Schmerzen in der Scheidewand Wechseljahre

Augenschmerzen in der Septum Menopause

Der sinkende Östrogenspiegel macht die Haut der Vagina dünner, trockener, weniger durchblutet und empfindlicher. Eine Entzündung der Vagina mit Schmerzen beim Sex und Entlassungsleitung. Zur Vorbeugung von Schmerzen beim Sex, verwenden Sie Gleitgel oder andere Schutzcremes und Salben. und Brennen zu Schmerzen beim Geschlechtsverkehr kann reichen.

Vaginale Trockenheit in den Menopausen

Ungefähr jede fünfte Patientin hat eine trockene Unterhaut. Bereits ab dem Alter von ca. 35 Jahren ist fast jede zweite Patientin erkrankt. Die fehlende Feuchtigkeit in der Vagina ist durch Verbrennung und Juckreiz spürbar und kann zu Schmerzen beim Sex und damit zu noch mehr Leiden der befallenen Patientinnen beizutragen. Dabei kommt es zu Geweberückbildungen und Gewebeschrumpfungen, die dazu führt, dass die vaginale Haut schlanker und weniger gut mit Blut versorgt wird.

Dadurch wird die Spannkraft verringert und es entsteht weniger Scheidensekret, was mit einer erhöhten vaginalen Austrocknung und Reibungsempfindlichkeit verbunden ist. Mangelnde Feuchtigkeit in der Vagina ist nicht nur in den Menopausen ein Thema. Scheidenmangel kann auch bei jungen Müttern auftauchen. Psychische oder körperliche Belastungen, häufige Tamponwechsel oder Krankheiten wie schlecht angepasster Blutdruck oder Zuckerkrankheit können auch die Vaginalhaut trocknen.

Ein trockener Scheitel beinschleimhaut ist empfindlicher gegen Entzündungen. In der Vagina leben zahlreiche Kleinstlebewesen, die sich zusammen in einem ausgeglichenen Verhältnis zueinander aufhalten. Aus dem in den Vaginalzellen vorkommenden Glukogen erzeugen sie Milchsäure und liefern bei einer sexuell reifen Patientin einen scheidenartigen pH-Wert von 3,5 bis 4,5. Diese sauren Vaginalmilieus hemmen das Wachsen potenziell pathogener Keime und Pilze und sind damit der wichtigste protektive Mechanismus gegen vaginale Infektion.

Der Mangel an Feuchtigkeit an der Vaginalwand ist mit einer Änderung der Zusammenstellung der im Vaginalsekret aufgelösten Kohlehydrate verknüpft, so dass die körperlich auftretenden Milchsäurebakterien eine geringere Überlebenschance haben und weniger Milchsäure erzeugen. Durch die fehlende Produktion von Milchsäuren wechselt der pH-Wert nach der Wechseljahre in den Neutralbereich, was die Entwicklung von Vaginalinfektionen beschleunigt.

Darüber hinaus bringt der Ã-strogenmangel die Harnröhrenöffnung nÃ?her an den Vaginaleingang heran, was auch das Ausbrechen von Symptomen wie BlasenentzÃ?ndungen und UnverstÃ?ndnis begÃ? Durch die Gabe von hormonellen Mitteln kann die Vagina während der Menopause gelindert werden. Allein das Vorhandensein von vaginaler Austrocknung begründet in der Tat keine körpereigene Hormonbehandlung. Ein bewährtes Mittel zur Bekämpfung der trockenen Scheide mit abnehmendem Östrogenspiegel ist jedoch die örtliche Anwendung von Botenstoffen.

Für die Vaginalanwendung gibt es eine Vielzahl von östrogenhaltigen Präparaten, die in die Scheide in Gestalt von Cremes, Eizellen, Suppositorien, Tabs oder als Spezialring eingebracht werden. Der Diskurs über die Vorteile und Gefahren der hormonellen Ersatztherapie bei Wechseljahrsbeschwerden hat zu einer Zunahme des Einsatzes hormonfreier Alternativpräparate zur systematischen Verwendung bei Wechseljahrsbeschwerden in den Wechseljahren beigetragen.

