerdem erhalten alle Ärzte auf keinen Fall nasse Hände unter den Gummihandschuhen. Einige haben sogar nach mehr als 2 Std. trocknende Hände, und wenn man sie betrachtet (schmiert), sind sie nach dem Lob. Die Handdesinfektion ist ebenfalls erregerfrei. Zugleich würde ich es wegen der "gesunden" Hautflora NICHT wünschen, auch wenn der aufgebildete Laien jetzt anfängt, seine Hände zu Hause zu entkeimen, auch wenn die Branche das will.

Er hatte unter schwerer Feindseligkeit eine medizinische Handdesinfektion mit Chlor(kalk)lösung erreicht und konnte die Säuglings- und Müttersterblichkeit deutlich reduzieren.

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