Rki Hepatitis C

Rki-Hepatitis C

Angaben zum Verlauf der Infektion, zu Symptomen, Therapie und Prävention von Hepatitis-C-Infektionen. Das Robert-Koch-Institut (RKI) veröffentlicht jedes Jahr Zahlen zur epidemiologischen Situation der Hepatitis C. Hepatitis C ist eine Form der Hepatitis, die durch eine Infektion mit verschiedenen Genotypen des Hepatitis-C-Virus (RNA-Virus) verursacht wird. Messungen nach Exposition gegenüber Hepatitis B (RKI Epid. Es gibt unterschiedliche Zahlen zur HCV-Prävalenz in Deutschland.

Vorwort

Letztes Update der Sektionen "Rechtsgrundlage" und "Beratung und Spezialdiagnostik" vom 2. bis 3. Februar 2018. Überarbeitete Version des technischen Inhalts vom 1. Jänner 2018. Erste Veröffentlichung im Fachblatt 17/2004. 1989 wurde das Hepatitis C Virus (HCV) erstmalig mit gentechnischen Verfahren nachgewiesen (ehemals Hepatitis-non-A-non-B). Die Hepatitis C ist in der ganzen Welt weit verbreit. Nach den jüngsten Einschätzungen der Weltgesundheitsorganisation (WHO), die die Häufigkeit von chronischen Virusinfektionen berücksichtigt, sind etwa 71 Mio. Menschen mit HCV konfrontiert, was etwa 1% der Gesamtbevölkerung der Welt ausmacht. 3).

Laut dem WHO-Gesamtbericht für Hepatitis im Jahr 2015 waren die von der Erkrankung am stärksten betroffene Region der östlichen Mittelmeerraum (WHO EMRO-Region) mit der stärksten Verbreitung der chronischen Hepatitis C (2,3%), hauptsächlich aufgrund einer früheren nosokomialen Übertragung, gefolgt von der WHO-Region Europa (1,5%), wo ein großer Teil der Erkrankung auf den injizierenden Arzneimittelkonsum zurückzuführen ist.

Bei den anderen WHO-Regionen schwankt die Häufigkeit von chronischen Infektionskrankheiten zwischen 0,5% und 1,0%. Die " Studien zur Erwachsenengesundheit in Deutschland " (DEGS1) von 2008 bis 2011 untersuchten in Deutschland eine Befragung von 7.047 Teilnehmern im Lebensalter zwischen 18 und 79 Jahren auf die Erkrankung. Die Untersuchung wurde in der deutschen Bevölkerung im Zeitraum von 2008 bis 2011 durchgeführt.

Mit 1,2-6,3% ist auch die Häufigkeit unter Zuwanderern größer als unter der Gesamtbevölkerung in Deutschland (9, 15, 11, 15), weitere Angaben sind in der GBE Ausgabe Hepatitis C (2016) zu entnehmen. Im Jahr 2014 stieg die Zahl der Fälle, wahrscheinlich aufgrund einer Erhöhung der Diagnosetests seit der Genehmigung der neuen antiviralen Arzneimittel für Hepatitis C, im Jahr 2015 auf das Vorjahresniveau zurück und 2016 wurde ein erneuter Rückgang festgestellt.

Im Jahr 2016 wurden 4.368 Erstdiagnosen für Hepatitis C gemeldet. Wenn vor 2015 der nachgewiesene Antiköpernachweis ausreicht, um die Fallbeschreibung zu erfüllen, beinhaltet dies seit dem 01.01.2015 nur Berichte über Infektionen mit Hepatitis C mit einem direkten Krankheitserregernachweis, d.h. einem Hinweis auf HCV-RNA oder einem Hinweis auf ein HCV-Kernantigen.

Es ist eine parenterale Transmission von HCV durch den Umgang mit verunreinigtem Gewebe gewährleistet. Die Transmission durch Blutbestandteile ist seit der Markteinführung der Diagnostik aller Blutentnahmesysteme für HCV im Jahr 1991 in Deutschland kein geeigneter Übertragungsstrang mehr. Die Geschlechtsübertragung von HCV ist prinzipiell möglich. Die Hauptopfer sind HIV-positive Menschen, die ungeschützt anal verkehren und andere Geschlechtspraktiken praktizieren, die zu Verletzungen führen können und so die Blutübertragung durch die geschädigte Schleimhaut fördern (20-22).

In der zugrunde liegenden Infektionsart HIV besteht die akut auftretende Infektionsart HCV öfter als bei HIV-Negativen, und die Therapie der Akuthepatitis C ist weniger erfolgreich (23). HCV konnte auch im Kot von Menschen mit chronischer Infizierung durch HCV festgestellt werden, was eine Transmission beim Analverkehr ermöglichen kann (27). Die Detektion von HCV-RNA in Brustmilch war in mehreren Untersuchungen umstritten, aber dieser Weg ist für die Weiterleitung der Erkrankung an das Baby irrelevant.

Die Gefahr einer HCV-Infektion nach Stichverletzungen mit HCV-verseuchten Injektionsnadeln liegt im Mittel bei

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