Dazu gehören Isoflavone mit Soja/Naturklee enthaltende Erzeugnisse, die als Nahrungsergänzungsmittel verkauft werden, sowie Zubereitungen aus Wurzelextrakten des rhapontischen Rhabarbers und dem Wurzelstock des schwarzen Kohosh (Cimicifuga racemosa von Actaea oder neu em Namen: Actaea racemosa), die als Medizinprodukte zugelassen sind. Zubereitungen mit Auszügen aus der Traubenkerze Silber (Remifemin®) sind am besten nachweisbar.

Dabei werden sowohl die positiven Auswirkungen auf die neurovegetativen Symptome (z.B. Hitzewallungen, Schwitzen ) als auch die psychologischen Symptome der Wechseljahre (z.B. Nervenschwäche, Irritabilität, Rastlosigkeit, Depressionen, Angstzustände) nachgewiesen. Forschungen haben gezeigt, dass in den ersten Jahren vor allem Menschen von Wechseljahrsbeschwerden betroffen sind. Weil die Traubensilber-Extraktpräparate jedoch weder den Hormonspiegel noch die Scheidenzytologie beeinflussen, sind keine deutlichen Verbesserungen der Symptome der vaginalen Trockenheit zu befürchten und es kann keine allgemeine Empfehlung zur Verwendung dieser Mittel gegen vaginale Trockenheit gegeben werden.

Der Effekt der örtlich applizierten Oestrogene zeigt sich unmittelbar am Vaginaleingang und in der Vagina. Es zeigt klare proliferierende Wirkungen auf das Schleimhäute der Vagina und der Harnfleisch. Der Blutkreislauf nimmt zu, so dass sich die Vaginalhaut wieder neu bildet, das Gewebe gestärkt wird und der Harnröhrenverschluss gestärkt wird. Milchsaftbakterien können sich wieder einnisten und eine physiologische Scheideflora wiederherstellen, so dass Vaginal- und Urogenitalinfektionen weniger häufig sind.

Eine regelmässige Einnahme ist unerlässlich. Bei der lokalen Behandlung kommt es nicht unmittelbar zum Erfolg, die Vaginalhaut braucht etwa dreiwöchentlich zum Wiederaufbau. Der örtliche Einsatz von hormonellen Mitteln ist nicht für jede Patientin und jeden Mann möglich. Die Symptome der Scheidentrockenheit können nebenbei auch örtlich mit Hormonpräparaten therapiert werden. Silikonhaltige Zubereitungen sind ebenfalls Kondom-freundlich.

Zur Regulierung des Feuchtigkeitsgehaltes in der Vagina und zur Erhaltung der Vaginalflora in Apotheken stehen verschiedene vaginal wirksame Therapeutika zur Verfügung (z.B. Replens und Replens und Replens). Zubereitungen mit Hyaluronsäurezusatz (z.B. die Arzneimittel Hybridofemme® Scheidengel, Ialunara Vaginalovuli) wirken ebenfalls regenerierend und wundheilend auf die sensible oder irritierte Vaginalhaut.

Bei noch vorhandener Milchsäurephysik ( "Premeno duo Vaginalzäpfchen", "Vagisan Vaginalzäpfchen") trägt sie zur Anpassung des pH-Wertes der Physiosäure in der Vagina bei. Körpereigene Milchsäurebakterien sorgen für beste Wuchsbedingungen und können vor Vaginalinfektionen beibehalten werden. Ein patentierter Polysaccharidkomplex (Multi-Gyn Gel) oder Mittel, die die milchsäurebildenden Bakterien Döderlein (z.B. Döderlein Heilkapseln ) beinhalten, selbst bieten ebenfalls einen ausreichenden Schutzwirkung gegen das Anhaften von pathogenen Krankheitserregern an die Scheidenhaut.

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